Girona mit Hund besuchen

Girona mit Hund besuchen

Girona, die Stadt mit ihren elf Brücken über den Onyar, lädt dich und deinen Hund ein zu einem Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen, hoch zur Kathedrale, die über der Stadt thront, entlang der Stadtmauer mit Blick auf die Dächer und die verschneiten Berge am Horizont. Und mit gemütlichen Cafés und Restaurants, die zum Verweilen locken.

Wie so viele Orte stand Girona schon länger auf unserer Must-See-Liste, und als wir endlich nach Spanien reisten, war sie neben einigen Wanderungen an der Costa Brava eines unserer Ziele hier in Katalonien.  Wie vor jedem Stadtaufenthalt fragten wir uns, funktioniert auch diese Stadt mit Hund – bisher hatten wir noch keine spanische Stadt mit Hund besucht – ist sie angenehm und locker im Umgang mit Hunden, oder laut und voll und für Hunde einfach ungeeignet?

Wir haben Girona mit Hund besucht – und die Stadt auf einem Spaziergang kennen gelernt.

Flagge von Katalonien über den Dächern von Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Mit deinem Hund Girona besuchen

Wissenswertes zu Girona

Die Stadt Girona befindet sich in Nordspanien, in der Region Katalonien und ist Hauptstadt der Provinz Girona und Comarca Gironès. Sie beherbergt ungefähr 102000 Einwohner und ist Universitätsstadt mit 14000 Studenten.

Girona liegt an der Mündung des Onyar, der sich ungefähr 34km lang durch das Land windet und in den Ter mündet, der wiederum 208km lang ist. Der Riu Onyar teilt Girona in zwei Teile, die Altstadt und die Neustadt.

Auch Girona erlebte wie viele Städte im Süden Eroberungen und Zerstörungen.

Doch beginnen wir von vorne: Zuerst befanden sich die Iberer in der Gegend, gefolgt von den Römern, aus deren Zeit noch Baufundamente zu finden sind.

Im Jahre 785 zog Karl der Große in die Stadt, wurde jedoch wenige Jahre später vom Emir von Cordoba davongejagt, der dann Girona als solches zerstörte und niederbrannte.

Doch die Stadt ließ sich nicht davon abhalten, wurde wieder aufgebaut und erhielt bereits im 12. Jahrhundert Stadtrechte.

Im 17. & 18. Jahrhundert blieb Girona auch nicht von Kämpfen und Kriegen verschont. So wurde hier z.B. der Spanischer Erbfolgekrieg, oder der Freiheitskrieg gegen Napoleon ausgetragen. Kurzzeitig fiel Girona sogar an die Franzosen.

Im zweiten Weltkrieg wurden hier Kämpfe unter Franco ausgefochten.

  • Sprache: Katalanisch
  • Hauptdrehort der 6. Staffel von Game of Thrones
  • es gibt einen Flughafen, der international angeflogen wird
  • über Girona verläuft eine Zugverbindung zwischen Barcelona und Madrid, die bis nach Frankreich reicht
Landkarte Katalonien mit Girona thealkamalsontheroad
Ryok und Alaa warten an der Kathedrale in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Blick von der Kathedrale Santa Maria die Treppen hinab Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Was Du in Girona gesehen haben solltest

Altstadt

Bereits im 1. Jahrhundert erbaute hier die Römer eine Festung namens Forca Vella. Es lohnt ein Bummel durch die engen Gassen, Treppauf und Treppab. Überragt wird das Viertel von der Kathedrale Santa Maria.

Seitengasse in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Durchgang zur Kathedrale Santa Maria in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Kathedrale Santa Maria mit Treppen zum Eingang Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Kathedrale Santa Maria

Die Kathedrale Santa Maria ist die Haupt- und Bischofskirche des Bistums Girona. Sie ist oberster Punkt der historischen Altstadt und von weitem zu sehen.

Der Baubeginn startete mit Karl dem Großen, der einen der Türme in Auftrag gegeben hat. Der eigentliche Baubeginn liegt im Jahre 1010.

90 Stufen musst du erklimmen, bevor du in die Kathedrale eintreten darfst. Das Innere ist wohl sehr sehenswert. Es besteht aus einem Kirchenschiff im gotischen Stil, welches das breiteste Kirchenschiff der Welt ist.

Für Game of Thrones-Fans sind die Stufen und der Eingang zur Kirche ein sehr bekannte Ort aus der 6. Staffel.

Öffnungszeiten:
April bis Oktober // 10:00 – 20:00 Uhr.
November bis März // 10:00 – 19:00 Uhr


Eintritt:
ca. 7€

Adresse: Plaza Catedral, s/n. 17004 Girona

Seiteneingang der Kathedrale Santa Maria in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Kathedrale Sanmta Maria in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Basilika Sant Feliu

Die Basilika Sant Feliu war die erste Kathedrale dieser Stadt und wurde auf dem Grund der römischen Stadt Gerunda erbaut. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert und vereint verschiedene Baustile wie Romantik und Gotik miteinander.

Adresse: Subida San Félix, 29, 17004 Girona

 

Basilika Feliu in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Enge Gasse in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Alaa und Ryok spazieren auf der Stadtmauer von Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Stadtmauer

Gleich hinter der Kathedrale Santa Maria beginnt die Stadtmauer – ebenfalls aus der Zeit der Römer.

Auf der Stadtmauer gibt es den Passeig de la Muralla, einen Fußweg, auf dem du in ungefähr einer halben Stunde die Stadt auf der östlichen Seite ablaufen und dabei einen herrlichen Blick auf die gesamte Stadt und die verschneiten Berge am Horizont genießen kannst.

Blick zu den verschneiten Bergen von der Stadtmauer Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Arabische Bäder

Die Banys Arab sind ein weiteres Highlight in Girona aus dem späten 12 Jahrhundert. Bereits im Jahre 1931 wurde die Badeanlage zum Baudenkmal erklärt.

Öffnungszeiten:
April bis September // Montag – Samstag 10.00 – 19.00 Uhr + Sonntag/Feiertage 10.00 – 14.00 Uhr.

 Oktober bis März // Montag – Sonntag 10.00 – 14.00 Uhr

 Geschlossen: 1.1. + 6.1. // 25.12. + 26.12.

 

Eintritt: 5€ – nur Kartenzahlung möglich

Adresse: Carrer Ferran el Catòlic, Girona, Catalonia, 17004

Brunnen in den arabischen Bädern in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Arabische Bäder in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
wunderbares Licht in den arabischen Bädern in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Jüdisches Viertel

Das Jüdische Viertel – El Call de Girona – gibt es seit dem 12. Jahrhundert und besticht durch seine engen und verschachtelten Gassen. Hier befindet sich auch ein Museum zur jüdischen Geschichte in Girona, das Museu d‘ Historia dels Jueus.

Öffnungszeiten:
Juli bis August // Di – Sa 10.00 – 19.00 Uhr + Mo/So/ Feiertage 10.00 – 14.00 Uhr
September bis Juni // Di – Sa 10.00 – 18.00 Uhr + Mo/So/ Feiertage 10.00 – 14.00 Uhr
Geschlossen: 1.1/6.1./ 25.12.+26.12./

Adresse: Museum für jüdische Geschichte, C. de la Força, 8, 17004 Girona

 

versteckte Ecken in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Gasse mit Kirche Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

La Rambla de la Llibertat

Die Rambla de la Llibertat ist die Flaniermeile – bisweilen autofrei – gesäumt von Bäumen, auf der sich die Einheimischen und die Touristen in den Cafés und Restaurants treffen und durch Geschäfte flanieren. Von hier führen die Wege in die Altstadt.

bunte Häuser am Onyar mit Blick auf Kathedrale Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Bunter Häuser am Riu Onyar

Die bunten Häuser am Riu Onyar sind besonders sehenswert, sie sind nicht nur bunt, sie bieten unterschiedliche Fassaden, die du am besten von einer der Brücken aus bewundern kannst.

Brücke von Eifel über den Onyar in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Pont de les Peixateries Velles

Elf Brücken gibt es in Girona und eine davon ist besonders sehenswert: Die Pont de les Peixateries Velles wurde 1876 von Gustav Eiffel erbaut und verbindet die neuen Stadtteile mit der Altstadt. Von hier aus erhältst du einen wunderbaren Blick auf die bunten Häuser am Riu Onyar und die Kathedrale Santa Maria.

Brücke in Girona, die Eifel erbaut hat über den Fluss Onyar Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Rocambolesc Gelateria - Eisdiele in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Rocambolesc Gelateria

Gleich neben der berühmten Brücke von Gustav Eiffel findest du die Eisdiele Rocambolesc Gelateria.

Sie gehört Jordi Roca, einem der drei Brüder, die eines der besten Restaurants El Cellerde Can Roca – ausgezeichnet mit drei Michelinsternen – führen. Einen Platz im Restaurant hier in Griona zu ergattern, benötigt wohl monatelange Vorreservierung.

Haben wir natürlich nicht, aber wir haben das berühmte Eis aus der Gelateria probiert. Die Auswahl an Eissorten ist nicht enorm, aber absolut lecker und dazu kannst du noch Beilagen auswählen.

Wir hatten Schokoeis mit Erdbeeren und Blaubeeren und Kakaonibs, welches wir auf einer Bank auf dem La Place de la Independencia genossen haben.

Eisdiele Rocambolesc in Girona mit leckerer Eisauswahl Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

La Place de la Independencia

Der Platz der Unabhängigkeit ist ein viereckiger Platz, umsäumt von Häusern, Cafés und Restaurants, auf dem sich eine kurze Rast lohnt, um auf den Sitzbänken dem bunten Treiben zu zusehen.

Unabhängigkeitsplatz in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Ausflugsziele rund um Girona

Rund um Girona gibt es noch weiter Orte, die du gesehen haben solltest: Figueres mit dem berühmten Dalí – Museum, Cadaques, die weiße Stadt am Meer, Begur an der Costa Brava mit ihren Wehrtürmen oder auch Lleida, die in der Nähe der Pyrenäen liegt.

Natürlich gibt es auch unzählige Ausflugsmöglichkeiten in die Vorgebirge der Pyrenäen und in die Pyrenäen.

Wir haben in der Nähe von Girona vier Wanderungen an der Costa Brava und im Hinterland unternommen. Wer wandern mag, findet in den Bergen und an der Küste unzählige Wandermöglichkeiten von leicht bis schwer.

Ein weiteres lohnenswertes Ziel in der Umgebung ist Barcelona. Auch hier haben wir uns einen Tag lang aufgehalten und uns umgeschaut.

Gasse in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Brunnen in einem Park in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
stille Ecken in Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Noch mehr Infos zur Girona

Fahren & Parken:

Das Autofahren in Spanien ist eigentlich ein angenehmes Fahren, denn an die allgemeinen Verkehrsregeln wird sich hier gut gehalten. Es gibt viele Kreisel – beinahe mehr als in Frankreich – und die, je nach Größe, sind manchmal etwas tricky zum Befahren.

In Girona selbst war der Verkehr gut im normalen Fluss, es gab weder Staus noch komplizierte Situationen.

Wir haben etwas am Rande der Stadt geparkt und zwar an einem öffentlichen Parkplatz neben Wohnhäusern und einem Park. Vorab haben wir Parkmöglichkeiten auf Google gesucht und die Bewertungen gelesen. Leider wurde oft von Einbrüchen geschrieben. Das ist uns – Gottseidank – nicht passiert.

Beste Reisezeit:

Die beste Reisezeit für Girona ist von März bis November. Vor allem im Frühling und im Herbst ist es nicht zu heiß und zu voll. In den Monaten Oktober – März kann es jedoch häufiger regnen.

Essen & Trinken:

In Girona findest du unzählige Möglichkeiten für Essen & Trinken. Es scheint wohl in Spanien allgemein etwas schwierig zu sein, ein Restaurant mit Hund zu besuchen. Wir haben uns in Girona – wegen des warmen Wetters – für unser Lunch draußen einen Platz gesucht. Und da gab es sogar für den Hund eine Wasserschüssel.

Camping:

Wir haben  42 km entfernt von Girona auf dem Campingplatz Blanes direkt am Meer übernachtet. Dort hat es uns sehr gut gefallen.

Übernachtung in Girona

In Girona findest du unzählige und oftmals sehr schöne Hotels, Ferienwohnungen und B&B’s zum Übernachten und die Stadt genießen.

Alaa wartet mit Ryok vor den Arabischen Bädern Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Girona mit Hund – ein gemütlicher Ausflug

Girona hat uns ausgesprochen gut gefallen. Sie ist nicht nur eine Stadt, die viele Sehenswürdigkeiten bietet, diese sind zudem auch gut zu Fuß erreichbar.

Mit Hund muss natürlich wieder einer vor den Sehenswürdigkeiten wie die Arabischen Bäder oder die Kathedrale Santa Maria warten, aber bei anderen Attraktionen wie der Besuch der Stadtmauer oder der Brücke von Gustav Eiffel darf der Hund dabei sein.

Anfang März war es warm genug, um in einem Restaurant draußen zu essen und locker bekleidet durch die Gassen zu bummeln. Zudem waren nur wenige Touristen unterwegs und die Straßen nicht zu voll.

Besonders großartig fanden wir die engen Gassen, die verwinkelten Höfe und Eingänge – das Mittelalter ist in Girona noch sehr zu spüren.

Girona ist eine angenehme Stadt, eine saubere Stadt, eine freundliche Stadt, eine, die uns einen wunderbaren Tag beschert hat und in der sich auch unser Hund, der Städte nicht so überaus mag, wohl gefühlt hat.

Blick von der Stadtmauer auf die Stadt Girona Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Weitere Tipps für Katalonien:
Girona mit Hund besuchen
Girona mit Hund besuchen

Girona, die Stadt mit ihren elf Brücken über den Onyar, lädt dich und deinen Hund ein zu einem Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen, hoch zur Kathedrale, die über der Stadt thront, entlang der Stadtmauer mit Blick auf die Dächer und die verschneiten Berge am...

Wandern an der Costa Brava: Camí de Ronda
Wandern an der Costa Brava: Camí de Ronda

Herrliche Küstenwanderung auf einem Abschnitt des Camí de Ronda zwischen dem Ort Roses und der wunderschönen Bucht Cala Montjoi – locker und gut zum Gehen, und doch bisweilen anstrengend. Obwohl nur wenige Höhenmeter zu bewältigen sind, geht es mehrmals auf und ab....

Du hast Girona bereits besucht? Vielleicht sogar mit deinem Hund und dir hat es gefallen? Schreib uns in den Kommentaren.

Wandern an der Costa Brava: Camí de Ronda

Wandern an der Costa Brava: Camí de Ronda

Herrliche Küstenwanderung auf einem Abschnitt des Camí de Ronda zwischen dem Ort Roses und der wunderschönen Bucht Cala Montjoi – locker und gut zum Gehen, und doch bisweilen anstrengend. Obwohl nur wenige Höhenmeter zu bewältigen sind, geht es mehrmals auf und ab. Der Ausblick auf die Küste und die Steilfelsen jedoch ist dabei einmalig. Auch für Hunde geeignet.

Ryok und Alaa auf dem Fernwanderweg Camí de Ronda Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Zur Cala Montjoi auf dem Fern- und Rundwanderweg Camí de Ronda

Alles, was du über die Wanderung zur Cala Montjoi wissen solltest

Landkarte des Teilstücks des Camí de Ronda Katalonien

 Dauer: 3h /Länge: 9.1km /Höhenunterschied: 280m

Ausgangspunkt: Um den Ausgangspunkt zu erreichen, passierst du auf der Küstenstraße den Ort Roses, fährst vorbei am Campingplatz Ampudanés, bis du fast das Ende des Landzipfel erreichst. Hier, in der Carrera Paul Gaugin, kurz bevor die Straße in einen Zirkel übergeht, startet die Wanderung. Umgeben von herrlichen Villen findest du an einer Straßenkreuzung den ersten Wegweiser.


Parken: In der Carrera Paul Gaugin gibt es mehrere weiß markierte Parkflächen auf der Straße. Das Viertel scheint ruhig, und im März waren ausreichende Parkmöglichkeiten vorhanden. 

Anforderung: Die Wanderung ist eine leichte Wanderung auf gut ausgetretenen Pfaden, aber mit so einigen Steigungen, die nicht überall abgesichert sind. An nicht gesicherten Stellen gehen teilweise hohe Klippen tief ins Meer hinab – Achtung mit Kindern und Hunden! 

Markierung: Die Markierung findest du in den Farben Rot-Weiß und Gelb.

Wichtig!: Wir empfehlen Wanderstöcke, da es häufig bergauf und bergab geht. Außerdem ausreichende Getränke mitnehmen, denn die einzige Bar hat nur in den Sommermonaten geöffnet.

Wanderführer: Wir wanderten mit Hilfe des Rother Wanderführer für die Costa Brava. Die Wanderung ist die Nummer 35 im Buch.

Rother Wanderführer Costa Brava
Wellen brechen an Land Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Noch ein paar mehr Infos zum Camí de Ronda

Beste Jahreszeit: Die Wanderung ist das ganze Jahr über möglich.

Essen & Trinken: In Roses gibt es viele Restaurants und Cafés, in denen du dich vor und nach der Wanderung stärken kannst, und in Cala Montjoi gibt es wohl eine Strandbar, die aber im März noch geschlossen hatte.

Camping: Wir haben auf dem nahen Campingplatz Joncar Mar Roses übernachtet. Eigentlich sind es nur sieben Kilometer durch den Ort, aber wir fuhren zum Startpunkt trotzdem mit dem Auto.

Übernachtung an der Costa Brava

Für alle die lieber ein Hotelzimmer, eine Ferienwohnung oder ein B&B mieten möchten, der findet hier unzählige Möglichkeiten an der Costa Brava.

Buchten mit Felsen und azurblauem Meer auf dem Camí de Ronda Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Camí de Ronda

Unterwegs auf dem Camí de Ronda

Der Camí de Ronda ist ein Fernwander- und Rundweg, der an der Küste der Costa Brava entlangführt. Er startet nahe der französischen Grenze in Portbou und führt bis nach Blanes und kreuzt dabei auch den Nationalpark Cap de Creus.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, auf dem Camí de Ronda zu wandern:

 

  • Lineale Route, die von Sant Feliú de Guixols bis zum Fischerort Begur führt und 43km lang ist.
  • Circulare Route ist der tatsächliche Rundweg, der in Girona starte und auch endet und insgesamt 140km lang ist.
  • Teilstücke, die man auf der Route wandern kann.
    Und genau das haben wir gemacht. Wir wanderten von Roses zur Cala Montjoi und wieder zurück.
Start der Wanderung auf leichtem Wanderweg Alaa blickt zurück Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Blick auf das Meer mit dunkelrot blühenden Blumen Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Wir starten in Roses

Auto geparkt, Stiefel geschnürt und los ging es: Immer straff die Straße bergauf vorbei an Villen, von denen aus du einen sehr schönen Ausblick auf das Meer genießen würdest.

An der Mauerecke einer Villa biegen wir dann rechts in den Weg ein, der als solches einige Meter nicht zu erkennen ist. Das Schild jedoch weist in diese Richtung.

Nur wenige Meter, dann wird der Pfad als solches sichtbar. Wir nehmen ihn und wandern immer entlang und oberhalb des Meeres.


Die ersten Blumen blühen, die Sonne scheint und himmelblau brechen sich die Wellen unter uns an den Felsen. Wenn wir zurückblicken, sehen wir Rose und in weiter Ferne die verschneiten Berge.


Der Weg ist sehr gut zu erkennen und locker zu gehen, bisweilen mit einem Geländer abgesichert, bisweilen geht es einfach nur steil hinab ins Meer.

Ryok wartet auf dem roten Wanderweg Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
tiefe  Felsen werden von Wasser umspült Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Alaa und Kristin machen Pause auf dem Camí de Ronda Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
vorbei an Felsen mit Moos und Flechten und an Kieferbäumen Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Bunkeranlagen von Punta Falconera

Zuerst passieren wir die Punta Falconera, an der sich oberhalb alte Bunkeranlagen aus dem zweiten Weltkrieg befinden, die du besichtigen könntest. Nicht nur die Bunker sind sehenswert, es gibt auch ein paar Rastbänke in einer parkähnlichen Landschaft, in der sich ein Picknick lohnt.

Wir bleiben eng am Meer und umrunden den Landzipfel. Die Aussicht ist herrlich und wie die Tage zuvor sind wir nahezu allein unterwegs.

Am Aussichtsplatz Mirador Cala del Lledó bringt uns ein Klippenweg hinab zu den Font del Lledó – eine Quelle, die, hinter einem Steinmäuerchen gelegen, leider kein Wasser führte.

einsame Strände an der Costa Brava auf dem Camí de Ronda Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Ryok steht an einer Kiefer auf dem Camí de Ronda Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Alaa wandert mit Ryok über Felsplatten Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Von der Cala Murta zur Cala Rostella

Danach geht es steil bergauf, um dann wieder langsam hinabzusteigen bis zur Cala Murta, einer Bucht mit Sandstrand, die gerne von Nudisten besucht wird. Als wir uns die Cala Murta ansehen, gibt es niemanden außer uns. Das Wetter ist herrlich, die Sonne scheint warm, aber trotzdem würden uns keine zehn Pferde ins Wasser bringen.


Aus der Cala Murta heraus geht es erneut straff bergauf. Wir wandern über schmale Pfade, gut zu erkennen und gut ausgetreten, bisweilen über Stufen im Felsen oder über Wurzeln. Manchmal spenden Pinien etwas Schatten, manchmal wandern wir auf freiem Weg und der Wind weht stark.


Es geht nordwärts vorbei am Cap Blanc und nun wieder bergab zur Cala Rostella, ein weiteres Highlight dieser Wanderung. Auch hier tosen die Wellen, das Wasser jedoch ist klar und sagenhaft grünblau.

Alaa tritt aus dem Eingang einer Bunkeranlage Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Kakteen vom Wind verweht und dunkle Wolken am Himmel Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Orpheus, der Sänger

Noch einmal führt der Weg steil bergauf. Der Blick öffnet sich bis auf das entfernt liegende Cap de Norfeu. Der verfallende Turm vom Cap de Norfeu ist gut zu sehen.


Hier – laut Sage – sprang Orpheus zu seiner Rettung an Land. Es begab sich, dass der berühmte Sänger Orpheus singend an der Costa Brava entlang segelte. Die Pyrenäen, denen der Gesang gefiel und die diesen besser hören wollten, näherten sich aus diesem Grund dem Wasser. Hier verloren sie das Gleichgewicht und stürzten ins Meer.


Dabei entstand die Halbinsel Cap de Norfeu, auf die Orpheus sich wohl gerettet hat und die seitdem auch Kap des Orpheus genannt wird.

Wind und Wolken an der Costa Brava Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Anstieg durch Kiefernwald am Camí de Ronda Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
vom Wind verwehte Büsche auf dem Wanderweg Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Cala Montjoi

Der Weg, zur Bucht Montjoi, macht hier einen Knick. Es geht leicht bergab und so erreichen wir nach einiger Zeit die wenigen Häuser in der Cala Montjoi.


Der Rückweg ist derselbe Weg, von Bucht zu Bucht, hinab und hinauf, bis du wieder die Villen von Rose erreichst.

Cala Montjoi  blaues Wasser und weißer Sand Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
hohe Wellen brechen sich am Felsen Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Aufstieg mit Naturtreppen und Geländer am Camí de Ronda Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Empfehlung – Teilstück auf dem Camí de Ronda

Diese Wanderung hat uns restlos von der Costa Brava überzeugt. Uns begegnete eine wunderbare und abwechslungsreiche Natur, und obwohl sich die Küstenwanderungen ähneln, können sie unterschiedlicher nicht sein.

Vor allem jetzt im Frühling hat es uns ausgesprochen gut gefallen. Überall blüht es, überall sprossen zartgrüne Blätter.

Der Camí de Ronda führte uns in eine bergige Küstenlandschaft mit atemberaubenden Ausblicken, war locker zu gehen und hat uns in seinem Auf und Ab aber bisweilen recht angestrengt.

In wärmeren Monaten lockt dieser Weg mit herrlichen Badebuchten, die etwas abseits und versteckt am Wegrand liegen.


Macht diese Wanderung unbedingt – wenn ihr vor Ort seid. Es gibt von uns ganz klar eine Empfehlung.

Aussicht auf Roses und die verschneiten Berggipfel Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Spanientipps:
Girona mit Hund besuchen
Girona mit Hund besuchen

Girona, die Stadt mit ihren elf Brücken über den Onyar, lädt dich und deinen Hund ein zu einem Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen, hoch zur Kathedrale, die über der Stadt thront, entlang der Stadtmauer mit Blick auf die Dächer und die verschneiten Berge am...

Wandern an der Costa Brava: Camí de Ronda
Wandern an der Costa Brava: Camí de Ronda

Herrliche Küstenwanderung auf einem Abschnitt des Camí de Ronda zwischen dem Ort Roses und der wunderschönen Bucht Cala Montjoi – locker und gut zum Gehen, und doch bisweilen anstrengend. Obwohl nur wenige Höhenmeter zu bewältigen sind, geht es mehrmals auf und ab....

Du hast Spanien bereits bereist und dir hat es gefallen? Dann schreib uns in den Kommentaren.

Wandern in Katalonien: Turò de l’Home & Les Agudes

Wandern in Katalonien: Turò de l’Home & Les Agudes

Eine lockere Wanderung, jedoch mit bisweilen kräftigem Anstieg, auf zwei gleichhohe Berge dem Turò de l’Home und dem Les Agudes, die durch einen Grat miteinander verbunden sind. Es geht auf gut ausgetretenen Waldwegen durch einen herrlichen Buchenwald und über einen weitsichtigen Kammweg im Montseny-Gebirge.

Beeindruckend ist die grandiose Aussicht auf die umliegende Bergwelt und der verschneiten Pyrenäen am Horizont. Für Hunde ist die Wanderung geeignet.

Weitblick ins Tal beim Wandern in Katalonien thealkamalsontheroad

Wandern im Montseny-Gebirge/Katalonien

Alles, was du über die Wanderung Turò de l’Home & Les Agudes wissen solltest

Landkarte Wanderung in Katalonien thealkamalsontheroad

 Dauer: 3:45h /Länge: ca. 9,1km /Höhenunterschied: 580m

Ausgangspunkt: Du startest die Wanderung am Parkplatz am Font de Passavets auf 1195m wanderst sofort über gut ausgetretene und ausgeschilderte Buchenwaldwege.

Parken: Den Parkplatz findest du auf der BV5114 (zwischen Sant Celoni & Viladrau gelegen) bei Km-Stein 22, kurz nachdem du die Ermita de Santa Fe passiert hast.

Anforderung: Insgesamt eine unschwierige Wanderung auf gut ausgetretenen Waldwegen und Pfaden, aber bisweilen mit kräftigem Anstieg.

Markierung: Bis zum Turò de l’Home hältst du dich an die grünen Metallpfosten mit rostbrauner Markierung, vom Gipfel des Turò de l’Home bis zum Coll de Les Agudes folgst du dem Hinweisschildern GR5.2 – Rot/Weiß, und der Rückweg ist in Rot gekennzeichnet.

Wichtig!: Gutes Schuhwerk ist Voraussetzung, und wir empfehlen auch Wanderstöcke, vor allem beim Abstieg. Trinken & Essen mitnehmen, es gibt unterwegs keine Möglichkeit zur Einkehr gibt.

Wanderführer: Wir haben den Rother Wanderführer für die Costa Brava benutzt. Die Wanderung dem Teilstück des Camí Ronda ist die Wanderung Nummer 55 im Buch.

Rother Wanderführer Costa Brava
Aussichten mit dunklen Wolken Katalonien thealkamalsontheroad

Noch ein paar mehr Infos

Beste Jahreszeit: Die beste Jahreszeit würden wir sagen, ist hier von April bis Oktober. Wir wanderten im März und es lag noch recht viel Schnee – bereits ab dem Parkplatz. 

Ausflugstipp: Wer vor oder nach der Wanderung Lust hat, kanns sich die Ermita de Santa Fe anschauen, eine aus dem 13. Jahrhundert stammende Einsiedelei, die nun ein Wallfahrtsort und beliebtes Ausflugsziel mit Restaurant ist.

Essen & Trinken: Um die Ermita de Santa Fe gibt es Einkehrmöglichkeiten und in den näheren Orten wie Sant Celoni oder Viladrau. 

Camping: Wir campten auf dem Campingplatz Blanes im gleichnamigen Ort Blanes, welcher sich direkt am Meer ca. 56km entfernt befindet.

Übernachtung in Katalonien

Falls du nicht campen magst, dann stehen dir viele Unterkünfte in Katalonien zur Verfügung: Ferienwohnung, B&B’s oder unzählige Hotels.

Blick in tiefe Täler unf auf hohe Berge Katalonien thealkamalsontheroad

Zwei-Gipfel-Wanderung

Wanderung zum Turò de l’home

Die Wanderung startet am Parkplatz, den wir nicht alleine belegen. Es kommen Leute und gehen Leute, es scheint ein beliebtes Spaziergebiet zu sein, auch wenn noch Schnee liegt.

Los geht es rechter Hand: Zuerst entlang eines plätschernden Bächleins, wandern wir die ersten Höhenmeter auf gut ausgetretenem Waldweg und wir passieren dabei eine Quelle, die wir auf dem Rückweg erneut schneiden.

In Serpentinen schraubt sich der Weg am Berg hinauf, das Ziel ist sehr gut gekennzeichnet. Auf schmalen Wegen, die bisweilen abgehen, steht ein Kreuz für hier nicht entlang.

Alaa ist im Schnee unterwegs mit Ryok Katalonien thealkamalsontheroad
Buchenwälder mit Schnee am Wegrand Katalonien thealkamalsontheroad

Schneegestöber

Wir wandern im Schnee, der hier Anfang März noch nicht geschmolzen ist. Nicht lange und wir sind alleine unterwegs, keine Spaziergänger queren mehr unsere Wege.

Es geht immer durch einen Buchenwald, der im Sommer herrlichen Schatten spendet und im Herbst sicher in den schönsten Farben strahlt.

Es riecht streng nach Wildtier, der Boden ist hier und da aufgewühlt, und wir fragen uns, ob das möglicherweise ein Bär ist. Who knows?

Lange Zeit sieht es aus, als erreiche man jetzt das „oben“ doch weit gefehlt, der Weg windet und windet sich am Berg entlang. Schließlich verlässt er den Buchenwald und etwas oberhalb ist die Wetterstation im Nebel zu erkennen.

Rechter Hand geht der Blick frei über das Tal, die Wälder und weit, weit hinten Felder. Der Ausblick ist herrlich.

Wetterstation mit Nebel Katalonien thealkamalsontheroad
Kristin und Ryok gucken die Aussicht Katalonien thealkamalsontheroad
Über Schnee führte die Wanderung zum Gipfel Katalonien thealkamalsontheroad
Tiefhängende Wolken beim Wandern in Katalonien thealkamalsontheroad

Wetterstation im Nebel

Noch eine letzte steile Steigung, dann erreichen wir das Plateau, auf dem die Wetterstation steht – die wir umrunden – bis hin zum Parkplatz hinter dem Hügel, auf dem die Wetterstation erbaut wurde.

Die Aussicht wird immer besser, jetzt links und rechts hinab auf das Land. Die Berge ziehen sich weit ins Landesinnere und am Horizont sehen wir die verschneiten Pyrenäen.

Auch der nächste Gipfel, der nahe Coll de Les Agudes, ist von hier aus zu sehen.

Alaa wandert auf schmalen Weg durch grüne Büsche Katalonien thealkamalsontheroad
Der Gipfel ist nah und mit Schnee bedeckt Katalonien thealkamalsontheroad
Alaa und Ryok am Gipfelkreuz Katalonien thealkamalsontheroad

Zum Coll de Les Agudes

Wir folgen der Straße ein paar Meter und biegen dann rechts auf einen gut sichtbaren Weg ein, der zum Les Agudes führt. Dieser Weg ist ein schmaler Pfad, der uns an Büschen, Felsen und skurril geformten Bäumen entlangführt.

Wir umrunden den Felshöcker Piug Sacarbassa auf dem schmalen Kammweg, der im Sommer sicher wunderschön in der Landschaft gebettet liegt, für uns kniehohen Schnee bereithält.

Von hier ist das Gipfelkreuz gut zu sehen.

Nachdem wir den Fuß des Coll de Les Agudes erreicht haben, wandern wir steil bergauf über Geröll- und Steinplatten und erreichen das Gipfelkreuz.

Die Aussicht muss gigantisch sein, wir jedoch erleben eine in Nebel versteckte Umgebung. Kurz darauf beginnt es zu Hageln, aber für eine kleinen Snack trotzen wir dem Wetter, bevor wir den Rückweg antreten.

Ryok läuft über felsiges Gelände Katalonien thealkamalsontheroad
Aussicht mit grünen Büschen Katalonien thealkamalsontheroad
Ziegen am Berggipfel Katalonien thealkamalsontheroad

Überraschende Begegnung

Langsam, da es um diese Jahreszeit nass und glatt ist, steigen wir auf den Steinplatten hinab und erleben eine Überraschung. Zuerst hören wir nur entfernte Glocken klingen, dann lichtet sich der Nebel und eine Herde Ziegen spaziert nahe an uns vorbei. Sie sind interessiert an uns und am Hund, doch halten Abstand und laufen dann weiter hinauf bis zum Gipfel.

Zwischen dem Felshöcker Piug Sacarbassa und dem Fuße des Coll de Les Agudes weist uns linker Hand ein Schild den Rückweg. Wir nehmen ihn, anfangs sehr rutschig auf dem Schnee und Matschgemisch, später dann locker zum Gehen.

Nicht lange und wir erreichen den Buchenwald und wandern in Serpentinen den Berg wieder hinab. Und auf dieser Seite des Berges begegnen uns die ersten Spuren des Frühlings. Leichtes Grün leuchtet an den Bäumen und Büschen und erste Frühlingsblumen strecken ihren Kopf der Sonne entgegen.

Ab der Wegkreuzung zwischen dem Bächlein und der Quelle, die wir auf dem Hinweg bereits passiert haben, sind es nur noch wenige Meter und wir erreichen das Auto.

Auf dem Grat unterwegs mit Aussicht Katalonien thealkamalsontheroad
Ryok im Nebel im Buchenwald Katalonien thealkamalsontheroad
Skurrile Bäume und Wurzeln Katalonien thealkamalsontheroad

Bitterkalt aber mit Aussicht – Turò de l’Home & Les Agudes

Die bisweilen anstrengende Wanderung können wir uneingeschränkt empfehlen.

Landschaftlich ein Highlight, vor allem vom Frühling bis in den Herbst, wenn sich das Laub an den Buchenbäumen bunt färbt.

Trotz Schnee und eher nebeliger Aussicht hat es uns hier sehr gut gefallen. Die Landschaft ist urig und sehr ruhig.

Wir hatten viel Spaß in der Einsamkeit und für Momente haben wir die Aussicht auf dem Gipfel sehr genießen können.

Ryok und Alaa genießen einen Apfel in eisiger Kälte am Gipfel Katalonien thealkamalsontheroad
Spanientipps:
Girona mit Hund besuchen
Girona mit Hund besuchen

Girona, die Stadt mit ihren elf Brücken über den Onyar, lädt dich und deinen Hund ein zu einem Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen, hoch zur Kathedrale, die über der Stadt thront, entlang der Stadtmauer mit Blick auf die Dächer und die verschneiten Berge am...

Wandern an der Costa Brava: Camí de Ronda
Wandern an der Costa Brava: Camí de Ronda

Herrliche Küstenwanderung auf einem Abschnitt des Camí de Ronda zwischen dem Ort Roses und der wunderschönen Bucht Cala Montjoi – locker und gut zum Gehen, und doch bisweilen anstrengend. Obwohl nur wenige Höhenmeter zu bewältigen sind, geht es mehrmals auf und ab....

Du hast Spanien bereits bereist und dir hat es gefallen? Dann schreib uns in den Kommentaren.

Wandern an der Costa Brava: Küstenweg von Llafranc nach Tamariu

Wandern an der Costa Brava: Küstenweg von Llafranc nach Tamariu

Leichte Wanderung auf Feld, Wald- und Küstenwegen, die zwei pittoresken Orte Llanfranc und Tamariu an der Costa Brava miteinander verbindet und einen kurzen Abstecher ins Hinterland erlaubt. Die Wege sind abwechslungsreich und interessant zugleich und führen an wunderschönen Badebuchten vorbei, die im Sommer zum Abkühlen einladen. Auch für Hunde geeignet.

frisches Grün auf den Feldern und Olivenbäume Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Rundwanderung von Llafranc nach Tamariu

Alles, was du über die Wanderung Llafranc – Tamariu wissen solltest

Landkarte Rundwanderung LLafranc Tamariu Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

 Dauer: 3 – 4h /Länge: ca. 11.1km /Höhenunterschied: 370m

Ausgangspunkt: Du startest am Hotel Terramar in Llafranc, welches an der Strandpromenade liegt. Direkt neben dem Hotel geht eine kleine Straße ab, die du nimmst. Nur wenige Meter weiter entdeckst du das erste Hinweisschild für die Wanderung.

Parken: Wenn du in den Ort Llafranc einfährst und dich Richtung Hotel Terramar orientierst, gibt es an der Straße weiß gekennzeichnete Parkmöglichkeiten, und bevor du die steile Straße hinab in den Ort nimmst, kommt auf der rechten Seite unter Olivenbäumen ein Parkplatz – Aparcament – auf dem wir Anfang März komplett alleine standen. In der Hauptsaison fallen Parkgebühren an, bei uns war der Parkplatz kostenfrei.

Anforderung: Eigentlich eine leichte Wanderung auf gut ausgetretenem Forst/Waldweg, vor allem zu Beginn, die dann auf dem Rückweg aber in kurzen Strecken über Felsen geht und bisweilen recht steil wird.

Markierung: Auf dem Hinweg folgst du einer gelb-weißen Markierung (PRC-107) und auf dem Rückweg einer rot-weißen Markierung (GR-92). Die Markierungen sind gut sichtbar.

Wichtig!: Festes Schuhwerk ist vor allem auf dem Rückweg der Wanderung zum Vorteil.

Wanderführer: Wir wanderten mit Hilfe des Rother Wanderführer für die Costa Brava. Die Wanderung ist die Nummer 46 im Buch.

Rother Wanderführer Costa Brava
Bucht von Tamariu Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Noch ein paar mehr Infos

Beste Jahreszeit: Diese Wanderung ist das ganze Jahr über möglich zu gehen. Im Winter gibt es natürlich viel Regen, dann könnte es auf den Felsen glatt werden. Aber in der restlichen, regenfreien Zeit ist die Wanderung ein Vergnügen.

Essen & Trinken: Es gibt auf dieser Wanderung mehrere Möglichkeiten sich zu stärken. Gleich zu Beginn in Llafranc findest du Restaurants, Cafés und Hotels, ebenso in dem kleinen Ort Tamariu. Zudem gibt es noch in der Cala Pedrosa eine Beachbar, die in den Sommermonaten wohl geöffnet ist, und auf der Anhöhe San Sebastian, nahe dem Leuchtturm, ein Restaurant, von dem aus du eine herrliche Aussicht auf die Küste genießen kannst.

Camping: Entlang der Küste gibt es unzählige Campingplätze von sehr guten Bewertungen bis zu na ja Bewertungen. Zu unserer Reisezeit Anfang März war die Auswahl begrenzt, und somit haben wir 67km entfernt in Blanes auf dem Campingplatz Blanes übernachtet. Und waren sehr zufrieden.

Übernachtung an der Costa Brava

Nicht jeder mag Camping, deshalb findest du hier eine Vielzahl an Ferienwohnungen, Hotels und B&B’s für deinen Urlaub an der Costa Brava.

felsige Abschnitte auf der Wanderung Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Wanderung zwischen Llafranc und Tamariu

Steile Wege in Llafranc

Wir starten in Llafranc neben dem Hotel Terramar und biegen in die Seitenstraße. Nur wenige Meter weiter entdecken wir das erste Hinweisschild zur Wanderung und steigen rechter Hand sogleich eine steile Straße hinauf.

Es geht vorbei an einer hübschen, weißen Kirche und einigen anschaulichen Wohnhäusern. Bald darauf endet die Straße und geht in einem Feldweg über.

Der führt uns zuerst durch ein Kiefernwäldchen, noch immer vorbei an herrlichen Häusern, dann entlang eines Feldes, bis wir schließlich die Abzweigung Dolmen de Can Mina dels Torrents erreichen.

Zuvor passieren wir einen verrückten Hund, der sich beim Spaziergehen in einer Schlammpfütze wälzt und seine Familie wenig erfreut aussehen lässt.

Llafranc mit seinen weißen Häusern am blauen Meer Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
weiße Kirche in llafranc Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Dolem - prähistorische Grabstätte Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Dolmen de Can Mina dels Torrents

Der Weg zu den Dolmen ist sehr kurz, nur wenige Meter in den Wald hinein, und du erreichst den Ort der Dolmen.

Die Dolmen sind eine prähistorische Stätte aus der Megalithkultur, die man an der Costa Brava findet. Es handelt sich hier um eine Grabanlage aus der Zeit 3500 – 1800 v. Chr.

Es ist nicht möglich, die Grabanlage zu betreten, aber für einen ersten Eindruck gibt sie ein gutes Bild.

blühende Felde im Frühling Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Vorbei an der Pferdefarm

Wir kehren die wenigen Meter auf den Hauptweg zurück und halten uns links. Jetzt passieren wir eine Pferdefarm, und erreichen freies Feld voller Blumen und Olivenbäume.

Wir hatten angenommen, dass wir Anfang März weiter fortgeschrittenen Frühling an der Costa Brava vorfinden würden, aber erst auf dieser Wanderung, die uns auf dem Hinweg durch das Hinterland führte, entdeckten wir den Frühling. Es blühte am Wegrand, duftete herrlich und die Blätter an den Bäumen zeigte ein frisches Grün.

Wir laufen den Feldweg weiter, immer entlang der Pferdefarm und erreichen schließlich eine Straße (GIV-6542), der wir ein-zweihundert Metern fogen. Dann überqueren wir die Straße linker Hand und biegen wieder in einen Forstweg ein.

Das Wanderschild weist uns Tamariu aus. Es geht immer durch einen Kiefernwald, leicht bergan, vorbei an Villen, die hinter den hohen Zäunen nicht zu sehen sind.

Löschwasserhydrant im Wald auf der Wanderung Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
in dichtes Grün der Küste Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Durch Kiefernwald

Das Buch beschreibt jetzt, dass wir an einem Löschwasserhydranten rechts abbiegen sollen, aber am ersten Hydranten am Wegrand gibt es diese Möglichkeit nicht. Somit wandern wir weiter, und erst am dritten Löschwasserhydranten biegen wir rechts ab.

Der Weg geht ein kurzes Stück voran, dann machte er eine Spitzkehre und nur wenige Meter weiter geht es rechts in einen engeren Weg, leicht bergab und nur ein ganz kurzes Stück.

Dann biegen wir links in einen etwas zugewucherten schmalen Waldpfad ein.

Zuerst sind wir uns nicht sicher, aber es dauert nicht lange, und das erste gelb-weiße Zeichen taucht auf.

Es geht jetzt immer bergab, mal sanft, mal etwas steiler, und der Weg endet auf einer Straße, die wieder von wunderhübschen Villen gesäumt ist.

Dieser Straße folgen wir, bis wir die Carrera Costa Rica erreichen. Von hier aus geht es ein paar hunderte Meter geradeaus in den Ort Tamariu hinein.

Tamariu und Strandpromenade Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
gelbe Blumen am Wegrand Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Tamariu

Hier beschließen wir: wir haben eine Pause verdient – auch wenn die Wanderung bis dato nicht anstrengend war. Und diese genießen wir bei herrlichstem Sonnenschein direkt an der Bucht auf der Sonnenterrasse des gleichnamigen Hotels Tamariu.

Tamariu ist ein kleiner, pittoresker Ort, ungefähr 300 Einwohner, mit einer Strandpromenade, Cafés und Restaurants. Und mit einem verlockenden Strand (an welchem Hunde leider verboten sind) und bunten Fischerbooten, die im Sand liegen.

Noch gibt es kaum Touristen, noch sind wir fast alleine.

Nach ungefähr einer Stunde starten wir mit dem Rückweg. Gleich rechts neben dem Hotel und der schmalen Straße entdecken wir die nun rot-weiße Markierung an einer Mauer. Du steigst kurz ein paar Stufen hoch, dann auf der anderen Seite wieder hinab. Wahlweise gehst du am Strand entlang an der Mauer vorbei bis hin zu den Felsen.

Übernachtung im Hotel Tamariu

Nicht nur der Lunch war lecker, auch das Hotel ist empfehlenswert: saubere, helle und gemütliche Zimmer, freundliches Personal, Hunde willkommen und einen Steinwurf entfernt des Strandes.

felsige Treppen auf Wanderung in Tamariu Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Treppen mit Aussicht Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
über Felsplateaus in der Bucht Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Zum Basso del Burro

Hier schlängelt sich der Weg durch die Felsen am Strand entlang. Es geht ein paar Stufen hinauf und du erreichst einen schmalen Pfad. Und jetzt wird die Wanderung nochmal um einiges schöner und interessanter.

Der Weg führt immer dicht am Meer entlang, vorbei an wieder herrlichen Häusern und Ferienunterkünften, vorbei an skurril geformten Kiefern und Steinen.

Nicht lange darauf erreichen wir ein mit verschieden hohen Felsen und vom Meer umspülten Strand Basso del Burro, an dem ein leeres Fischerhäuschen steht.

Hier heißt es, ein wenig über die Felsen klettern oder sich den besten Weg suchen, bis wir das Ende der Bucht erreichen und über die Felsen (gut machbar für Wanderer und Hunde) nach oben kraxeln und auf einen weiteren Waldpfad gelangen.

durch Kiefernwald Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
herrliche Meeresblicke Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Auf dem Küstenweg zur Cala Pedrosa

Wir folgen dem Weg, der immer entlang der Küste führt, mal etwas näher am Wasser, mal etwas oberhalb, bis wir eine tiefe Schlucht umrunden und letztendlich auf steilen Serpentinen hinab zur Cala Pedrosa wandern.

Hier findest du ein Strandhäuschen, eine Beachbar, die wohl im Sommer geöffnet hat. In der Vorsaison natürlich nicht, denn außer uns war kaum jemand vor Ort.

Nun führt der Weg an dem Strandhaus ins Landesinnere, es geht gut bergauf und links und rechts wuchert es grün wie in einem Urwald.

Oben angekommen halten wir uns links und wandern auf breitem Weg durch Kiefernwald immer etwas bergauf und bergab, bis wir die Anhöhe Sant Sebastià erreichen.

Ryok hat Spaß im Wasser Cala Pedrosa Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Torre Gualta de Sant Sebastiá de la Guarda

Hier findest du die Reste einer alten iberischen Siedlung und einen Wachturm mit Aussicht, der zu unserer Zeit aber geschlossen hatte.

In den Monaten April bis September besteht die Möglichkeit das Innere des Wachtturms sowie eine Ausstellung zu besuchen und das Dach des Turmes zu erklimmen.

Öffnungszeiten des Wachturmes:

 

1.4. – 10.4. // 29.4. – 30.4. // 1.5. // 6.5. – 23.6. // 11.9. – 24.9.

Dienstag bis Freitag // 10:00 – 13:00 + 16:00 – 19:00 Uhr
Samstag // 10:00 – 14:00 + 16:00 – 19:00 Uhr
Sonntag und an Feiertagen // 10:00 – 14:00

24.06. – 11.9.

Montag bis Sonntag + Feiertage // 10:00 – 13:00 + 17:00 – 20:30 Uhr


Eintritt
: 2€ für Erwachsene ab 12 Jahren // Kinder unter 12 Jahren frei

grüne Küste an der Costa Brava Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Die letzten Meter der Wanderung

Auch gibt es hier ein Restaurant mit Blick über die Küste und einen Leuchtturm, an dem wir knapp rechts vorbeigehen. Wir erreichen die Küstenstraße Passeig Pau Casals, die wir linker Hand gehen. Es geht jetzt immer gut bergab vorbei an Villen, Wohnhäusern und Ferienanlagen, bis kurz bevor wir Llafranc erreichen.

Wieder links steigen wir Steintreppen hinab bis zur Uferpromenade von Llafranc.

Llafranc, ein Ort mit auch ungefähr 300 Einwohnern, lädt zum Ausruhen ein. Der kleine Ort liegt in einer Bucht mit herrlichem Strand. Und auch hier gibt es Hotels, Restaurants und Cafés.

Sehr hübsch sind vor allem die typisch weißen Häuser an der Strandpromenade und die bunten Fischerboote, die in der Abendstunde am Strand liegen.

Kiefernwald mit Sonne Katalonien Spanien thealkamalsontheroad

Aussichtsreiche Wanderung: Llafranc – Tamariu

Die Rundwanderung von Llafranc nach Tamariu und zurück hat uns ausgesprochen gut gefallen. Sie war sehr abwechslungsreich und hat wunderbare Blicke auf die Küste der Costa Brava frei gegeben.

Anfang März waren nur wenige Leute auf der Wanderung unterwegs, und auch an den Stränden gab es kaum Besucher. Somit konnten wir diese Wanderung beinahe alleine sehr genießen.

Unserem Ryok hat die Wanderung viel Spaß bereitet, es gab die Möglichkeit für ihn auf Stöckchenjagd durch die Kiefernwälder zu flitzen und sich im Meer abzukühlen.

Dieser Rundwanderweg ist eine absolute Empfehlung von uns.

Blick am Abend auf Llafranc Katalonien Spanien thealkamalsontheroad
Auf dem Weg nach Spanien:
Aix-en-Provence mit Hund erkunden
Aix-en-Provence mit Hund erkunden

Wer die Provence bereist, wird früher oder später Aix-en-Provence besuchen – man kommt nicht umhin und man sollte auch nicht. Eine der schönsten Städte der Region Provence-Alpes-Côte d‘ Azur soll sie sein. Quirlig sollte sie sein, bunt. Alt und französisch, und doch...

Èze mit Hund bereisen
Èze mit Hund bereisen

Èze gehört zu den sehenswertesten Orten der Côte d'Azur – heißt es. Eine nette, kleine Stadt, die es zu besuchen lohnt. Bilder gibt es unendlich viele, und auch in Filmen kommt die Côte d'Azur häufig vor, so dass wir eine ungefähre Vorstellung hatten. Und als wir...

Nizza mit Hund bereisen
Nizza mit Hund bereisen

Spaziere mit uns durch die Altstadt Nizzas, schwimme am kilometerlangen Strand, blicke vom Hausberg auf die Dächer der Stadt und genieße ein wunderbares Dinner - gemeinsam mit deinem Hund. Nizza mit Hund sehen und erleben – wir wollen es wagen und uns überzeugen, von...

Du hast Katalonien bereits bereist und dir hat es gefallen? Dann schreib uns in den Kommentaren.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner