Marrakesch – Die Rote Stadt

Marrakesch – Die Rote Stadt

rosa Tor in Marrakesch

Marrakesch – auch bekannt als die Rote Stadt – war ein weiteres Ziel auf unserer Rundreise durch Marokko. Ohne diese Stadt gesehen zu haben, würden wir nicht nach Hause fahren. Bevor wir nach Marokko reisten, haben wir viel über das Land und die Städte gelesen. Ganz besonders viel über Marrakesch, ein Touristenmagnet schlechthin. Es hieß, entweder liebt man diese Stadt oder hasst diese Stadt. Dementsprechend neugierig waren wir auf Marrakesch. Was hat Marrakesch zu bieten? Hat sie Ähnlichkeiten mit den anderen Städten, die wir in Marokko besucht haben? Was gibt es zu sehen, was zu entdecken? Zugegeben auch Marrakesch ist eine sehr quirlige Stadt, voller Autos, Mopeds und Eselkarren, voller Menschen, Dreck und Durcheinander. Aber auch bunt und aufregend und orientalisch. Doch Marrakesch hat uns tatsächlich gut gefallen. Weder Liebe noch Hass, was wir empfinden. Marrakesch vermittelt viele Eindrücke, es gibt unglaublich viel zu sehen und viel zu entdecken, jede Gasse, jede Ecke bietet etwas Neues. Für uns ein Pluspunkt in Marrakesch war, dass wir uns dort weniger von Händlern angesprochen gefühlt haben. Vielleicht waren zu viele Touristen unterwegs, doch wir konnten bisweilen in Ruhe durch die Souks schlendern, ohne „verfolgt“ zu werden. Aber es gibt auch viele Blogger, die genau das in Marrakesch erlebt haben. Deshalb ist es keine Garantie. Marrakesch ist für uns auf jeden Fall einen Besuch wert, und für uns auch verständlich, warum viele Touristen genau diese Stadt wählen. Sie hat Flair, sie wirkt offen und weit. Und doch musst du bedenken, es ist eine große Stadt in der ein großes Gewusel herrscht. Es gibt keine Ruhe, keine Stille, keine Ordnung, aber du bist mittendrin im marokkanischen, lauten und verrückten Leben.

Alaa und Kristin von thealkamalsontheroad

 
Hi, wir sind Alaa & Kristin – die  Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.

Blick auf Marrakesch mit Atlasgebirge
bunte Angebote vor einem Geschäft

Unsere City-Tipps für Marrakesch

Ist das Autofahren in Marrakesch einfach?

Ja, da gibt es nicht viel zu sagen: Auch hier in Marrakesch nimmt das Autofahren leicht wahnsinnige Ausmaße an. Es ist viel los, es gibt nicht unbedingt einhaltbare Verkehrsregeln und es wird gedrängelt und gehupt. Alle fahren sie, egal wie, von links und von rechts, und alles, was fahren kann, ist auch hier unterwegs: Autos, Kleintransporter, irgendwelche Transporter, Mopeds und Motorräder in rasanter Geschwindigkeit, Handkarren und Eselskarren.

Google Maps war uns in Marrakesch nicht so hilfreich wie in anderen Orten. Es war nicht ganz ersichtlich, ob wir die Straßen, die Google als Straßen markierte, auch tatsächlich fahren können. Aber ja, irgendwann erreichten wir unsere Parkgarage am Rande der Medina. Es gibt mehrere Parkgaragen, wir sind dem Tipp unseres Riads gefolgt und haben für zwei Nächte 7 € gezahlt.

Auch in Marrakesch lohnt es sich, das Auto stehen zu lassen und ein beiges Petit Taxi zu nehmen, und vorher den Preis auszuhandeln.

In den Souks und auf dem großen Marktplatz fahren keine Autos, aber hier dürfen Motorräder, Roller und Mopeds fahren. Davon sind ziemlich viele unterwegs, und das in einer ziemlich hohen Geschwindigkeit. 

Was ist die beste Reisezeit für Marrakesch?

Die beste Reisezeit für Marrakesch ist von Februar bis Mai, von September bis November. In dieser Zeit sind die Temperaturen noch angenehm bis aushaltbar. Wir waren Anfang März und es hatte tagsüber bereits 33 Grad. Am kühlsten sind die Wintermonate, jedoch nicht vergleichbar mit unseren Wintern, deshalb ist Marrakesch auch im Winter ein Reiseziel.

Wie viel Zeit benötigst du für Marrakesch?

Wir sind zwei Tage in Marrakesch geblieben, aber diese Zeit war sehr kurz und wir haben bei weitem nicht alles gesehen. Für Marrakesch kannst du gut drei – vier Tage einplanen, um dir alles genau anzuschauen.

Wo kannst du gut essen und trinken in Marrakesch?

Wie immer haben wir in unserem Riad gegessen, die ein leckeres Dinner bereitet haben. Allerdings gibt es gerade in Marrakesch und hier besonders auf dem Djemaa El Fna ganz viele Möglichkeiten, die marokkanische Küche auszuprobieren.

Übernachtung // Riad Cherrata

Übernachte mitten in der Medina von Marrakesch in einem wunderschönen Riad mit Dachterrasse und einem romantisch beleuchteten Pool. Es erwarten dich saubere Zimmer, die mit liebevollen, orientalischen Details eingerichtet sind. Neben einem leckeren Frühstück mit Müsli, Früchten, Eiern und marokkanischen Pancakes wird dir auch ein köstliches Dinner unter Bananenbäumen im Innenhof serviert.

Adresse: 27Derb Cherrata Arset El Houta, 44000, Marokko

Innenhof Riad l’Oiseau du Paradies Marokko thealkamalsontheroad
Pool Riad l’Oiseau du Paradies Marokko thealkamalsontheroad
Balkon Riad l’Oiseau du Paradies Marokko thealkamalsontheroad
Zimmer Riad l’Oiseau du Paradies Marokko thealkamalsontheroad
Badezimmer Riad l’Oiseau du Paradies Marokko thealkamalsontheroad
Dachterrasse Riad l’Oiseau du Paradies Marokko thealkamalsontheroad
Moschee in Marrakesch
Moschee mit Palme
Saadier-Gräber in Marrakesch
Innenansicht der Saadiergräber
Koranschule in Marrakesch
herrliche Architektur in der Koran-Schule in Marrakesch
Brunnen in der Koran-Schule
Blick zur Moschee von Marrakesch

Sehenswürdigkeiten in Marrakesch

Koutoubia-Moschee

Die Koutoubia-Moschee aus dem Jahre 1158 ist die älteste Moschee in Marokko und da sie relativ frei steht, weit in der gesamten Stadt zu sehen. Das Minarette ist 77m hoch und reich verziert mit weißen und grünen Kacheln, die wunderschön in der Sonne glänzen. Die Moschee kannst du umrunden, du findest hier Gärten mit Orangenbäumen, unter denen du auf einer Bank sitzen kannst, das Innere kannst du nicht aufsuchen, die Moschee ist nur für Muslime zugänglich.

Medersa Ben Yussef

Die überaus beeindruckende Koranschule wurde im 14. Jahrhundert erbaut, der faszinierende Innendekor stammt aber aus der Zeit der Saadier Dynastie (ca. 1570). Bereits im 14. Jahrhundert wurde hier bis weit in das 20. Jahrhundert hinein der Islam unterrichtet. Erst 1960 schloss die Schule.

Adresse: Rue Assouel, Marrakesch 40000

Saadier-Gräber

Die Saadier-Gräber gehören ebenfalls zu den touristischen Highlights, die du in Marrakesch gesehen haben solltest. Zuerst unscheinbar hinter einer Stampflehmmauer verborgen und in einer kleinen Seitengasse versteckt, findest du eine wahre Schönheit an Architektur. Sehr kunstvoll ausgestattet Grabhallen geben sieben Sultanen aus der Zeit 1557 – 1664 und 62 weiteren Familienangehörigen ihre letzte Ruhe.

Adresse: Rue de La Kashba, Marrakesch 40000

Souks

Ein Labyrinth aus Gassen findest du in den Souks Marrakeschs, welches eine der größten Souks des Landes ist. Ein faszinierendes Durcheinander voller Verkaufsstände gefüllt mit Teppichen, Decken, Lederwaren, Mosaiklampen, Kleidung, Gewürzen, Bildern und Holzkunstwerk. Einfach loslaufen, durch die Mengen schlendern und gucken. Den Handwerkern über die Schulter schauen und vielleicht das eine oder andere kaufen. Es ist ein sehr farbenfroher Markt, der uns gut gefallen hat.

Café in den Straßen von Marrakesch
Marrakesch bei Sonnenuntergang
gefärbte Wolle in Marrakesch
bunte Teppiche zum Verkaufen
Kinder fahren Fahrrad in Marrakesch
Fenster in enger Gasse
Bazar mit Holzdecken im Sonnenlicht
viele Angebote in den Souks von Marrakesch

Djemaa el Fna

Djemaa el Fna heißt übersetzt der Platz der Toten. In früheren Zeiten wurde hier hingerichtet und die Köpfe zur Schau ausgestellt. Heute ist dieser Platz Hauptschlagader der Stadt, alle Wege führen zum Djemaa el Fna.

Und das zu Recht: Es ist unglaublich viel los, und je länger der Abend desto voller der Platz. Du findest hier eine riesige Auswahl an Schaustellern, an Frauen, die Henna auf die Hand malen, an Schlangenbeschwörer, die mit ihrer Flöte dudeln, an Männer, die angezogene Affen ausstellen und hüpfen lassen, an Obstsaftverkäufer, an Musiker, Tänzer, Gaukler, Wahrsager und kulinarische Spezialitäten. Es herrscht ein unüberschaubares Durcheinander. Farbenfroh, laut und chaotisch – es gibt viel zu sehen und noch mehr zu staunen.

Beachte: Für Fotos von den Gauklern, Schlangenbeschwörern und Affen musst du ein Trinkgeld zahlen. Normal gibt man 5 – 10 Dh.

Ist dir der Trubel zu viel, kannst du es dir auf eine der Dachterrassen, die zu den Restaurants rund um dem Markt gehören, gemütlich machen, einen Minztee trinken und von oben zuschauen. Bei Sonnenuntergang sind die besten Plätze aber schnell besetzt.

Maison de la Photographie

Ein kleines, aber sehr feines Museum gefüllt mit 4500 Fotografien aus der Zeit von 1870 – 1950. Sie zeigen auf wunderbare Weise das Leben und die Menschen in Marokko, in den Medinas und am Lande. Auf dem Dach des Museum gibt es ein kleines Restaurant, welches leckere Speisen anbietet, und einen herrlichen Blick über die Dächer von Marrakesch freigibt.

Adresse: Rue Ahl Fes, 46 Rue Bin Lafnadek, Marrakesch 40030

Bahia-Palast

Im Palast – eines der Touristenmagnete Marrakeschs – findest du auf 8000 m² ein Gewirr an Zimmern und Sälen, an Innenhöfen und Gärten sowie Hammams, die den Reichtum der damaligen Herrscher deutlich zeigen. Reich verziertes Zedernholz, bunte Mosaike, Stuck und Ornamente wurden in einer 14 Jahre langen Fertigstellung von Künstlern erschaffen. Eine Augenweide, die du unbedingt besuchen solltest. Wir haben ihn leider nicht sehen dürfen, denn genau an den zwei Tagen, die wir in Marrakesch übernachteten, war der Palast für öffentliches Publikum geschlossen.

    Museum Marrakesch

    Das Museum ist in einem alten Palast mit einem wunderschönen Innenhof, dessen Wände und Räume reich verziert sind, untergebracht. Es gibt eine Ausstellung von Gemälden und Skulpturen zeitgenössischer internationaler und traditioneller marokkanischer Kunst.

    Adresse: Place Ben Youssef, Marrakesch, 40000

    Gärten von Marrakesch
    Oase mitten in der trubeligen Stadt Marrakesch

    Gärten von Marrakesch

    Jardin Majorelle
    Der Jardin Majorelle ist der bekannteste Garten in Marrakesch und auch der bei Touristen beliebteste. Er ist stets gut besucht. Erschaffen hat ihn der Maler Jaques Majorelle im Jahre 1931. Ein Pflanzensammler, der die Welt bereiste und hier ein kleines Paradies schuf. Zu weiter Bekanntheit verhalf Yves Saint Laurent, der 1980 das Grundstück kaufte und auf Vordermann brachte. Bekannt ist der Garten nicht nur für seine Pflanzen, sondern auch für die Farben blau und gelb, die überall zu finden sind. 

    Adresse:Rue Yves St Laurent, Marrakesch 40090


    Menara Gärten
    Die Menara Gärten sind eine im 19 Jahrhundert angelegte Obst- und Olivenplantage und heute öffentlicher Park und Picknickplatz für alle Marokkaner. Vom Pavillon aus hast du einen schönen Blick auf die Stadt.

    Adresse:Les Jardins De La, Marrakesch 40000

    Agdal-Gärten
    Die Agdal-Gärten sind ebenfalls eine große Parkanlage, die noch für den Anbau von Feigen, Aprikosen, Walnüsse, Datteln und anderes Obst genutzt wird. Es ist möglich an den Wasserkanälen entlang zu spazieren.

    Anima – Garten
    Der Anima-Garten ist ein ganz besonderer Garten kreiert von André Heller, der ca. 30 km außerhalb von Marrakesch liegt.

    Adresse: Douar Sbiti Ourika, Marrakesch

    Jardin Secret
    Die Jardin Sercets sind die „Geheime Garten“ und befinden sich mitten in der Medina von Marrakesch nahe der Koranschule in einem der größte Riads der Stadt. Sein Ursprung reicht weit 400 Jahre zurück. Diesen Garten haben wir in Marrakesch besucht.Er teilt sich in zwei Bereiche, einen botanischen mit Pflanzen aus aller Welt, und einen islamischen Garten. An dessen Ende befindet sich ein Turm, den man in einer kurzen Führung besteigen kann und von dort aus einen herrlichen Blick über die Dächer von Marrakesch erhält.

    Adresse:121 Rue Mouassine, Marrakesch 40030

    Straßenschild in Marrakesch
    Gebäude mit Palmen

    Wissenswertes über Marrakesch

    Marrakesch – aus der Sprache der Berber übersetzt „Das Land Gottes“ – liegt am Rande des Hohen Atlas auf einer Ebene von 450m über dem Meeresspiegel und ist eine der vier Königsstädte Marokkos.

    Marrakesch wurde am 07.05.1020 von Abu Bakr ibn Umar gegründet und von seinem Nachfolger Yusuf ibn Taschfin durch Eroberung diverserer Gebiete vergrößert und zur Hauptstadt Marokkos gemacht. Im Laufe der Zeit gab es wechselnde Herrscher aus unterschiedlichen Familien und unterschiedlichen Religionsrichtungen, zudem war Marrakesch manchmal Hauptstadt und manchmal nicht. Letztendlich wurde Rabat Hauptstadt und Marrakesch blieb Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur. Mittlerweile leben hier 966.987 Einwohner.

    Die Stadt wird von drei Flüssen umrahmt: Tensift im Norden, Oued Rheraya westlich  und der Oued Issyl östlich gelegen. Nahe Marrakesch liegt eine Bruch- und Überschiebungszone der Eurasischen mit der Afrikanischen Platte, was zu diversen Erdbeben führte. Seit 1985 gehört die Altstadt von Marrakesch zum UNESCO Weltkulturerbe.

    Haus mit bunter Fassade in Marrakesch
    Geschäfte mit viel Angebot
    Fès – Älteste Königsstadt Marokkos

    Fès – Älteste Königsstadt Marokkos

    Fès - märchenhaft und orientalisch soll sie sein, bunt und laut, verrückt und voller Überraschungen. Doch ist sie das wirklich? Stimmt das, was wir auf Fotos sehen, und das, was wir im Internet lesen über die Älteste der vier Königsstädte? Wir reisen an, mehr als...

    Meknès & Volubilis

    Meknès & Volubilis

    Meknès & Volubilis - Die Gegend um Meknès und der Ausgrabungsstätte Volubilis ist voll grüner Felder, leichter Hügel und kleiner Dörfer. Am Straßenrand weiden Schafe und Kühe, und bisweilen Esel. Es sind nicht viele Autos unterwegs, dafür wird in den Orten eifrig...

    Rabat – Hauptstadt Marokkos

    Rabat – Hauptstadt Marokkos

    In Rabat - Hauptstadt Marokkos haben wir unserer Rundreise durch Marokko begonnen und sie auch dort wieder beendet. Und das war rückblickend eine gute Entscheidung. Rabat ist nicht nur eine der vier Königsstädte, sondern auch Residenzstadt des heutigen Königs. Es gibt...

    Fès – Älteste Königsstadt Marokkos

    Fès – Älteste Königsstadt Marokkos

    Blick auf die Dächer von Fès

    Fès – märchenhaft und orientalisch soll sie sein, bunt und laut, verrückt und voller Überraschungen. Doch ist sie das wirklich? Stimmt das, was wir auf Fotos sehen, und das, was wir im Internet lesen über die Älteste der vier Königsstädte? Wir reisen an, mehr als gespannt – und vornweg: wir wurden nicht enttäuscht. Die Ausmaße dieser Stadt sind enorm, die Medina ein wahres Labyrinth, in dem man sich scheinbar verläuft, die Häuser stehen eng und das Sonnenlicht wirft nur einzelne Strahlen in die Gassen. Ein Wirrwarr aus Gerüchen, ein Gewusel aus Menschen und Tieren, eine Farbenpracht an jeder Ecke, und eine andere Sicht hinter jeder Ecke. Aus vollstem Herzen können wir sagen: Fès faszinierte uns. Und war gleichzeitig auch unglaublich anstrengend. Es gibt so viel zu sehen, und so viel von allem in dieser Stadt, die besonders in der Medina sehr, sehr eng ist, dass wir immer wieder froh über eine kurze Pause auf der Dachterrasse in unserem Riad waren. Fès ist so ganz anders als Mèknes oder Marrakesch oder Rabat. Ein Bummel durch die Altstadt erzeugt unzählige Eindrücke, die es zu verarbeiten gibt. Ein Gewirr an Gassen, ein Gewirr an Angeboten, ein Gewirr an Menschen und Tieren lassen diese Altstadt schier bersten. Fès ist eine sehr schöne Stadt, eine sehr intensive Stadt. Es macht Spaß durch die Souks zu bummeln und die vielzähligen Angebote zu betrachten. Es gibt scheinbar alles. Und für alles gibt es ein Geschäft. Es gibt sehr viel Schönes und es gibt auch sehr viel Plunder. Und sehr viel nur für Touristen gemacht. Es ist leicht, sich in der Medina zu verlaufen, sich in den engen Gassen treiben zu lassen. Einfach nur gucken und staunen. Fès war für uns die intensivste Stadt in Marokko, die uns Kraft gekostet hat und nach der wir froh, um die Stille in der Wüste waren. Aber egal, ob Stille davor oder danach oder auch gar nicht: Fès gehört auf deine Reiseliste. Fès musst du gesehen und erlebt haben.

    Alaa und Kristin von thealkamalsontheroad

     
    Hi, wir sind Alaa & Kristin – die  Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.

    Fès bei Nacht
    Blick auf die große Stadt Fès

    Unsere City-Tipps für Fès

    Fahren & Parken in Fès

    Fès wird von einer 16 km langen Ringstraße umrundet, die zwar breit genug ist, aber von allen benutzt und somit stark befahren ist. Wie überall in Marokko gibt es für Europäer nicht so viele ersichtliche Verkehrsregeln. Die Autos, LKWs, Kleintransporter und Eselskarren kommen von links und rechts. Das Wichtigste ist, du benutzt deine Hupe, denn gehupt wird durchgehend.

    Das Fahren hier ist ein wenig aufreibend, aber machbar.

    In den Souks fahren keine Autos, dafür sind sie zu eng. Deshalb musst du dein Auto auf einen der Großparkplätze parken. Dafür haben wir für 2 Nächte 4 Euro gezahlt.

    In der Altstadt geht es zu Fuß weiter, dort fahren auch keine Mopeds oder Motorräder wie in anderen Medinas in Marokko. Große Handwagen und Eselskarren sind aber auch hier unterwegs.

    Magst du dein Auto eingeparkt lassen und trotzdem mobil sein, dann nutze eines der Petit Taxis, kleine rote Taxis, die dich überall hinbringen. Wir erwähnen nur kurz: Handle den Preis vorher aus, damit du nachher kein Nachsehen hast.

    Beste Reisezeit für Fès

    Die beste Reisezeit von Fès ist von März bis November. Im Juli und August ist es am wärmsten, und in den Monaten Dezember bis Februar am kühlsten.

    Aufenthaltsdauer für Fès

    Für Fès kannst du locker zwei bis drei Tage einplanen, und hast dann wahrscheinlich noch nicht alles gesehen. Es lohnt sich, sich hier Zeit zu nehmen, sich treiben zu lassen und sich alles in gemächlichem Tempo anzuschauen.

    Guide für die Stadt Fès

    Wir haben in Fès probeweise über das Riad einen Guide (50€ für fünf Stunden) gebucht, der uns zu den Sehenswürdigkeiten von Fès brachte und alles Wichtige dazu erzählte. Der Rundgang mit dem Guide war sehr interessant, in einem gut verständlichen englisch haben wir so manches Wissenswerte gelernt, was wir so wahrscheinlich nie erfahren hätten. Aber – leider – führte der Guide uns auch auf seinem Weg durch die Stadt zu diversen Läden, in denen wir gut shoppen könnten z.B. Teppiche, Lederwaren, Arganöl oder Töpferwaren. Es ist interessant, die verschiedenen Handwerke kennen zu lernen, aber letztendlich hat es uns bisweilen an eine Verkaufsshow erinnert. Und das fanden wir weniger gut.

    Essen & Trinken in Fès

    An jeder Ecke findest du die Möglichkeit in Fès, deinen Hunger zu stillen. Wir waren in einem Café, haben es uns aber ansonsten recht einfach gemacht und das leckere Dinner im Riad bestellt.

    Übernachtung // Riad Fès Kettani

    Sehr schönes, großes Riad mit drei gemütlichen Dachterrassen und einem fantastischen Blick über die Dächer von Fès bis hin zu den Bergen.

    Adresse: 3, Derb Touil, Derb Jamaa, Fès 30000, Marokko

    Badezimmer Riad Fès Kettani Marokko thealkamalsontheroad
    Innenhof Riad Fès Kettani Marokko thealkamalsontheroad
    Schlafzimmer Riad Fès Kettani Marokko thealkamalsontheroad
    Dachterrasse Riad Fès Kettani Marokko thealkamalsontheroad
    Moscheeinnenhof von Fès
    Koranschule von Fès
    Wolle an einer Hauswand
    Souks mit Holzdecke in Fès
    Königspalast in Fès
    Stadttor von Fès

    Sehenswürdigkeiten in Fès

    Qarawiyin-Moschee

    Die Moschee und zugleich Universität wurde im Jahre 859 von Fatima el-Fihrya gegründet. Ein Blick durch das Tor lohnt sich, der Eintritt ist ausschließlich Muslimen gestattet.

    Medersa Attarine

    Direkt neben der großen Moschee gelegen findest du eine Koranschule aus dem 14. Jahrhundert, die du besichtigen kannst und solltest. Im Inneren erhältst du eine Blick auf die prachtvolle Gestaltung mit Holz und Mosaiken, und einen Einblick in die Räume der Schüler.

    Adesse: Rue Talaa Kebira, Fès

    Medina

    Die Medina ist – umrandet von der Stadtmauer – ein Gewirr aus verwinkelten Gassen, manchmal so eng, dass nur eine Person Platz hat. Du findest hier Gewürze, Süßigkeiten und Metzgereien (ja, hier hängen auch Kamelköpfe und andere Innereien im „Schaufenster“). Es gibt Händler, die Leder verkaufen, Teppiche, Holzkunstwerk und Kupferschmiede, die wunderschöne orientalische Stehlampen erstellen. Daneben kreieren die Goldschmiede Schmuck und der Gemüse- und Obsthändler reicht dir frisch gepressten Orangensaft. Der Schneider näht die herrlichsten Hochzeits- und Festtagskleider neben dem Garnhändlern, dessen buntes, gerade gefärbtes Garn über dir an der Decke trocknet. Es gibt alles und du findest hier auch alles. Und die Wucht an Fülle nimmt dir bisweilen den Atem.  In der Medina fahren keine Autos, nur Handwagen und Eselskarren sind unterwegs sowie viele Touristen und Einheimische.

    Platz Nejjarine & Holzmuseum

    Der Nejjarine-Platz liegt mitten in der Medina. Hier findest du einen wunderschönen Brunnen aus Mosaiken und eine Reihe von Cafés, in denen du einen leckeren Minztee trinken und den Handwerkern beim Arbeiten zusehen kannst. Das Holzmuseum Nejjarine befindet sich auf dem Platz Nejjarine. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Zum einen ist das Inneren fantastisch mit verziertem Holz ausgestattet und gibt zum anderen einen interessanten Einblick in die Verarbeitung von Holz in Marokko.

      Bab Bou Jeloud

      Das Tor Bab Bou Jeloud – errichtet 1913 – ist eines der meist fotografierten Tore der Stadt Fès und tatsächlich beeindruckend. Es besteht an der Eintrittsseite aus blauen Kacheln und auf der Innenseite aus grünen Kacheln, der Farbe des Islams. Von hier aus gelangst du in die Medina.

      Gerberviertel Chouara

      Das Lederhandwerk ist eines der Säulen der Stadt Fès und du findest es im Gerberviertel Chouara. Die Gerbereien befinden sich in den Innenhöfen, die du besichtigen kannst. Gleich am Eingang der Lederhändler erhältst du ein Büscheln Minze, welches du auch nehmen solltest, denn der Geruch hier ist überaus unangenehm. Von einem Balkon oder einer Dachterrasse aus erhältst du – neben einer kurzen Einführung in die Gerberei – einen guten Blick auf die schwere Arbeit der Gerber, die in großen Bottichen die Tierhäute kalken, gerben und färben. Meistens geht es danach in die Verkaufsräume. Du musst bei den Lederhändlern nichts kaufen, aber stell dich darauf ein, dass man dir gerne etwas verkaufen würde.

      Königspalast & Jüdischer Friedhof

      Der Palast ist nicht für Touristen geöffnet, aber auch von außen mit seinen sieben goldenen Toren sehr schön zum Anschauen. Von hier gelangst du direkt in das jüdische Viertel und zum jüdischen Friedhof. Auch der jüdische Friedhof kann besichtigt werden und ist auf einem Rundgang faszinierend mit seinen weißen Hügelgräbern anzuschauen.

      Festung Borj Sud & Jardin Jnan Sbil

      Von der Festung Borj Sud aus erhältst du einen fantastischen Blick auf die Ausmaße der Stadt Fès. Du gelangst mit einem Auto oder einem Taxi hierher, denn die Festung liegt etwas außerhalb auf einem Hügel oberhalb der Stadt. Es lohnt sich aber auf jeden Fall herzukommen. Der Park Jnan Sbil befindet sich am Rande von Fès und lädt zum Ausruhen und Bummeln und Picknicken an einem der Seen und Springbrunnen ein. Leider fehlte uns die Zeit, um ihn zu besuchen.

      Gerberein in Fès
      Oase der Stille in Fès

      Wissenswertes zu Fès

      Fès hat unglaublich viel zu bieten, an Größe, an Fülle, an Farbe. Sie ist die drittgrößte Stadt Marokkos mit 1.365.000 Einwohnern. Seit 1981 zählt die Stadt, die an der alten Karawanenroute liegt, zum Weltkulturerbe der UNESCO. Und das zu Recht. Flächenmäßig ist sie die größte mittelalterliche Stadt der Welt und die älteste der vier Königsstädte Marokkos. Die Stadt liegt in der fruchtbaren Tiefebene von Sais und am Rande des Mittleren Atlas.

      Fès besteht aus drei Stadtteilen:

       

      • Altstadt (Medina el Qadima)
      • Mittelalterliche Neustadt (Fes el Jedid)
      • Ville Nouvelle aus der Zeit der französischen Besetzung

      Gegründet wurde Fès im Jahre 789 von Idris I, der aus Medina über Ägypten nach Marokko flüchtete und hier ein Heerlager errichtete. Er brachte auch den islamischen Glauben nach Marokko. Relativ schnell entwickelte sich Fès zu einer Stadt mit Moscheen und Palästen und Markthallen. Es gab zwei große Einwanderungswellen ab 818 aus Andalusien und aus Tunesien, Einwanderer, die ebenfalls die Stadt vergrößerten.

      Im Jahre 859 gründete Fatima el-Fihrya die erste Universitätsmoschee al-Qarawiyin und ließ sie zu einem bedeutenden Zentrum der Geistlichkeit und Kultur des Islam heranwachsen.

      Zu Beginn des 14. Jahrhunderts erlebte die Stadt einen weiteren Aufschwung, günstig gelegen an der Karawanenstraßen und mit einer Universität ausgestattet, die weit bis nach Europa bekannt war, blühte Fès immer mehr auf. Zwischen dem 15. Jahrhundert und dem 18. Jahrhundert erlebte Fès bis zu zehn große Pestepidemien, die den Ort um einiges verkleinerten. Trotzdem blieb Fès bis 1912 – als Frankreich Marokko besetzte – die Hauptstadt Marokkos. Erst danach gab Fès diese Funktion an Rabat ab.

      Auch heute noch residiert der König des Öfteren in Fès.

      Hotel in Fès
      Wohnhaus in Fès
      Marrakesch – Die Rote Stadt

      Marrakesch – Die Rote Stadt

      Marrakesch – auch bekannt als die Rote Stadt – war ein weiteres Ziel auf unserer Rundreise durch Marokko. Ohne diese Stadt gesehen zu haben, würden wir nicht nach Hause fahren. Bevor wir nach Marokko reisten, haben wir viel über das Land und die Städte gelesen. Ganz...

      Meknès & Volubilis

      Meknès & Volubilis

      Meknès & Volubilis - Die Gegend um Meknès und der Ausgrabungsstätte Volubilis ist voll grüner Felder, leichter Hügel und kleiner Dörfer. Am Straßenrand weiden Schafe und Kühe, und bisweilen Esel. Es sind nicht viele Autos unterwegs, dafür wird in den Orten eifrig...

      Rabat – Hauptstadt Marokkos

      Rabat – Hauptstadt Marokkos

      In Rabat - Hauptstadt Marokkos haben wir unserer Rundreise durch Marokko begonnen und sie auch dort wieder beendet. Und das war rückblickend eine gute Entscheidung. Rabat ist nicht nur eine der vier Königsstädte, sondern auch Residenzstadt des heutigen Königs. Es gibt...

      Meknès & Volubilis

      Meknès & Volubilis

      in den Gassen von Meknès

      Meknès & Volubilis – Die Gegend um Meknès und der Ausgrabungsstätte Volubilis ist voll grüner Felder, leichter Hügel und kleiner Dörfer. Am Straßenrand weiden Schafe und Kühe, und bisweilen Esel. Es sind nicht viele Autos unterwegs, dafür wird in den Orten eifrig gearbeitet. Meknès erscheint rustikaler als die Hauptstadt: Wände aus warmen, gelben Mauern, Katzen, die auf sonnigen Plätzen dösen, und hier und da lachende Kinder. Unser Weg führt uns direkt durch schmale Gassen, in denen die Einheimischen Obst und Gemüse verkaufen wie auch Hühner, die in Gehegen frei laufen, es gibt einen Metzger neben einem Eisenwarenhandel, der seine Ware feil bietet, und ein Schreiner arbeitet genau neben einem Schneider. Alles Tür an Tür. Leider haben wir in Meknès außer des Mausoleums nicht viel besichtigen können – das Mausoleum jedoch war sehr schön – und das fanden wir dann doch schade, aber war nicht zu ändern. Wir unternahmen somit einen langen Spaziergang durch die Stadt, die engen Gassen der Medina, über die Plätze hinter dem Stadttor und über den großen Markt. Und das reichte für einen ersten Eindruck von Meknès. Meknès gefällt uns sehr gut – vielleicht auch deshalb, weil wir in einem wunderschönen Riad übernachteten: Lasst euch das Riad Yamcha nicht entgehen. Die Fahrt nach Volubilis von Meknès aus ist herrlich, leichte Serpentinen führen entlang sehr fruchtbarer, grüner Felder, an deren Ränder Aprikosen,- Pfirsich- und Orangenbäume blühen. Die Natur zeigt sich hier von ihrer prachtvollsten Seite. Volubilis ist sehr interessant und faszinierend, mit dem Gedanken, hier hat vor langer Zeit tatsächliches Leben statt gefunden. Außer uns waren einige Touristengruppen unterwegs, aber nicht störend, weil sich auf dem weiten Gelände alles verlaufen hat.

      Alaa und Kristin von thealkamalsontheroad

       
      Hi, wir sind Alaa & Kristin – die  Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.

      Mèknes im Sonnenlicht
      Mèknes am Abend

      Unsere City-Tipps für Meknès

      Fahren & Parken in Meknès

      Die Straße von Rabat nach Meknès ist gut ausgebaut und leicht zum Fahren, die Straße nach Volubilis ist etwas schmaler, aber trotzdem gut zu befahren. Die Medina von Meknès ist autofrei, hier befinden sich ausschließlich Fußwege.

      Es gibt mehrere Parkmöglichkeiten außerhalb der Stadtmauer bzw. innerhalb, aber am Rande der Medina. Wir parken direkt hinter dem Stadttor Bab Berdaine. Zuerst ist es für uns nicht ersichtlich, ob wir das Tor passieren dürfen. Aber es ist erlaubt, also einfach durchfahren und dort einen kostenfreien Platz suchen.

      Beste Reisezeit für Meknès & Volubilis

      Die Monate März – August & September – Dezember eignen sich am besten, um Meknès zu besuchen. Im Juli und August ist es am wärmsten und am kältesten inklusive Regenfälle in den Monaten Januar und Februar.

      Aufenthaltsdauer für Meknès

      In Meknès verbringen wir eine Nacht – und das reicht unserer Meinung nach aus, auch falls alle Sehenswürdigkeiten geöffnet sind. 

      Essen & Trinken in Meknès

      Wir haben am Abend im Riad gegessen, und es gab hier die beste Tajine mit der leckersten Soße und den zwei nettesten Köchinnen, dir wir auch unserer gesamten Reise erleben durften.

      Übernachtung // Riad Yamcha

      In Meknès übernachten wir im schönsten Riad unserer gesamten Reise: Riad Yamcha. Klein, aber fein. Allein der Innenhof ist einfach nur herrlich mit seinen Bananen- und Orangenbäumen, der blühenden Bougainvillea und der Katze, die uns schmusend begrüßt. Begrüßt werden wir außerdem mit einem Frischen Minztee und Keksen, und genießen danach die Aussicht von der herrlichen Dachterrasse über die Dächer von Meknès. Am Abend gibt es die beste Tajine, die wir auf der Reise gegessen haben.

      Das Zimmer ist modern und orientalisch eingerichtet, das Badezimmer groß, sauber und voller geschmacklich schöner Details.

      Adresse: 2DB Zenkat Nouar, Meknés 50000, Marokko

      Wohnzimmer Riad Yamcha Marokko thealkamalsontheroad
      Innenhofausblick Riad Yamcha Marokko thealkamalsontheroad
      Badezimmer Riad Yamcha Marokko thealkamalsontheroad
      Innenhofgarten Riad Yamcha Marokko thealkamalsontheroad
      Sitzgelegenheit vor Zimmer Riad Yamcha Marokko thealkamalsontheroad
      Schlafplatz Riad Yamcha Marokko thealkamalsontheroad
      Fliesen an einer Wand in Mèknes
      Ornamente an einer Wand im Mausoleum
      Wände mit Fliesen im Mausoleum
      Tür im Mausoleum
      Stadttor in Meknès
      Stadtmauer in Mosaiken

      Sehenswürdigkeiten in Meknès

      Meknès hat laut Internet eine lange Liste an Sehenswürdigkeiten – die wir nur in sehr kleinem Umfang sehen konnten. Leider wurde zu unserer Reisezeit überall restauriert und der Rest, weil wir den Dienstag für einen Besichtigungstag in Meknès planten, war geschlossen.

      Koranschule Medersa Bou Inanio

      Die Koranschule ist einer der bedeutendsten Gebäude in der Medina von Meknès und aus dem 14. Jahrhundert.

      Museum Dar Jamai

      Im Museum Dar Jamai – aus dem Jahre 1920 – findest du ausgestelltes Kunsthandwerk wie Teppiche, Waffen, Schmuck, Schnitzereien aus vielen Jahrhunderten.

      Adresse: Place el-Hedime, Meknès

      Pferdeställe & Kornspeicher

      Das klingt erst einmal öde, aber beides zusammen soll sehr schön und von enormen Ausmaß sein.

      Bab el Mansour

      Sogar das berühmte Stadttor aus dem Jahr 1732 war größtenteils zum Renovieren mit Planen verhangen.

      Mausoleum von Moulay Ismail

      Das Mauseoleum ist ein faszinierender und prachtvoller Bau, der auf jede Liste in Meknès gehört.

      Medina & Place el Hedim

      Beides ist natürlich sehr, sehr sehenswert. Durch die engen Gassen der Medina zu schlendern, ist ein Muss in Meknès und vielen anderen marokkanischen Städten, und auch der Place el Hedim, der große Marktplatz, gehört dazu. Hier wird einfach alles verkauft, was du dir nur vorstellen kannst, von Lebensmitteln über Kleidung bis hin zu Küchengeräten und Spielzeug. Der Platz ist sehr voll, es gibt viele, viele Leute und noch viel mehr zu kaufen.

      Tore in der Tempelanlage
      Alaa steht auf einer Treppe mit Säulen in Volubilis
      Gräber in Volubilis
      alte Tempelanlagen

      Ausgrabungsstätte Volubilis

       Nur 27 km nördlich von Meknès liegt Volubilis, die Ausgrabungsstätte einer antiken Römerstadt, die dort ca. 3. Jahrhundert vor Christus existierte. Die antike Stätte befindet sich am Südhang des wasserreichen Jbel-Zerhoun- Massivs inmitten der sehr fruchtbaren Rharb-Ebene.

      Der Frühling ist während unserer Reisezeit Anfang März schon weiter fortgeschritten, überall blühen die Wiesen und die Fruchtbäume zeigen ihre farbigen Knospen. Auf den Feldern wächst frisches Grün. Es ist ein echter Genuss für das Auge.

      Hier auf einem prähistorischen Hügel steht das Zentrum der antiken Stadt. Zu sehen sind der Tempel des Saturn, eine Basilika mit einem gut erhaltenen Torbogen, vier Thermalanlagen, das Forum, der Getreidespeicher und die Mauern der Villen reicher Bewohner, geschmückt mit Mosaiken, die du noch heute besichtigen kannst.

      Am Eingang bieten sich Guides an, die dir in der jeweiligen Sprache die Stadt erklären. Ob du dir einen Guide buchst, musst du selbst entscheiden. Wir buchen keinen, denn vor den einzelnen Sehenswürdigkeiten sind Schautafeln mit Infos in Englisch, französisch und arabisch aufgestellt und es führen leichte Spazierwege durch die antike Stadt.

      Hausmauer mit Lampe
      Blick über die Dächer von Méknes

      Wissenswertes zu Meknès

      Meknès ist eine Stadt im Norden von Marokko, eine der vier Königsstätte und liegt am Fuß des mittleren Atlasgebirges. In der Stadt, die seit 1996 auf der Liste des UNESCO Welterbes steht, leben 600.00 Einwohner.

      Früher lebte hier der Berberstamm Meknassa, der aus Tunesien einwanderte. Heute gibt es viele arabisch-stämmige Einwohner, Franzosen und seit einigen Jahren wieder ein Zuwachs an Berberfamilien.

      Meknès liegt in einer Höhe von 520m in einer fruchtbaren Ebene und ist eine der landwirtschaftlich ertragreichsten Gegend Marokkos mit viel Obst- und Gemüsehandel.

      Straße nach Mèknes durch grüne Felder
      streunender Hund in Volubilis
      Marrakesch – Die Rote Stadt

      Marrakesch – Die Rote Stadt

      Marrakesch – auch bekannt als die Rote Stadt – war ein weiteres Ziel auf unserer Rundreise durch Marokko. Ohne diese Stadt gesehen zu haben, würden wir nicht nach Hause fahren. Bevor wir nach Marokko reisten, haben wir viel über das Land und die Städte gelesen. Ganz...

      Fès – Älteste Königsstadt Marokkos

      Fès – Älteste Königsstadt Marokkos

      Fès - märchenhaft und orientalisch soll sie sein, bunt und laut, verrückt und voller Überraschungen. Doch ist sie das wirklich? Stimmt das, was wir auf Fotos sehen, und das, was wir im Internet lesen über die Älteste der vier Königsstädte? Wir reisen an, mehr als...

      Rabat – Hauptstadt Marokkos

      Rabat – Hauptstadt Marokkos

      In Rabat - Hauptstadt Marokkos haben wir unserer Rundreise durch Marokko begonnen und sie auch dort wieder beendet. Und das war rückblickend eine gute Entscheidung. Rabat ist nicht nur eine der vier Königsstädte, sondern auch Residenzstadt des heutigen Königs. Es gibt...

      Marokko – Roadtrip 1

      Marokko – Roadtrip 1

      vollbeladenes Auto in Marokko

      Marokko – Roadtrip 1: Auf dem ersten Teil unseres Roadtrips durch Marokko sind wir durch unterschiedlichste Landschaften gekommen, und haben deren Anblick sehr genossen. Und wir haben einige wunderbare Städte Marokkos erleben dürfen. Marokko ist faszinierend in seiner Andersartigkeit. Für uns war es sehr spannend, auf dem ersten Teil unserer Reise durch genau diese Gebiete zu fahren. Langweilig wurde uns keine einzige Minute und wir kamen oftmals aus dem Staunen nicht heraus. Begleite uns auf unserer Rundreise durch Marokko, erfahre mehr über die Königsstädte, die Wüsten und Orte aus längst vergangenen Zeiten. Erfahre alles Wissenswerte über einen Roadtrip durch Marokko.

      Alaa und Kristin von thealkamalsontheroad

       
      Hi, wir sind Alaa & Kristin – die  Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.

      Zwei Wochen Marokko – so unser Plan. Zwei Wochen, in denen wir auf einem Roadtrip durch Marokko das Land erleben wollten. Das ist sehr wenig Zeit und deshalb stand für uns relativ schnell fest, dass wir nach Marokko fliegen und unseren Hund nicht mitnehmen werden.

      Marokko = Urlaub ohne Hund und ohne Van/Wohnwagen.

      Bevor wir dir von unserem Roadtrip durch Marokko erzählen: Mit mehr Zeit im Gepäck hätten wir keinen Flug gebucht. Wir wären mit unserem Van gefahren, denn wir haben einige Leute mit Camper gesprochen und die waren alle begeistert von den Campingplätzen in Marokko – sauber und auch für kleine Geldbeutel okay. Auch haben wir besonders in den Bergen viele Campingplätze gesehen, die wirklich lohnenswert wirkten. Und mit Hund ist Marokko, denken wir, auch kein Problem.

      Mann läuft auf einer Straße in Rabat
      Brunnen mit Mosaiken und Moped

      Rabat

      Wir beginnen unsere Rundreise in Rabat, hier landet und startet unser Flieger.  Die Stadt Rabat – Hauptstadt des Lande, Königresidenz und Regierungssitz – hat uns sehr gut gefallen. Rabat ist sehr gepflegt, es gibt viel grün, es gibt das Meer mit einer frischen Brise, es gibt einige Sehenswürdigkeiten wie den Hassan-Turm, die Kashba des Oudaia und die Andalusischen Gärten, und es gibt einladende Restaurants und Cafés. Für den Start unsere Rundreise ist Rabat ein idealer Ort. Wir lassen uns hier zwei Tage Zeit und bummeln viel durch die Gassen, über die Uferpromenade und durch die Medina. In unserem Artikel über Rabat findest du all unsere Tipps zur Hauptstadt Marokkos.

      Zimmer in Riad Dar Soufa Rabat Marokko thealkamalsontheroad
      Treppenhaus in Riad Dar Soufa Marokko thealkamalsontheroad
      Badezimmer Riad Dar Soufa Marokko thealkamalsontheroad
      Brunnen im Haus Riad Dar Soufa Marokko thealkamalsontheroad

      Übernachtung // Riad Dar Soufa

      Klassisches marokkanisches Riad mit einem gemütlichen Innenhof und einer Dachterrasse mit Blick über die Dächer von Rabat

      Adresse: 7 Derb Soufa Mèdina, Rabat 10000, Marokko

      in den Gassen von Meknès
      Ornamente an einer Wand im Mausoleum
      Gebäudereste in Volubilis
      Alaa steht auf einer Treppe mit Säulen in Volubilis

      Meknès & Volubilis

      Unser nächstes Ziel auf der Reise ist Meknès, eine der vier Königsstädte Marokkos. Meknès ist ganz anders als die Hauptstadt Rabat. Obwohl eine große Stadt mit vielen Leuten wirkte sie um einiges rustikaler. In Meknès planen wir nur einen Tag, und das reicht vollkommen. Leider sind alle wichtigen Sehenswürdigkeiten wegen Renovierungen geschlossen. Wir stellen sie dir trotzdem vor, denn vielleicht sind die Arbeiten bald abgeschlossen:

      • die Königsstadt – die erhaltenen Paläste sind für Touristen im Allgemeinen geschlossen
      • die Koranschule Medersa Bou Inanio
      • Museum Dar Jamai – hier findest ausgestelltes Kunsthandwerk wie Teppiche, Waffen, Schmuck, Schnitzerein aus vielen Jahrhunderten
      • die Pferdeställe & Kornspeicher – klingt erst einmal öde, sollen aber sehr schön und von enormen Ausmaß sein

      Sogar das berühmte Tor Bab el Mansour aus dem Jahr 1732 ist größtenteils zum Renovieren mit Planen verhangen. Somit schauen wir uns nur das Mausoleum von Moulay Ismail an und können es empfehlen. Und schlendern durch die Medina und über den großen Markt auf dem Place el Hedim, der ebenfalls sehr sehenswert ist.

      In Volubilis konnten wir die Ausgrabungsstätte vollumfänglich genießen. Nimm dir die Zeit und fahre dort unbedingt. Es ist eine sehr interessante Ausgrabungsstätte in herrlich grüner Natur. Die Wege durch die Anlage sind angenehm zu gehen und es gibt Schautafeln vor den einzelnen Objekten, die erklären, was du hier sehen kannst. Wir schauen uns die Ausgrabungsstätten auf dem Weg nach Fès an, denn sie liegen direkt zwischen Meknès und Fès.

      Wohnzimmer Riad Yamcha Marokko thealkamalsontheroad
      Innenhofausblick Riad Yamcha Marokko thealkamalsontheroad
      Badezimmer Riad Yamcha Marokko thealkamalsontheroad
      Innenhofgarten Riad Yamcha Marokko thealkamalsontheroad
      Schlafplatz Riad Yamcha Marokko thealkamalsontheroad
      Sitzgelegenheit vor Zimmer Riad Yamcha Marokko thealkamalsontheroad

      Riad Yamcha

      Wunderschönes Riad mit geschmackvoll eingerichteten Zimmern, einem traumhaften Patio und einer Dachterrasse mit Blick über die Medina und gemütlichen Sonnenliegen.

      Adresse: 2DB Zenkat Nouar, Meknés 50000, Marokko

      Blick auf die Dächer von Fès
      Moscheeinnenhof von Fès

      Fès

      Fès ist eine weitere Königs- und eine Millionenstadt. Die Stadt ist ein irres Wirrwarr an Gassen und kleinen Straßen, an Leuten und an Autos. Ein Moloch mit einem gewissen herben Charme. Die Stadt ist eine Touristenstadt, merkbar. Es sind sehr viele Reisende und Reisegruppen unterwegs, und es gibt auch tatsächlich viel zu sehen: Koranschule, Moschee, Gerbereien, das Stadttor Bab Boujloud, der jüdische Friedhof, die Festung Borj Sud und die Medina. Die Medina ist das Highlight von Fès, sie ist riesig und du kommst aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wir verbringen zwei Tage in Fès und das ist auch nötig, um einen großen Teil der Stadt zu erkunden. Besser wären drei Tage, ein paar Sehenswürdigkeiten wie die Festung oder der Garten Jnan Sbil schaffen wir nicht mehr anzuschauen.

      Badezimmer Riad Fès Kettani Marokko thealkamalsontheroad
      Innenhof Riad Fès Kettani Marokko thealkamalsontheroad
      Schlafzimmer Riad Fès Kettani Marokko thealkamalsontheroad
      Dachterrasse Riad Fès Kettani Marokko thealkamalsontheroad

      Riad Fès Kettani

      Sehr schönes, großes Riad mit drei gemütlichen Dachterrassen und einem fantastischen Blick über die Dächer von Fès bis hin zu den Bergen.

      Adresse: 3, Derb Touil, Derb Jamaa, Fès 30000, Marokko

      einsamer Hof im Marokko
      weidende Schafe in Marokko
      Atlasgebirge mit tiefer Ebene in Marokko
      auf der Straße zur Wüste Chrebi
      unendliche Weite auf den Straßen Marokkos
      Tunneltor durch einen Felsen
      Stadt vor dem Atlasgebirge
      Stadt nahe des Atlasgebirges
      Schneebedeckte Berge im Atlasgebirge
      schwer beladene LKWs in Marokko
      Stadt an einer Oase
      Palmenoase mit Wohnort
      Kamele am Straßenrand
      Kamele queren die Straße

      Straße nach Merzouga & zur Wüste Erg Chebbi

      Unser nächstes Ziel ist viele, viele Stunden entfernt: Merzouga und die Wüste Erg Chebbi. Für deutsche Verhältnisse sind es nicht so viele Kilometer. Insgesamt sind es 462 km von Fès nach Merzouga, und doch benötigen wir ganze 8 Stunden, um die Wüste zu erreichen. Es gibt keine Autobahn, aber die Landstraße ist gut ausgebaut wie fast überall in Marokko. Es gibt viele Tempobegrenzungen, und an die solltest du dich auch unbedingt halten. Es gibt nämlich auch viele Blitzer und Polizei, die unterwegs am Straßenrand wartet. Auf dich. Um zu kassieren.

      Nichtdestotrotz macht uns diese Fahrt sehr viel Spaß, denn die Landschaft ist zum einen unglaublich schön und zum anderen sehr abwechslungsreich.

      Zuerst führt uns die Straße aus Fès hinaus, dass dauert eine Weile, da es unzählige Vororte von Fès gibt. Langsam wird es einsamer und die Autos weniger. Wir fahren durch bergiges, aber grünes Gelände, vorbei an kleineren Städten, die je weiter wir südlich reisen, desto ländlicher und rustikaler wirken.

      Die Straße zieht sich endlos wie ein Faden, sie verläuft lange Zeit gerade und du fährst und fährst und nichts ist herum, außer Berge, Geröll und Ziegen- und Schafsherden. Es ist tatsächlich nicht viel zu sehen, aber die Weite ist einfach wunderschön mit den schneebedeckten Bergen am Horizont.

      Die Farben wechseln zwischen gelb und rot und braun und grau. Zwischendurch stehen ein paar Häuser hier und da, manchmal ganze Dörfer und auch die eine oder andere Stadt. Es geht bergauf und bergab und nach einer Weile entdeckst du dann die ersten Palmen und vielleicht die ersten Kamele und die erste Oase.

      Das Geröll am Wegrand bleibt bis nach Merzouga bestehen. Erst hier in dem Ort – von weitem schon zuerkennen – bauen sich die Dünen der Wüste bis weit hinauf in den Himmel.

      Wüste im Abendrot
      Kamelherde in der Wüste
      Merzouga im Abendlicht
      Wüste aus der Ferne
      Alaa wandert in der Wüste
      unendliche Weite in der Wüste
      Sonne und kein Schatten in der Wüste
      Kameltrekking in der Wüste

      Merzouga und die Wüste Erg Chebbi

      Merzouga ist ein kleiner Ort mit ungefähr 500 Einwohnern, aber vielen, vielen Touristen und Hotels und Riads. Die herkömmliche Bauweise aus Stampflehm ist überall gut zu sehen, nur die Hotels und Riads sehen moderner aus und besitzen teilweise einen Pool.

      In Merzouga selbst gibt es nicht viel zu sehen, ein kleiner Markplatz mit Cafés und Souvenirgeschäften, zwei, drei kleine Lebensmittelgeschäfte und hier und da ein Obst- und Gemüsestand. Das Highlight ist tatsächlich die Wüste, und die ist gigantisch. Allein der Gedanken vor einem Landabschnitt zu stehen, welches solche Weiten hat, macht auf jeden Fall Gänsehaut.

      Wir wandern lange Zeit über die Dünen, picknicken unter einem Baum und genießen die unglaubliche Stille. 

      In der Wüste kannst du einige Exkursionen unternehmen: Fahrten mit einem Quad, Fahrten mit einem Jeep, Ritte mit einem Kamel und Übernachtungen in den ca. eine Stunde entfernten Wüstencamps buchen. Dort sind Zelten aufgebaut, in denen du schläfst, es gibt Essen und Lagerfeuer und wohl auch landestypische Musik am Abend. Die meisten Riads und Hotels organisieren für dich die Touren, die du gerne unternehmen magst.

      Merzouga und die Wüste Erg Chebbi sollte unbedingt auf deiner Rundreiseliste stehen. Es ist eine einmalig schöne Natur, die es dort zu sehen gibt.

      Innenhalle Riad Chebbi Marokko thealkamalsontheroad
      Badezimmer Riad Chebbi Marokko thealkamalsontheroad
      Schlafzimmer Riad Chebbi Marokko thealkamalsontheroad
      Pool Riad Fès Kettani Marokko thealkamalsontheroad

      Riad Chebbi

      Herrliches Riad mit großen Zimmern, einem erfrischenden Pool und einer Dachterrasse mit Blick auf die Wüste.

      Adresse: Tanamoust, 52202, Marokko

      Wüstenstädte in Marokko
      uralte Häuser in Marokko
      Straße bei Tinghir
      Dattelpalmen nahe Tinghir

      Tinghir

      Unser nächsten Ziel ist die Oasenstadt Tinghir. Der Weg dahin führt uns vorbei an bergigem Geröll, an Oasen, an Kamelen, die auf dem Geröll weiden, an kleineren, pittoresken Orten immer in Sichtweite des Atlas-Gebirges.

      Tinghir ist eine faszinierende Stadt in Zentralmarokko mit ungefähr 45000 Einwohnern. Die Stadt ist groß und entlang einer langen Hauptstraße gebaut. Du bist hier am Rande des Hohen Atlas unterwegs auf einer Höhe von 1340m über dem Meeresspiegel. Das Highlight ist die aus Stampflehm erbaute Altstadt inmitten einer Dattelpalmenoase. Dazu kommt die Neustadt, in der die Häuser wieder ganz anders aussehen als in der Altstadt. Hier findest du alles, was du brauchst: Restaurants, Cafés, Geschäfte, Apotheken, Schulen und Moscheen und diverse Verwaltungsgebäude.

      Eines der Sehenswürdigkeiten von Tinghir ist die Dattelpalmenoase, durch die du auf ausgebauten Wegen wandern kannst. Alleine oder wahlweise mit Führer, der dir Wissenswertes erklärt, dich aber auch zu diversen Berbern und ihren Verkaufsständen leitet.

      Wir nächtigen im Riad Bab Todra, das etwas abseits am Rande der Oase liegt und blieben zwei Tage.

      Schlafzimmer Riad Dar Baba Todra Marokko thealkamalsontheroad
      Eingangshalle  Riad Dar Baba Todra Marokko thealkamalsontheroad
      Bett  Riad Dar Baba Todra Marokko thealkamalsontheroad

      Riad Dar Bab Todra

      Hübsches Riad in den Bergen und der alten Stadt Tinghir mit schlichten, aber farbenfrohen Zimmern und einer Terrasse mit Blick auf einen Dattelplamenhain.

      Adresse: Riad Dar Bab Todra, Tinghir, 45800, Marokko

      Straße zur Todra-Schlucht
      Klettermöglichkeiten in der Todraschlucht
      Straße durch die Todraschlucht
      Touristen in der Todraschlucht

      Todra-Schlucht

      Ein anderes Highlight gleich hinter Tinghir ist die Todra-Schlucht. Gemacht vom Fluss Todra, der eine tiefe Schneise in die Gebirgskette des Hohen Atlas geschnitten hat. 300m hohe Steilwände säumen den schmalen Fluss (wir denken, es herrschte Wassermangel, denn der Fluss führte sehr wenig Wasser) und die schmale Straße, die durch die Schlucht führt.

      Es ist ein Ausflugsziel nicht nur für Touristen, die natürlich in hoher Zahl anwesend sind, sondern auch für die Einheimischen, die im Flussbett grillen, baden und picknicken.

      Beste Zeit, um die Schlucht zu besuchen, ist am frühen Morgen. Zu dieser Zeit gibt es nur eine Handvoll Touristen und auch die Straßenhändler haben noch nicht ihre gesamten Ware wie Teppiche, Kleider und Töpferwaren aufgebaut. Die Schlucht wirkt dann noch natürlicher.

      Wir sind zwei Tage in der Gegend und nutzen einen ganzen Tag für eine Fahrt in das Atlasgebirge. Zuerst besuchen wir die Todra-Schlucht und fahren dann die Straße weiter, vorbei an einem Stausee, der kaum Wasser führt, bis wir 3000 m Höhe erreichten. Es geht durch kleine Dörfer aus Lehm, und vorbei an Felder, die zu grünen beginnen, über Serpentinen die Berge hinauf, bis wir den Schnee erreichen, der noch auf den Gipfeln liegt. Da weit oben ist es unglaublich still und atemberaubend schön.

      Straße in die Berge in Marokko
      weite Sicht in den Bergen
      ein paar Häuser in den Bergen Marokkos
      Dorf in den Bergen Marokkos
      Serpentinen in den Bergen Marokkos
      Bergwelt Marokkos
      Kiesstraße in den Bergen
      Rundfahrt mit Ausblick auf die Berge
      Marokko – Roadtrip 2

      Marokko – Roadtrip 2

      Marokko - Roadtrip 2: Reise mit uns durch Marokko bis weit hinein in das Atlasgebirge, zu einer berühmten Filmkulisse und zu einer der größten Moscheen der Welt. Auf unserer Rundreise durch Marokko darf das Altas-Gebirge und seine Ausläufer nicht fehlen. Wir schneiden...

      Marokko – Tipps für deinen Roadtrip

      Marokko – Tipps für deinen Roadtrip

      Marokko - Tipps für deinen Roadtrip: Gefühlt weit weg gelegen auf dem afrikanischen Kontinent reizt Marokko mit seinen unglaublichen Landschaften, dem verschneiten Atlas-Gebirge, der Wüste mit unendlich wirkender Weite, den fruchtbaren Tälern, wie auch mit seinen...

      Marokko – Roadtrip 2

      Marokko – Roadtrip 2

      schmales Auto auf einer Straße in Marokko

      Marokko – Roadtrip 2: Reise mit uns durch Marokko bis weit hinein in das Atlasgebirge, zu einer berühmten Filmkulisse und zu einer der größten Moscheen der Welt. Auf unserer Rundreise durch Marokko darf das Altas-Gebirge und seine Ausläufer nicht fehlen. Wir schneiden es, aber wir kommen nicht tief hinein. Das heben wir uns für das nächste Mal auf. Unser südlichster Ort, den wir besuchen, ist Essaouira und befindet sich am Meer. Und leider geht es ab da bereits wieder zurück Richtung Rabat. Jedoch queren wir auch im zweiten Teil unserer Rundreise unglaublich beeindruckende Landschaften, abwechslungsreich und ein Genuss für das Auge – und jedes Fotografen.

      Alaa und Kristin von thealkamalsontheroad

       
      Hi, wir sind Alaa & Kristin – die  Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.

      Zwei Wochen Marokko waren für uns eine sehr intensive Zeit. Wir sind sehr viele Kilometer gefahren, haben sehr viel gesehen und erlebt und unglaubliche Eindrücke gesammelt, die wir erst einmal verarbeiten mussten. Marokko ist ein sehr schönes Land, faszinierend und abwechslungsreich in seiner Landschaft und seinen Orten, anders als gedacht und bisweilen auch anstrengend.

      • Rückblickend war die Wüste Erg Chebbi einer der schönsten Orte, den wir in Marokko erleben durften – so ganz anders als irgendwo schon einmal gesehen. Einfach atemberaubend schön.
      • Das schönste Riad mit der leckersten Tajine der gesamten Reise fanden wir im Riad Yamcha in Meknès.
      • Die Stadt, in der wir am meisten gesehen und uns wohl gefühlt haben, war Marrakesch – obwohl wir das, nach anderen Reiseberichten gehend, niemals gedacht hätten.
      • Die beeindruckendsten Moschee in ganz Marokko fanden wir natürlich in Casablanca: die Hassan-Moschee.
      • Und Stille, unglaublich wundervolle Stille erlebten wir hoch oben auf 3000m Höhe im Atlasgebirge.

      Jede Stadt, jede Ortschaft, jede Landschaft hat in Marokko etwas für sich. Und – auch wieder rückblickend – würden wir dieselbe Reise wieder unternehmen, dieselben Orte besuchen, dieselbe Landschaften bestaunen. Diese zwei Wochen waren zu kurz für das schöne Land, in dem wir noch so vieles nicht gesehen haben, und doch auch wieder richtig, weil es so vieles zu sehen gab und wir lieber noch einmal zurückkehren.

      Tor mitten auf der Straße im Nirgendwo - Marokko
      Bazar am Rande der Straße
      sehenswerte Straße in Marokko
      Straße durch felsiges Gelände

      Dades-Tal

      Auf der Fahrt von Tinghir nach Aït-Ben-Haddou gelangen wir nahe des Dades-Tales und entschließen uns für einen Abstecher. Das Dades-Tal oder auch Gorges du Dadès genannt, ist ein Tal, das mehr als sehenswert ist. Der Fluss Dades hat hier eine ellenlange, schmale Schlucht gegraben, die in irren Serpentinen mit dem Auto zu befahren ist. Von oben erhältst du einen spektakulären Blick auf die gigantische Schlucht. Die Fahrt dauert nicht lange, solltest du aber unbedingt sehen. Bis ganz nach oben fahren und dann auf dem Parkplatz halten. Von hier gibt es die beste Sicht.

      Stadt aus Lehm in Marokko
      berühmte Filmkulisse von Game of Thrones
      Blick auf Aït-Ben-Haddou
      Teppichverkäufe in Aït-Ben-Haddou
      Hauseingang in Aït-Ben-Haddou
      bemalte Tür in Aït-Ben-Haddou
      Blick über die Ebene bei Aït-Ben-Haddou
      rote Felsen nahe Aït-Ben-Haddou

      Aït-Ben-Haddou

      Unser nächstes Ziel ist Aït-Ben-Haddou, ein Ort, der auf jede Reiseliste nach Marokko gehört – und das nicht nur, weil in dieser Oase ein Teil von Game of Thrones gedreht wurde. Für Filmliebhaber ist das aber ein doppelter Grund, den Ort zu besichtigen. Aït-Ben-Haddou ist eine sehr faszinierende Stadt am Fuße des Hohen Atlas und am Ufer des Assif Mellah gelegen, an dem Dattelpalmen wachsen. Die Stadt teilt sich in zwei Teile – einmal Neustadt (die kann man besuchen, muss man aber nicht) und die Altstadt (die man unbedingt besuchen sollte). Es leben hier ca. 2.500 Einwohner. Aït-Ben-Haddou wurde von einer Sippe (Aït) der Ben Haddou erbaut, die im 11 Jahrhundert den Handel zwischen Marrakesch und Timbuktu genau hier an diesem Fluss kontrollierte. Die Häuser sind aus Stampflehm und aus luftgetrockneten Lehmziegeln erbaut.

      Es ist interessant einen Blick in die Häuser zu werfen. Es gibt natürlich Familien, die das Leben hier näher zeigen, die dich auf einen Tee einladen und denen du dann dafür ein Trinkgeld gibst. Wer das mag, der sollte das unbedingt tun – die Häuser sind sehenswert und du erhältst über die Lebensweisen in dieser Gegend einen ganz anderen Einblick. Viele der Haustüren sind auch offen, weil sich Handwerksshops darin befinden: Teppiche, Töpferwaren, Bilder und vieles mehr.

      Einen herrlichen Ausblick genießt du von der Kashba, die oberhalb der Häuser auf einer Bergkuppe steht. Die Sicht geht weit über das Tal mit dem Fluss und den Dattelpalmen und die Häuser der Neustadt hinaus. Und – das Highlight für Game of Thrones-Fans – ist sicher der Anblick des Tores, vor dem Daenerys Targaryen die Sklaven befreit. Es ist faszinierend wie die Realität dann im Film verarbeitet wird.

      Für einen Besuch parkst du das Auto am besten am ausgewiesenen Parkplatz, der sich in der Neustadt befindet. Die Parkgebühr beträgt 5 Dh. Von hier aus gehst du Richtung Altstadt und überquerst den Fluss, der Anfang März noch Wasser führt. Um die andere Seite zu erreichen, hüpften wir über ins Wasser gelegte Sandsäcke. 

      Tipp
      Auf der anderen Seite gehst du nicht durch das Haupttor, vor dem Daenerys Targaryen die Sklaven befreite, sondern durch einen grünen Park rechts bis zum anderen Ende der Stadt und passierst hier ein kleineres Tor. Ein sehr schöner und ruhiger Pfad, etwas abseits der Touristenwege. 

      Schlafzimmer Maison d’hôtes Tigminou
Marokko thealkamalsontheroad
      Badezimmer Maison d’hôtes Tigminou
Marokko thealkamalsontheroad
      Blick zum Fenster Maison d’hôtes Tigminou
Marokko thealkamalsontheroad
      Berberzelt offen Maison d’hôtes Tigminou
Marokko thealkamalsontheroad

      Maison d’hôtes Tigminou

      Wunderschönes Riad in einer kleinen, ruhigen Oase mit Bungalows aus Lehm, einen herrlichen Garten mit Pool und köstliches Frühstück und Abendessen. Die Zimmer sind alle sehr liebevoll eingerichtet.

      Adresse: Douar Tasselmant, 45000, Marokko

      rosa Tor in Marrakesch
      Marrakesch bei Sonnenuntergang

      Marrakesch

      Ja, von Marrakesch, der Roten Stadt, haben wir vieles gehört: entweder man liebt sie oder man hasst sie, aber ohne Feelings kommt man nicht davon. Zudem hörten wir viele nicht so tolle Sachen und waren dementsprechend misstrauisch. ABER in Marrakesch gefällt es uns weit mehr, als wir dachten.

      Es gibt sie – wie überall – die Verkäufer, die dir durchgehend etwas verkaufen wollen, und auch das Tierwohl auf dem Djemaa el Fna ist uns ein Dorn im Auge. Aber Marrakesch bietet tatsächlich viel und du kannst so einiges zu sehen und erleben. Beginnend mit der sehenswerten Medina, die zwar voll und auch voll riskanter Mopedfahrer ist, weiter zur Medersa Ben Youssef, bis hin zu der Koutoubia-Moschee, den Saadier-Gräbern und zum Secret Garden, der so geheim nicht mehr ist. Nur leider der Bahia-Palast, den wir so gerne sehen würden, ist für die zwei Tage unseres Aufenthaltes in Marrakesch geschlossen.

      Für Marrakesch benötigst du zwei oder mehr Tage, um alles zu besichtigen und ein Gefühl für die Stadt zu bekommen. 

      Zimmer Riad l’Oiseau du Paradies Marokko thealkamalsontheroad
      Dachterrasse Riad l’Oiseau du Paradies Marokko thealkamalsontheroad
      Badezimmer Riad l’Oiseau du Paradies Marokko thealkamalsontheroad
      Innenhof Riad l’Oiseau du Paradies Marokko thealkamalsontheroad
      Pool Riad l’Oiseau du Paradies Marokko thealkamalsontheroad
      Balkon Riad l’Oiseau du Paradies Marokko thealkamalsontheroad

      Riad Cherrata

      Traumhaftes Riad inmitten der aufregenden Medina von Marrakesch mit einer einladenden Dachterrasse und einem Pool im Innenhof. Frühstück und Dinner sind auch in diesem Riad sehr lecker. Dich erwarten saubere und mit orientalischen Details dekorierte Zimmer.

      Adresse: 27 Derb Cherrata Arset El Houta, 44000, Marokko

      Straßenschild in Marokko
      Orangenverkäufer mit Wagen
      Ziegen auf Bäumen in Marokko
      Straße zum Meer
      Souks von Essaouira
      Taxi in einer Stadt
      Burgmauer am Meer
      Obstverkauf in Marokko
      Stadtmauer von Essaouira
      Häuser am Meer in Marokko
      weiße Häuser in Essaouira
      Straßenmarkt in Essaouira
      Zahnarzt in Marokko
      Luftballonverkäufer in Marokko
      Fischerboote in Essaouira
      Fischmarkt in Marokko

      Essaouira

      Von Marrakesch aus geht es für uns zurück ans Meer. Essaouira steht auf dem Plan. Die Straße von Marrakesch nach Essaouira verläuft fast gerade. Die Landschaft ist lange Zeit trocken und sehr steinig, erst kurz bevor das Meer beginnt, wird es grüner und es gibt Bäume.

      Und es gibt Ziegen, Ziegen auf den Bäumen. Ein weiteres Touristenhighlight: Ziegen auf dem Baum fotografieren. Natürlich steht der Hüter unter dem Baum und erhält für jedes Foto ein Trinkgeld.

      Essaouira – die Stadt ist größer als wir dachten und so weiß, wie es auf den Bildern zu sehen ist. Wir parken auf einem Großparkplatz, der uns für eine Nacht 7 Euro kostet.

      Wir haben einen Nachmittag und der reicht uns für einen Bummeln durch die Stadt völlig aus. Zuerst geht es durch die engen Gassen der Medina zum Fischmarkt, über den ein intensiver Geruch nach Fisch weht und der von unzähligen Möwen überflogen wird. Eine große Anzahl Verkaufsstände stehen hier und du kannst den unterschiedlichsten Fisch kaufen – oder wahlweise sofort essen, denn an manchen Ständen wird der Fisch direkt für dich gegrillt. 

      Ebenso sehenswert ist die Stadtmauer von Essaouira. Du kannst auf der Mauer direkt am Meer entlang spazieren und eine herrliche Aussicht auf den Atlantik und die Ferne genießen.

      Insgesamt ist das Innere von Essaouira schnell durchlaufen: Es gibt unzählige Verkaufsstände, an denen niemand dir unbedingt etwas verkaufen will. Das ist angenehm entspannend. Und es gibt viele Restaurants, in denen du lecker Essen kannst.

       

      • Restaurant Tagna8: Wir finden am Abend ein Lokal gleich neben unserem Riad. Das Tagna8 ist ein von Frauen geführtes, kleines Restaurant, in dem wir (vielleicht waren wir zu früh zum Abendessen aus) alleine saßen und uns von einer jungen Frau unterhalten ließen, die an diesem Abend eine Kostprobe ihrer Livemusik gab. Zusammen mit dem Essen ein gelungener Abend.

      Adresse: Tagna8, 1 Rue Moulay Azouze, Essaouira 44000

      Schlafzimmer Riad Dar Awil Marokko thealkamalsontheroad
      Innenhofbalkon Riad Dar Awil Marokko thealkamalsontheroad
      Badezimmer Riad Dar Awil Marokko thealkamalsontheroad
      Dachterrasse Riad Dar Awil Marokko thealkamalsontheroad

      Riad Dar Awil

      Kleines, feines Riad in der Hafenstadt Essaouira mit geschmackvoll eingerichteten, sauberen Zimmern, einer Dachterrasse und einem wunderbar leckeren Frühstück.

      Adresse: 58 Rue d’Agadir, Essaouira, 44000, Marokko

      Blick auf Casablanca
      Platz mit Palmen
      Straße in Casablanca
      Kreuzung in Casablanca

      Casablanca

      Die Fahrt von Essaouira nach Casablanca dauert für uns fast den ganzen Tag und führt größtenteils am Meer entlang. Wir halten einige Male am Strand und an hohen Klippen, um die abwechslungsreiche Landschaft zu genießen. Und kommen somit am frühen Nachmittag in Casablanca an. Eine riesige Stadt mit 4 Millionen Einwohnern, und einem Verkehr, in dem noch verrückter gefahren wird, als in all den anderen, marokkanischen Städten.

      Leider haben wir nicht viel Zeit, um uns Casablanca anzuschauen. Darum ist unser alleiniges Ziel in der weißen Stadt die Hassan-Moschee, die wir unbedingt sehen wollten. Nach dem Besuch der Hassan-Moschee bummeln wir durch die verkehrsreichen Straßen und suchen uns ein Restaurant. Nach zwei Wochen Tajine zum Dinner – die wirklich oftmals sehr lecker war – haben wir in Casablanca ein Restaurant gefunden, in dem es herrlich grün zugeht.

       

      • Restaurant Organic kitchen. Hier gibt es unter anderem leckere vegane und vegetarische Menü, nicht unbedingt im üblichen marokkanischen Stil.

      Adresse: Organic kitchen, 6 – 8 Rue Ahmed El Mokri, Casablanca 20000

      Schlafzimmer Idou Anfa Hotel & Spa Marokko thealkamalsontheroad
      Blick auf Casablanca von Hotelzimmer Idou Anfa Hotel & Spa Marokko thealkamalsontheroad
      Bettplatz Idou Anfa Hotel & Spa Marokko thealkamalsontheroad
      Badezimmer Idou Anfa Hotel & Spa Marokko thealkamalsontheroad

      Idou Anfa Hotel & SPA

      Großes, gut organisiertes Hotel in der Großstadt Casablanca mit sauberen, netten Zimmer, tollem Ausblick über die Stadt, einem SPA-Bereich, Pool und mehreren Restaurants.

      Adresse: 85 Bd Anfa, 20000, Marokko

      Hassan-Moschee in Casablanca
      sehenswerte Architektur in Casablanca
      fantastisches Licht in der Hassan-Moschee
      eine der größten Moscheen der Welt - Hassan Moschee
      stiller Ort Hassan Moschee
      Torbögen an der Hassan-Moschee
      von weitem zu sehen - Hassan-Moschee
      Toreingang zur Hassan-Moschee

      Hassan-Moschee in Casablanca

      Die Hassan-Moschee ist eine wahnsinnig beeindruckende Moschee in ihrer Bauart und im späten Nachmittagslicht natürlich einfach nur gigantisch. Die Moschee hat riesige Ausmaße und ist zu Recht eine der größten Moscheen der Welt mit dem zweithöchsten Minarett der Welt. Und sie steht am Meer, direkt am Meer, und von weitem gesehen wie im Meer. Sie besteht aus Marmor, Zedernholz, Murano-Glas … In der großen Gebetshalle haben bis zu 25.000 Menschen Platz. Und in der Nacht weist ein Laserstrahl gen Mekka.

      Du kannst die Moschee in Form einer Führung besuchen, und solltest dies auch unbedingt tun. Im Inneren ist sie sehr schön, und es gibt so einiges Wissenswertes beim Rundgang zu erfahren.

      Atlantik in Marokko
      Straße in Marokko
      Kamel frisst am Straßenrand
      Kuh steht am Straßenrand
      Marokko – Roadtrip 1

      Marokko – Roadtrip 1

      Marokko - Roadtrip 1: Auf dem ersten Teil unseres Roadtrips durch Marokko sind wir durch unterschiedlichste Landschaften gekommen, und haben deren Anblick sehr genossen. Und wir haben einige wunderbare Städte Marokkos erleben dürfen. Marokko ist faszinierend in seiner...

      Marokko – Tipps für deinen Roadtrip

      Marokko – Tipps für deinen Roadtrip

      Marokko - Tipps für deinen Roadtrip: Gefühlt weit weg gelegen auf dem afrikanischen Kontinent reizt Marokko mit seinen unglaublichen Landschaften, dem verschneiten Atlas-Gebirge, der Wüste mit unendlich wirkender Weite, den fruchtbaren Tälern, wie auch mit seinen...

      Rabat – Hauptstadt Marokkos

      Rabat – Hauptstadt Marokkos

      Mann läuft auf einer Straße in Rabat

      In Rabat – Hauptstadt Marokkos haben wir unserer Rundreise durch Marokko begonnen und sie auch dort wieder beendet. Und das war rückblickend eine gute Entscheidung. Rabat ist nicht nur eine der vier Königsstädte, sondern auch Residenzstadt des heutigen Königs. Es gibt so einiges zu besichtigen, zu entdecken und zu erleben – es wird viel gebaut, es wird viel gearbeitet in und an dieser Stadt. Unsere erste Stadt in Marokko, die es zu erkunden galt, und wir waren sehr gespannt. Rabat hat uns sehr gut gefallen. Zum einen ist es eine sehr grüne Stadt, die von unzähligen Gärtnern/Helfern bearbeitet wird und zum anderen liegt sie am Meer, welches immer eine frische Brise in die Stadt weht und Rabat etwas Offenes verleiht. Obwohl in der Medina doch ziemlich viel los war, haben wir uns immer gut aufgehoben gefühlt. Rabat ist eine gepflegte Stadt, eine saubere Stadt, in der man spürt, dass auf das Aussehen geachtet wird. Liegt es am König, der hier residiert, liegt es an den vielen Botschaften, die sich in der Stadt befinden oder einfach daran, dass die Einwohner von Rabat ihre Stadt auf diese Art mögen? Wir wissen es nicht. Aber für den Start unserer Reise war Rabat die perfekte Stadt.

      Alaa und Kristin von thealkamalsontheroad

       
      Hi, wir sind Alaa & Kristin – die  Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.

      Eingang zur Stadt am frühen Morgen
      Tor zur Stadt Rabat
      Stadtmauer am Meer
      Hof mit einem Olivenbaum
      in der Altstadt von Rabat
      Hauseingang mit pinken Blumen
      Wohnhäuser am Meer in Rabat
      Fußballspiel am Strand von Rabat

      Unsere City-Tipps für Rabat

      Fahren & Parken in Rabat

      Autofahren in Marokko beschreiben wir ausführlich in unserem Blogartikel Wissenswertes über Marokko. Rückblickend können wir sagen, dass der Verkehr in Rabat angenehm ist. Es ist nicht zu viel los, und es geht auch nicht so wild zu. Insgesamt verläuft der Verkehr in geordneten Bahnen. Es gibt aber auch viele Polizisten, die auf den Verkehr achten.

      Vor allem die Straßen vom Flughafen in Salé bis in die Altstadt von Rabat war gut ausgeschildert und zu fahren.

      Da wir in der Medina unser Zimmer gebucht hatten, haben wir relativ nahe in der Avenue Laalou für 2 Euro pro Tag geparkt. Über Rabat verteilt, findest du weiter diverse Parkplätze am Straßenrand.

      Wo parke ich am besten in Siena?

      Wir haben uns auf Google Maps einen Parkplatz auf unserem direkten Weg in die Altstadt gesucht. Jedoch gibt es rund um die Altstadt eine Vielzahl an Parkhäusern und Parkplätzen – die natürlich Geld kosten. Auch für Vans und Wohnmobile haben wir spezielle Parkmöglichkeiten entdeckt.

      Beste Reisezeit für Rabat

      Die beste Reisezeit für Rabat ist eigentlich ganzjährig, im Sommer wird es recht warm, aber ein lauer Wind weht vom Meer durch die Gassen, und im Winter kann es kühl und verregnet werden. Von März bis November erlebst du meistens bestes Wetter.

      Aufenthaltsdauer für Rabat

      Zwei Tage reichen aus, um Rabat näher kennen zu lernen. Drei Tage wären ideal, um noch das eine oder andere Museum anzuschauen oder eine Fahrt nach Salè zu unternehmen.

      Essen & Trinken in Rabat

      Wir waren in Rabat zweimal gut essen, aber es konnte nicht unterschiedlicher sein.

       

      • Restaurant Ziryab: Im dem unglaublich prunkvollen und orientalisch dekoriertem Restaurant haben wir ausgesprochen lecker zu Abend gegessen, während es zusätzlich ab der Hauptspeise dezente Livemusik gab. Sehr gutes Essen in sehr schöner, entspannter Atmosphäre. Auf jeden Fall ein Besuch wert, jedoch für Marokko recht teuer. Das Menü hat uns für zwei Personen 150 Euro gekostet.

      Adresse: 10 Impasse Ennajjar, Avenue des consuls, Rabat

      • Restaurant Sufra: Das Restaurant befindet sich in der neuen Stadt, etwas unscheinbar. Es ist relativ klein, einfach eingerichtet und wer es sauber mag, der sollte nicht so genau hinschauen. Das Essen war ebenfalls lecker und der Preis lag für das Menü für zwei Personen bei 30 Euro. Auch einen Besuch wert.

      Adresse: 19 Av. Moulay Rachid, Rabat

      Übernachtung // Riad Dar Soufa

      Klassisches marokanisches Riad mit einem gemütlichen Innenhof und einer Dachterrasse mit Blick über die Dächer von Rabat

      Adresse: 7 Derb Soufa Mèdina, Rabat 10000, Marokko

      Badezimmer Riad Dar Soufa Marokko thealkamalsontheroad
      Brunnen im Haus Riad Dar Soufa Marokko thealkamalsontheroad
      Zimmer in Riad Dar Soufa Rabat Marokko thealkamalsontheroad
      Treppenhaus in Riad Dar Soufa Marokko thealkamalsontheroad
      Brunnen mit Mosaiken und Moped
      Brunnen mit grünen Mosaiken in Rabat
      Brunnen mit Mosaiken
      enge Gasse in Rabat
      in der Altstadt steht ein Hund
      Burgmauern in Rabat

      Sehenswürdigkeiten in Rabat

      Kashba des Oudaias

      Wir beginnen unseren Tag in Rabat mit einem Spaziergang auf der Uferpromenade. Obwohl noch recht früh am Vormittag sind doch schon so einige Leute unterwegs. Je näher wir dem Stadtstrand kommen, desto mehr Trubel: Schwimmer, Surfer und vor allem Fußballspieler. Und unzählige Grüppchen, die sich am Fußball trainieren.

      Unser Weg führt uns am Leuchtturm und am Strand vorbei und hinauf zur Festungsanlage, der Kashba des Oudaias. Normalerweise startet ein Rundgang am Bab Oudaias – dem großen Tor (Bab = Tor) und Bauwerk aus der Zeit der Almohaden. Doch wir kommen von der anderen Seite und verlassen die Kashba auf diesem Weg.

      Am höchsten Punkt der Kashba gibt es eine Aussichtsplattform, die ein wunderbares Panorama auf das Meer, auf Salé und auf Rabat freigibt. Unbedingt besuchen!

      Von dort aus wandern wir durch die schmalen Gassen, vorbei an den weißen Häusern und blauen Haustüren. Dieser Bereich ist sehr angenehm. Es ist ruhig und beschaulich. Es gibt sehr schöne geschnitzte Türen, kleine Shops, in denen du Handwerkliches erstehen kannst, eine Galerie und einen Brunnen voller herrlicher Mosaike.

      Am Ein/Ausgang – also neben dem Bab Oudaias – gibt es ein Volkskundemuseum, in welchem du alte Koranschriften, Trachten, Teppiche und Schmuck anschauen kannst.

      Jama al Atiq

      Die Jama al Atiq ist die älteste Moschee der Hauptstadt. Der Bau dazu begann im 11. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert wurde sie dann renoviert und vergrößert. Der Zugang ist nur Muslimen gestattet.

      Medina

      Ein Muss: Der Bummel durch die Medina.

      Die Medina ist natürlich für Touristen neben der Kashba und dem Hassan-Turm die Sehenswürdigkeit von Rabat.

      Umgeben ist die Medina auf drei Seiten von der 1197 fertig gestellten almohadischen Stadtmauer und nicht vergleichbar mit den Medinas in Fès, Mèknes und Marrakesch. Zum einen ist sie kleiner und überschaubarer, und zum anderen auch weniger touristisch aufbereitet und eher für die Einwohner von Rabat gemacht. Aber auch hier findest du die obligatorischen Leder,-Teppich,- Töpferwaren ausgestellt.

      Und rückblickend gesehen ist diese Medina lauter und voller als andere – Motorräder und Esel und Handkarren fahren durch engste Wege und die Verkäufer brüllen ihre Preise in die Menge. Aber es gibt vieles, was auch die Einwohner kaufen: Schuhe, Kleidung, Handys, Gardinen, Töpfe und Geschirr neben Obst-, Gemüse-, und Stände voller Süßigkeiten. Ein paar Gewürzläden neben Matratzengeschäften. Und ganz oft kannst du frisch gepressten Orangensaft für gerade einmal 2 Dh kaufen.

      Verirren kannst du dich eigentlich nicht, denn die Straßen führen irgendwann hinaus an Meer oder an den Fluss oder zurück in die neue Stadt.

      Andalusische Gärten

      Die Andalusischen Gärten im Innenhof der Residenz sind auf jeden Fall ein Besuch wert. Es sind keine großen Gärten, aber auch hier findest du angenehme Ruhe und Entspannung inmitten eines toll angelegten Gartens voller Rosen, Bananen und Palmen.

      Hassan-Turm

      Der Hassan-Turm und das dazugehörige Mausoleum sind eines der Touristenattraktionen von Rabat. Der Turm selbst ist ein unvollendet gebliebenes Minarett aus dem 12. Jahrhundert, an dem weitere Teile noch einmal von einem Erdbeben zerstört wurden. Aber noch immer ist der Hassan-Turm beeindruckend mit seiner Höhe von 44 m und den davorstehenden Säulen, die zum Moscheebau dienten – der jedoch auch nie vollendet wurde.

      AdresseBd Mohamed Lyazidi, Rabat

      Gleich neben dem Hassan-Turm findest du das Mausoleum für Mohammed V, dem ersten König nach der Kolonialzeit. Das Mausoleum beeindruckt mit seinen Mosaiken, Fliesen und Schnitzereien, und seinen Wachen, die in rot-weißer Tracht prächtig gekleidet sind.

      Bou Regreg Marina

      Bou Regreg Marina ist die weiterführende Uferpromenade unterhalb der Kashbar des Oudaias. Hier sind am frühen Nachmittag viele Familien mit ihren Kindern unterwegs, gönnen sich ein Eis, fahren kleine Kinderplastikautos und sehen anderen beim Jet-Ski zu. Du findest hier Hotels, Restaurants und Cafés und kannst dich von hier aus mit einem kleinen Boot nach Salé übersetzen lassen. Wir haben uns in einem der Cafés einen Kaffee und einen schokoladigen Crépe gegönnt und vor allem die Aussicht auf die Kashba genossen.

      Ruinen von Chellah

      Eine weiter Sehenswürdigkeit Rabats findest du etwas außerhalb der Stadt: Die Ruinen von Chellah. Eine Art Totenstadt römischen und islamischen Ursprung aus dem 13./14. Jahrhundert. Es ist ein Heiliger Ort, der ziemlich zerfallen ist und von der Natur zurückgeholt wird. Jedoch war die Chellah vorübergehend geschlossen und somit für uns nicht zu besichtigen.

      Nationalmuseum für Moderne Kunst Mohamed VI

      Aus Zeitmangel haben wir das Kunstmuseum nicht besucht, aber in einem Gespräch mit anderen Touristen wurde uns das Museum wärmstens empfohlen. Deshalb geben wir diese Empfehlung als lohnenswert weiter. Im Kunstmuseum sind über 400 Fotografien, Gemälde und Skulpturen aus dem 20. + 21. Jahrhundert zu besichtigen.

      Adresse: 2 Av. Moulay Hassan, Rabat

      Jardin Exotique

      Auch sehr empfehlenswert ist der exotische Garten in der nahen Stadt Sidi Bouknadel etwas außerhalb von Salé. Dort findest du einen Garten voller Lianen, Palmen und riesige Bäume, Grotten und Teiche. Entspannung und Ruhe inmitten wundervoller Natur.

      Adresse: Les Jardins Exotiques de KM 13; Bouknadel

      Alaa vor einem herrlichen Eingang
      Katze sitzt in Kanone
      Moschee in  Rabat
      Katze liegt an einem Hauseingang
      Hof mit Blumentöpfen
      in den exotischen Gärten von Rabat

      Wissenswertes zu Rabat

      Rabat ist die Hauptstadt Marokkos seit 1911, zudem Residenzstadt des marokkanischen Königs, kulturelle Metropole und hat 575.000 Einwohner. Sie liegt an der Atlantikküste und am Fluss Bou-Regreg. Es ist einfach, sich in Rabat zurecht zu finden. Die Stadt gliedert sich in die Bereiche um die Kashba des Oudaias, die Medina und die französische Planstadt Ville Nouvelle.

      • Kashba des Oudaias
      • Medina
      • Ville Nouvelle (französische Planstadt)

      Die Kashba des Oudaias ist ein Gewusel aus engen Gassen und vielen weißen Häusern. In der Medina findest du das Herz der Stadt. Und in der Ville Nouvelle befinden sich einige sehr schöne Villen, verschiedene Botschaften und der Hassan-Turm. Die anderen Areale rund um Rabat sind neuere und reine Wohnviertel.

      Bereits im 10. Jahrhundert wurde Rabat als Festung errichtet und zwar von den Zanata-Berbern. Im 12 Jahrhundert folgten die Almohaden (eine weitere, große Berberfamiliendynastie), diese bauten an der Kashba weiter. Im 17. Jahrhundert wurde Rabat – Dank der Piraten, die zu dieser Zeit ihr Unwesen vor der afrikanischen Atlantikküste trieben – zu einer unabhängigen Republik erklärt. Und siehe da, Rabat erlebte tatsächlich eine kurze wirtschaftliche Blütezeit, die bis ins 19. Jahrhundert andauerte. 1911 wurde Rabat von den Franzosen besetzt und zur Hauptstadt Marokkos benannt, was sie auch nach der Unabhängigkeit im Jahre 1956 blieb.

      Brunnen in den Gärten von Rabat
      Hauseingang in Rabat
      Marrakesch – Die Rote Stadt

      Marrakesch – Die Rote Stadt

      Marrakesch – auch bekannt als die Rote Stadt – war ein weiteres Ziel auf unserer Rundreise durch Marokko. Ohne diese Stadt gesehen zu haben, würden wir nicht nach Hause fahren. Bevor wir nach Marokko reisten, haben wir viel über das Land und die Städte gelesen. Ganz...

      Fès – Älteste Königsstadt Marokkos

      Fès – Älteste Königsstadt Marokkos

      Fès - märchenhaft und orientalisch soll sie sein, bunt und laut, verrückt und voller Überraschungen. Doch ist sie das wirklich? Stimmt das, was wir auf Fotos sehen, und das, was wir im Internet lesen über die Älteste der vier Königsstädte? Wir reisen an, mehr als...

      Meknès & Volubilis

      Meknès & Volubilis

      Meknès & Volubilis - Die Gegend um Meknès und der Ausgrabungsstätte Volubilis ist voll grüner Felder, leichter Hügel und kleiner Dörfer. Am Straßenrand weiden Schafe und Kühe, und bisweilen Esel. Es sind nicht viele Autos unterwegs, dafür wird in den Orten eifrig...

      WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner