Wandern in Katalonien

Wandern in Katalonien

wandern in Katalonien

Neben einer wunderschönen, 580km langen Küstenlandschaft findest du in Katalonien verschiedene Bergwelten, die sich alle zu entdecken lohnen. Die katalonischen Gebirge mit unterschiedlichsten Höhen zwischen 1500m bis zu 3000m und Formen sind wie geschaffen für Wanderer. Die meisten Touristen verbringen ihren Urlaub an der sehr schönen Küste der Costa Brava und in den berühmten Städten wir Barcelona, Girona oder Tarragona. Aber dabei verpassen sie eigentlich die tatsächlich sagenhafte Bergwelt Kataloniens. Gerade im Hinterland gibt es so einiges zu entdecken und zu erwandern, Landschaften voll dichtem grün und verschiedenster Pflanzen- und Tierwelt, wie wir sie so nicht erwartet hatten. In unserem Blogartikel Wandern in Katalonien möchten wir dir ein paar der Wanderungen vorstellen, die wir unternommen und dabei sehr genossen haben.

Alaa und Kristin von thealkamalsontheroad

 
Hi, wir sind Alaa & Kristin – die  Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.

Wandern im Norden Kataloniens

Beste Jahreszeit

Die meisten Wanderungen sind beginnend im frühen Frühling bis weit in den Herbst begehbar, manche sogar auch im Winter. Je nach Wetter kann es recht heiß oder auch stürmisch werden, regnen und in den höheren Lagen sogar schneien. Wir raten deshalb – auch weil es die schönste Zeit ist – die Wanderungen im Frühjahr und im Herbst zu unternehmen.

Essen & Trinken

Auf den meisten Wanderungen, die wir im Gebirge in Katalonien unternommen haben, gibt es nur selten Möglichkeiten einzukehren. Jedoch vor und auch nach den Wanderungen findest du viele Restaurants, Bars und Cafés in den nähen Orten, in denen es lohnt einzukehren. 

Camping

Wir sind in Katalonien an der Küste auf verschiedenen Campingplätzen gestanden, die wir dir in unserem Artikel Campingplätze in Spanien näher vorstellen.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Daurada & die Costa Brava

Übernachtung in Katalonien

Entlang der Küste und im Gebirge findest du unzählige schöne Hotel, Ferienwohnungen und B&B’s, in denen du einen erholsamen Urlaub verbringen und wandern kannst.

Cap de Creus

Ryok wandert am Cap de Creus

Die Wanderung im Naturpark Cap de Creus ist eine lockere Wanderung über die gesamte Halbinsel – mal mehr, mal weniger nah am Meer entlang – aber immer durch wunderschönste und abwechslungsreichste Natur. Der Weg führt dich vorbei an Olivenhainen, an bizarren Felsformationen, an einer artenreichen Pflanzenwelt und an versteckten Buchten mit azurblauem Meer bis hin zum Leuchtturm Far del Cap de Creus und sagenhaftem Aussichtspunkt. Es ist eine der schönsten Wanderungen, die wir in Katalonien unternommen haben. Auch für Hunde ist die Wanderung sehr gut geeignet.

 Dauer: 4h / Länge: ca. 13,8km / Höhenunterschied: 310m

Tour bei Komoot

Ausgangspunkt

Wir starten die Wanderung am Beginn des Naturparkes. Hier steht ein Schild, welches uns das Durchfahren auf der berühmten Straße zum Cap de Creus in der Zeit von 01.06. – 30.09. // 09:30 – 21:30 Uhr verbietet. (Ausnahme: Restaurantreservierung am Cap de Creus) Nur wenige Schritte rechts neben dem Schild finden wir das erste Hinweisschild zur Wanderung, die auf schmalen Weg gleich bergab verläuft. Parkmöglichkeiten gibt es am Straßenrand. Wer den gesamten Weg nicht zu Fuß gehen mag, hat die Möglichkeit einen Tisch im Restaurant zu reservieren und erhält dann die Erlaubnis mit dem Auto durch den Naturpark zu fahren. Oder mit einem Bus, der je nach Jahres- und Uhrzeit im 20 – 40 Minutentakt fährt. Entweder vom Parkplatz El Corral d’en Morell oder vom Busbahnhof Cadaques. Durchfahren ohne Erlaubnis wird mit einer Buße von 200e berechnet.

Anforderung

Im Prinzip ist es eine lockere Wanderung, die du auch am Leuchtturm beenden könntest. Bis dahin wie auch den restlichen Weg geht es immer über viel Gestein, eng vorbei an stacheligem Gestrüpp und in einem stetigen Auf und Ab. Und doch ist der Weg sehr gut sichtbar. Und mit Wanderstöcken um einiges besser zu gehen. 

Markierung

Der Weg bis zum Far del Cap de Creus und Cap de Creus ist gut ausgeschildert und auf dem Rückweg, der an entlegenere Stellen im Naturpark führt, liefen wir mit Hilfe der Komoot-App.  

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Brava: Nr. 32

Essen & Trinken

Ein Restaurant und eine Bar findest du direkt am Leuchtturm Far del Cap de Creus. Im Restaurant lohnt es sicher, je nach Jahreszeit, einen Tisch zu reservieren. 

Das Cap de Creus ist eine Halbinsel auf der iberischen Halbinsel, die ganze 10km weit in das Mittelmeer ragt. Sie ist der östlichste Punkt auf der iberischen Halbinsel und der Endpunkt an dem die Ausläufer der Pyrenäen ins Meer fallen. Seit 1998 zum Naturpark erklärt, findest du hier eine seltene endemische Pflanzenwelt, neben Disteln und Kakteen wachsen die Wilde Möhre, die Fette Henne, Meerfenchel und Strandflieder.

Auch der Fernwanderweg G11 – der vom Cap de Creus über die Pyrenäen bis zum Atlantik führt – startet auf der Halbinsel.

Wegbeschreibung

  • neben dem Durchfahrverbotsschild startet die Wanderung – hier findest du ein Schild mit dem Hinweis: Far del Cap de Creus
  • du folgst immer diesem Schild
  • zwischendurch gibt es romantisch gelegene Badebuchten
  • zurück führt der Weg zu einer Bucht mit Häuschen
  • auf der anderen Seite wieder bergan
  • du gelangst auf eine Asphaltstraße, die du einige Zeit entlangläufst
  • danach zweigst du wieder ab über schmalen Pfad mit Geröll und Gräsern
  • dann wieder ein Stück die Straße entlang und dann kommst du an eine Abzweigung, die du auf dem Hinweg bereits siehst
  • du nimmst den bekannten Weg und erreichst den Parkplatz
Alaa wandert im Olivenhain
faszinierende Felsformationen am Cap de Creus
Badebuchten am Cap de Creus
klares Wasser am Cap de Creus
unterschiedliche Farben an einem Felsen
Alaa sucht den Weg am Cap de Creus
viel dorniges Grün am Cap de Creus
Felsen und Meer - wilde Landschaft am Cap de Creus
Sicht nach Frankreich am Cap de Creus
Felsen mit Vögeln, die weit oben sitzen

Ermita Sant Onofre

Ermita San Onofre von unterhalb des Berges gesehen

Die Wanderung zur Ermita de Onofre ist eine leichte Wanderung, die zu Beginn etwas steil den Berg hinaufgeht und dann oberhalb wunderschöne Ausblicke auf die Ebene und der Bucht von Roses bis hin zum Canigou-Massiv. An sonnigen Tagen gibt es wenig Schatten, dafür herrliche Landschaft, die durch Olivenhaine führt und entlang von Felsen und Wurzeln und hübschen Gräsern. Oberhalb der Ermita gibt es einen Picknickbereich mit Bänken und Tischen und ausgiebig Schatten. Die Wanderung ist für Hunde geeignet.

 Dauer: 2-3h / Länge: 6.10km / Höhenunterschied: 340m

Tour bei Komoot

Ausgangspunkt

Du startest deine Wanderung im netten Ort Palau-Saverdera, in dem du dir einen Platz zum Parken für dein Auto suchst. Wir haben am Hang einen öffentlichen Parkplatz gefunden, der zudem kostenfrei war.

Anforderung

Es ist eine leichte Wanderung, die dich über einen steinigen und verwurzelten Pfad führt. Der Anstieg ist leicht anstrengend, aber nicht all zu lang, der Abstieg geht dann lockerer voran. Es gibt kaum Schatten und der Weg wird an sonnigen Tagen recht heiß.

Markierung

Der Weg bis zur Ermita San Onofre ist stets markiert, zurück folgt man den Schildern nach Palau-Saverdera.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Brava: Nr. 14

Wegbeschreibung

  • vom Parkplatz rechts haltend und ein kurzes Stück durch einige Querstraßen im Ort
  • du erreichst die Carrer Font Mallola und passierst das dortige Hotel
  • ab hier begehst du einen Pfad und die Ermita ist ausgeschildert
  • es geht immer den Berg hinauf, kurz der Ermita dann in Serpentinen
  • du gehst vorbei an der Ermita und folgst nun einen Fahrweg, der dich um den Hügel führt
  • du erreichst Mas Ventós, dem Park mit Picknickbänken
  • direkt daneben führt der Weg – gut ausgeschildert – wieder hinab zum Ort Palau-Saverdera
  • im Ort querst du erneut einige Straßen, bis du den wieder den Parkplatz erreichst
Ausblick von der Ermita auf die Ebene am Cap de Creus
Olivenhain auf der Wanderung
Ermita San Onofre im Sonnenlicht
Blick von der Ermita bis nach Roses in Katalonien

Monastir San Peres

Straße durch die Berge in Katalonien

Eine leichte Wanderung, die zwar im Aufstieg anstrengend ist, aber herrliche Weitsichten bis in die Pyrenäen und zum Meer bietet. Das Kloster ist von außen beeindruckend, und wer mag, kann es auch besichtigen. Der Pfad führt in Serpentinen über Gestein und schmiegt sich bisweilen schmal am Hügel entlang. Für Hunde ist die Wanderung gut geeignet.

 Dauer: 2 – 3h / Länge: 7.5km / Höhenunterschied: 400m

Tour bei Komoot

Ausgangspunkt

Du startest die Wanderung im Örtchen La Vall de Santa Creu. Den Ort selbst darfst du nicht mit dem Auto befahren, am Ortseingang weist ein Schild daraufhin. Aber vor dem Ort gibt es einen kostenfreien Parkplatz, den du nutzen kannst.

Anforderung

Die Wanderung ist locker zu gehen, zu Beginn im etwas steileren Aufstieg in Serpentinen, aber ansonsten leicht zu erwandern. 

Markierung

Der Weg ist gelb markiert und ein Stückchen davon ist weiß-rot – GR11 – markiert. 

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Brava: Nr. 19

Wegbeschreibung

  • wir sind falsch herumgegangen, haben den Rückweg zum Hinweg gemacht, aber sind ganz froh darum gewesen
  •  im Ort folgten wir dem Schild Sant Pere de Rodes (per Coll del Perer)
  • und stiegen linker Hand im Ort auf einem Pfad in Serpentinen den Berg hinauf
  • immer und immer stetig bergauf in Serpentinen, bis du die Straße erreichst
  • du querst die Straße und steigst zwei, drei Stufen auf der anderen Seite zum Kloster
  • ein Pfad schlängelt sich entlang des Klosters
  • rechter Hand des Monastir de Sant Pere des Rodes führt zuerst eine Straße, dann ein Weg fort vom Kloster Richtung Santa Helena
  • du querst noch einmal kurz die Straße und an einer Parkmöglichkeit folgst du erneut den Schildern
  • jetzt geht es zuerst locker, dann bisweilen recht steil den Berg hinab Richtung La Vall de Santa Creu
  • nach einiger Zeit erreichst du den wieder Ort
Blick vom Monastir zum Mittelmeer
Kloster mit dunklen Regenwolken
LLanca nahe der französischen Grenze in Katalonien
Blick in die Pyrenäen vom Kloster aus
Wanderweg in den Vorpyrenäen
alte Ruinen am Wegrand in Spanien

Castell de Montgri

Castell de Montgri am katalonischen Mittelmeer

Eine leichte Wanderung, die dich zu einem imposanten Castell führt, von dem aus du eine grandiose Weitsicht in die Pyrenäen und bis zum Mittelmeer genießen kannst. In steilen Serpentinen geht es den Berg hinauf, aber gut machbar auch für Familien. Danach führt ein Weg recht steil und – Achtung Rutschgefahr! – den Berg hinab und auf der anderen Seite wieder etwas bergan, um über einen Grat die idyllisch liegende Kirche Santa Caterina zu erreichen. Von hier aus geht es auf schmalen Pfad weiter, um auf halben Weg den Hinweg zu kreuzen und auf diesem zurückzukehren. Die Wanderung ist für Hunde geeignet.

 Dauer: 3h / Länge: 8.0km / Höhenunterschied: 450m

Tour bei Komoot

Ausgangspunkt

Die Wanderung startet auf dem Großparkplatz am Collegi St. Miguel in Torroella de Montgri. Von hier aus in das Castell bereits gut zu sehen.

Anforderung

Im Anstieg zum Castell ist es zwar eine steile, aber ungefährliche und gut durchführbare Wanderung. Trittsicherheit und gutes Schuhwerk sind auf dem Abstieg vom Castell Richtung Les Dunes erforderlich. Der restliche Weg ist wieder locker zu gehen auf Wald und Wiesenpfaden.

Markierung

Der Weg zum Castell ist selbsterklärend, danach der Ausschilderung Les Dunes und dann Santa Caterina folgen.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Brava: Nr. 41

Das Castell de Montgri kannst du besichtigen. Es ist eine Kreuzfahrerburg aus dem 13. Jahrhundert, dessen Innenhof du dir kostenfrei ansehen, zudem auf die dazugehörige Wehranlage steigen und den gigantischen Ausblick genießen kannst.

Wegbeschreibung

  • der Pfad beginnt direkt neben dem Parkplatz rechter Hand und du folgst ihm
  • das Castell ist stets in Sichtweite
  • auf Serpentinen erreichst du den Coll de la Creu und eine Wallfahrtskapelle
  • von hier aus folgst du dem Weg zum Castell
  • am nordöstlichen Turm des Castells vorbei und auf einem schmalen Pfad nun steil den Hand in Serpentinen hinab
  • du erreichst den Coll d’en Garrigars und folgst dem Pfad nun auf einem Grat
  • weiter geht es nun etwas lockerer bergab, bis du den Parkplatz an den Les Dunes erreichst
  • hier biegst du links ab auf einen Waldpfad
  • dieser führt dich erneut ansteigend auf den Coll de Puig Roig
  • und von dort aus bergab zur Kirche Santa Caterina
  • es geht an der Kirche vorbei
  • und linker Hand einen Pfad erneut bergauf bis zum bereits bekannten Coll de la Creu
  • ab hier nimmst du wieder den Weg, den du im Anstieg gegangen bist
Wanderweg am Berg entlang
Wanderweg über einen Grat an Katalonien
Ausblicke vom Castell de Montgri auf die Ebene
die Mauern des Castell de Montgri in Katalonien
im Inneren des Castell de Montgri
Blick bis zum Meer und den Inseln

Turò de l’Home & Les Agudes

Ziegen spazieren auf einem Berg vorbei

Eine lockere Wanderung, jedoch mit bisweilen kräftigem Anstieg, auf zwei gleichhohe Berge dem Turò de l’Home und dem Les Agudes, die durch einen Grat miteinander verbunden sind. Es geht auf gut ausgetretenen Waldwegen durch einen herrlichen Buchenwald und über einen weitsichtigen Kammweg im Montseny-Gebirge. Beeindruckend ist die grandiose Aussicht auf die umliegende Bergwelt und der verschneiten Pyrenäen am Horizont. Für Hunde ist die Wanderung geeignet.

 Dauer: 3:45h / Länge: ca. 9,1km / Höhenunterschied: 580m

Ausgangspunkt

Du startest die Wanderung am Parkplatz am Font de Passavets auf 1195m wanderst sofort über gut ausgetretene und ausgeschilderte Buchenwaldwege. Den Parkplatz findest du auf der BV5114 (zwischen Sant Celoni & Viladrau gelegen) bei Km-Stein 22, kurz nachdem du die Ermita de Santa Fe passiert hast.

Anforderung

Insgesamt eine unschwierige Wanderung auf gut ausgetretenen Waldwegen und Pfaden, aber bisweilen mit kräftigem Anstieg.

Markierung

Bis zum Turò de l’Home hältst du dich an die grünen Metallpfosten mit rostbrauner Markierung, vom Gipfel des Turò de l’Home bis zum Coll de Les Agudes folgst du dem Hinweisschildern GR5.2 – Rot/Weiß, und der Rückweg ist in Rot gekennzeichnet.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Brava: Nr. 55

Ausflugstipp

Wer vor oder nach der Wanderung Lust hat, kanns sich die Ermita de Santa Fe anschauen, eine aus dem 13. Jahrhundert stammende Einsiedelei, die nun ein Wallfahrtsort und beliebtes Ausflugsziel mit Restaurant ist.

Wegbeschreibung

  • am Parkplatz ist die Wanderung ausgeschildert: Turò de l’Home
  • es geht in Serpentinen immer im Wald den Berg hinauf
  • der Buchenwald endet und oberhalb der Baumgrenze entdeckst du bereits die Wetterstation
  • du erreichst das Plateau, vom dem du den nächsten Gipfel erkennen kannst
  • wenige Meter unter dir befindet sich eine Straße
  • du folgst der Straße einige Meter und biegst dann auf einen schmalen Pfad mit dem Schild Coll des Les Agudes
  • auf schmalem Kammweg umrundest du den Felshöcker Puig Sacarbassa  und kannst das Gipfelkreuz erkennen
  • auf Geröll- und Steinplatten wanderst du nun steil bergauf
  • zurück geht es auf demselben Weg, bis du den Fuß des Coll de Les Agudes erreichst
  • hier – kurz vor dem Felshöcker Puig Sacarbassa weist linker Hand ein Schild den Berg hinab
  • der Weg ist schmal und doch erreichst du bald den Buchenwald
  • immer in Serpentinen geht es bergab bis du letztendlich den Parkplatz erreichst
Schneebedeckte Berge in Katalonien
Alaa blickt auf den Nebel in den Bergen Kataloniens
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Alaa und Kristin von thealkamalsontheroad

 
Hi, wir sind Alaa & Kristin – die  Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.

Landkarte Katalonien

Beste Jahreszeit

Die meisten Wanderungen sind beginnend im frühen Frühling bis weit in den Herbst begehbar, manche sogar auch im Winter. Je nach Wetter kann es recht heiß oder auch stürmisch werden, regnen und in den höheren Lagen sogar schneien. Wir raten deshalb – auch weil es die schönste Zeit ist – die Wanderungen im Frühjahr und im Herbst zu unternehmen.

Essen & Trinken

Auf den meisten Wanderungen, die wir im Gebirge in Katalonien unternommen haben, gibt es nur selten Möglichkeiten einzukehren. Jedoch vor und auch nach den Wanderungen findest du viele Restaurants, Bars und Cafés in den nähen Orten, in denen es lohnt einzukehren. 

Camping

Wir sind in Katalonien an der Küste auf verschiedenen Campingplätzen gestanden, die wir dir in unserem Artikel Campingplätze in Spanien näher vorstellen.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Daurada & die Costa Brava

Übernachtung in Katalonien

Entlang der Küste und im Gebirge findest du unzählige schöne Hotel, Ferienwohnungen und B&B’s, in denen du einen erholsamen Urlaub verbringen und wandern kannst.

Ermita de Sant Bartomeu

Ermita Sant Bartomeu in Katalonien

Die Wanderung zur Ermita de Sant Bartomeu ist eine leichte, eine wunderschöne und wunderbare stille Wanderung. Sie führt dich auf gut begehbaren Weg tief in den Canyon, der mit seinem unglaublichen Farbspiel für Faszination sorgt. Obwohl wir uns kaum anstrengen mussten auf dieser Wanderung, gehört sie zweifelslos zu den Favoriten, die wir im südlichen Katalonien gewandert sind. Die Wanderung ist für Hunde sehr gut geeignet.

 Dauer: 3h / Länge: ca. 9,3km / Höhenunterschied: 260m

Tour bei Komoot

Ausgangspunkt

Du startest an der bewirtschafteten Ermita de Sant Antoni, an der es in den Sommermonaten auch Kleinigkeiten zum Essen gibt. Das Wasser, aus der Quelle der Ermita de Sant Antoni soll auch besonders gut sein. An der Ermita de Sant Antoni gibt es einen Parkplatz.

Anforderung

Es ist eine leichte Wanderung mit wenig Anforderung, die dich tief in den Canyon führt und immer auf gut präparierten, schmalen und schattigen Waldwegen bleibt. 

Markierung

Der Weg bis zur Ermita San Bartomeu ist unterwegs gut ausgeschildert und rot/weiß markiert.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Daurada: Nr. 22

Die Ermita besteht aus einem Haus, welches in den überhängenden Felsen eingearbeitet wurde. Du kannst eintreten, aber außer ein paar Mauern gibt es nicht mehr viel zu sehen. Von 1160 – 1851 war die Ermita bewohnt und steht seitdem leer. Steigst du dann rechts den Weg ein paar Meter bergan, erreichst du die Kirche, die zur Ermita gehört. Sie wurde in den 70ziger Jahren restauriert. Zwar ist sie geschlossen, aber von der kleinen Kirche aus erhältst du wieder einen herrlichen Blick in den Canyon.

Wegbeschreibung

  • vom Parkplatz links haltend und leicht bergauf. Bereits hier wird der Weg ausgeschildert
  • an der ersten Wegkreuzung folgst du dem Schild  „Cadolles Fondes, St. Bartomeu“
  • in Serpentinen wanderst du entlang einer Fahrstraße
  • 30min später erreichst du das Ende der Fahrstraße auf dem „Sender del Congost de Frangerau“
  • hier gibt es eine Aussichtsplattform auf die felsigen Becken der „Cadolles Fondes“
  • weiter auf geht es auf einem Waldpfad
  • du folgst dem Schild „Sant Bartomeu, Margalef“
  • der Weg führt über einen Felsen hinab – es gibt eine Kette, an der du dich festhalten kannst, wenn du es brauchst
    du überquerst einen Bach
  • dann geht es auf engem Waldpfad weiter, bis du die Ermita erreichst
  • der Rückweg erfolgt auf dem Hinweg
Wanderstart an herrlicher Hochebene mit weitem Blick
grüner Fluss in den Bergen Kataloniens
ungewöhnliche Felsenformation und Farben
Felsenhöhle in Katalonien

Roca Corbatera

Alaa wandert über eine Hügel

Eine atemberaubend schöne und anstrengende Rundwanderung auf den höchsten Gipfel des Montsant – den Roca Corbatera, der mit einer überwältigenden Fernsicht und hinreißenden Landschaft besticht. Obwohl der Abstieg, den wir – unwissentlich – gewählt haben, beschwerlich und dornenreich war, gehört diese Wanderung für uns zu den absoluten Highlights in Katalonien. Für Hunde eine geeignete Wanderung – abgesehen von dem uns gewählten Abstieg. Jedoch gibt es auch andere Abstiegsmöglichkeiten.

 Dauer: 3 – 4h / Länge: ca.11.0km / Höhenunterschied: 500m

Tour bei Komoot

Ausgangspunkt

Die Wanderung startet in Albarca, einem kleinen Ort, den du über eine noch kleinere, enge Straße erreichst. Der Parkplatz befindet sich am Refugi Montsant, in dem man wohl auch Essen und Übernachten kann. Direkt an einer hüfthohen Mauer, war unser Auto nicht das einzige in einer Reihe.

Anforderung

Die Wanderung war bisweilen anstrengenden Wanderungen, denn es geht gut steil bergauf, und steil bergab. Die Wege selbst sind meistens reine Wanderwege mit Steinen und Wurzeln und Felsbrocken. Aber mit gutem Schuhwerk gut zu gehen.

Markierung

Zuerst ist der Weg weiß-rot markiert, dann einige Zeit gelb, dann wieder weiß-rot. Und es gibt Hinweisschilder Serra Major, Corbatera und Sant Joan del Codolar. Und von der Einsiedelei aus dann Albarca.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Daurada: Nr. 23

Wegbeschreibung

  • du folgst der Beschilderung GR171
  • am Felsmassivs geht es rechts weg
  • Markierung wird rot/weiß
  • du erreichst das Plateau Pla del Grau
  • hier verlässt du den GR171 und folgst dem Schild Serra Major, Corbatera
  • immer dem schmalen Pfad folgen, er führt direkt auf den Roca Corbatera
  • du nimmst den Weg über den Serra Major
  • nach ca. 20min zweigt ein Pfad ab
  • er führt entlang der Bergflanke, dann geht es scharf rechts ab
  • du nimmst den Pfad, der dich zu den Cova del Moloner bringt, einer verfallenen Höhlensiedlung
  • weiter geht es auf sichtbarem Pfad durch den Talgrund
  • (wir haben den falschen Weg genommen, den du auch wählen kannst – aber er führt steil am Abhang nach unten und ist mit Vorsicht zu gehen) deshalb: an einer Kreuzung nimmst du den Weg zur Einsiedelei Sant Joan del Codolar
  • an der Ostseite der Einsiedelei geht ein Weg entlang des Felsmassives
  • auf diesem erreichst du nach ca. 1h den Parkplatz in Albarca
weite Landschaften in Katalonien
Felshänge auf Wanderung
Höhle auf Wanderung
Ermita auf dem Weg
Graslandschaft auf einem Berg in Katalonien
Alaa blickt über den Aussichtspunkt

Siurana

Blick auf Siurana von unten

Eine anstrengende, aber absolut faszinierende Wanderung – eine der schönsten im südlichen Katalonien – die uns entlang skurriler Felsformationen und steilen Abhängen führte.  Auf dieser Rundwanderung, die mit herrlicher Natur und sagenhaften Aussichten punktet, besuchten wir auch den sehenswerten Ort Siurana. Die Wanderung ist auch für Hunde geeignet, an den Engstellen und steilen Abhängen sollte der Hund jedoch sicher sein.

 Dauer: 4h / Länge: ca. 12km / Höhenunterschied: 450m

Tour bei Komoot

Ausgangspunkt

Du beginnst die Wanderung auf der Asphaltstraße, die zur Staumauer des Pantà de Siurana führt. Die Ausschilderung ist nicht so gut sichtbar, deshalb empfehlen wir diese Richtung. Du kannst natürlich auch, da es ein Rundweg ist, die gegensätzliche Richtung nehmen. Gehst du gegensätzlich, dann führt dich der steile Anstieg bergab – je nachdem was du bevorzugst. Auf der Asphaltstraße zur Staumauer gibt es zwei/drei Parkbuchten, die du zum Parken nutzen kannst.

Anforderung

Es ist eine anstrengende Wanderung, die steil bergauf führt. Die Wege sind rau und steinig, meistens gut zu erkennen, und doch ist Orientierungssinn hier wertvoll. Auf dem Felsband geht es nahe am steilen Abhang entlang. Schwindelfrei und trittsicher solltest du auch sein.

Markierung

Der Hinweg ist nicht so gut ausgeschildert, Orientierungssinn ist hier von Nöten, auf dem Rückweg gibt es eine weiß-gelbe/blau-gelbe Markierung. 

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Daurada: Nr. 24

Siurana ist ein kleiner Ort mit gerade einmal 36 Einwohnern und gehört zur Gemeine Cornudella de Montsant. Er befindet sich 30km entfernt von Tarragona und direkt auf der Spitze eines Kalksteinfelsens. Von den Mauren erbaut wurde der Ort, der lange als uneinnehmbar galt, 1153 von Raimund Berengar IV., dem Grafen von Barcelona.

Wegbeschreibung

  • du beginnst auf der Straße, die Richtung Stausee führt und überquerst Staumauer am Stausee
  • ein Fahrweg biegt nach links ab
  • du umrundest den Stausee und biegst dann auf schmalen Pfad rechts ab
  • es geht steil den Berg hoch, bis du eine Fahrstraße erreichst
  • hier gehst du rechts und folgst der Straße
  • nach einiger Zeit steht links ein Haus und kurz darauf entdeckst du einen Wegweiser
  • er zeigt nach links auf einen nicht gut sichtbaren Pfad
  • diesen Pfad nimmst du und wanderst nun stetig und steil bergauf
  • an der Wegstelle la Tronta wird der Weg eben
  • hier geht es neben dir steil abwärts – Schwindelfreiheit ist von Vorteil!
  • nur wenige Minuten auf dem Weg weiter und du erreichst das Dorf Siurana
  • am Orteingang geht vom Ort kommend links, von der Straße kommend rechts ein Pfad abwärts
  • auf steinigem Pfad geht es nun steil bergab
  • nach einiger Zeit kreuzen sich Wanderwege – du nimmst den weißgelben/bisweilen auch blaugelben Pfad
  • es geht immer weiter abwärts Richtung Stausee
  • je nach Wasserstand umrundest du nun den Stausee von der anderen Seite
  • oder du durchquerst das ausgetrocknete Seebett und steigst auf der anderen Seite hinauf zum geparkten Auto
Blick über rote Felsen und grüne Wälder
grüne bewaldete Berggipfel in Katalonien
steile Felshänge auf dem Weg nach Siurana
überhängender Felsen bildet ein Dach

Punta de la Móra

gelber Sand und Gestein an der katalonischen Küste

Die Wanderung zum Wachturm auf der Punta de la Móra ist eine lockere und sehr leichte Wanderung entlang von ockerfarbenen Klippen und durch einen herrlichen Pinienwald. Sie führt entlang eines landschaftlich schönen Abschnitts an der Costa Daurada – und es gibt einige wunderbare Bademöglichkeiten in den versteckten Buchten. Die Wanderung ist für Hunde sehr gut machbar.

 Dauer: 2:15h / Länge: 7,5km / Höhenunterschied: 60m

Tour bei Komoot

Ausgangspunkt

Du startest die Wanderung am Parkplatz zum Strand Platja Llarga. Der Strand befindet sich östlich neben Tarragona und ist ein herrlicher Sandstrand.

Anforderung

Die Wanderung beinhaltet keine großen Anforderungen. Du wanderst stets auf Sand am Strand oder auf leichten Waldboden. Mit Kinderwagen nicht zu empfehlen, da auf den Wegen Wurzeln wachsen und größere Steine liegen.

Markierung

Wer unterwegs an eine der Buchten schwimmen möchte, sollte Badekleidung mitnehmen. Oder nur ein Handtuch, denn in den Buchten ist FKK erlaubt. Egal. Wie auch immer du schwimmen magst, es gab Badende mit und ohne Kleidung.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Daurada: Nr. 42

Wegbeschreibung

  • auf dieser Wanderung kannst du dich nicht verlaufen, du siehst das Ziel: den Wachtturm bereits vom Ausgangspunkt
  • du wanderst vom Parkplatz aus entlang des Strandes Platja Llarga
  • an dessen Ende erreichst du einen Pinienwald
  • der Pfad ist gut zu sehen
  • du hältst dich immer an den Pfad
  • bisweilen stehst du auf Klippen und schaust auf das Meer und manchmal gehst du fast direkt am Strand
  • nach einiger Zeit erreichst du den Wachturm
  • und nimmst denselben Weg zurück
sandig gelbe Abhänge nahe Tarragona
Bäume und Sand am Strand

Pont de Cavaloca

Weite Blicke auf Berge und Wälder

Eine lockere, im Anstieg kurz anstrengende Wanderung, auf der wir auf uralten Wegen durch das Comara Priorat entlang hoher Kalkwände wandern. Wir queren eine Schlucht, die viel Aussicht verspricht und besichtigen die Jahrtausende alte Brücke Pont de Cavaloca. Für Hunde ist die Wanderung gut geeignet.

 Dauer: 3h / Länge: ca. 7,5km / Höhenunterschied: 330m

Tour bei Komoot

Ausgangspunkt

Die Wanderung startet am Parkplatz am oberen, westlichen Dorfrand von La Vilella Baixa und führt zuerst eine Asphaltstraße entlang.

Anforderung

Eigentliche ist es eine leichte Wanderung, die gleich zu Beginn einen längeren, steilen Aufstieg über Serpentinen bereithält. Die Wege sind gut begehbar. Auf dem Passrücken aber Vorsicht mit dem Abgrund, der geht recht tief hinab.

Markierung

Es gibt kaum Markierung und Hinweisschilder, also Vorsicht mit der Orientierung, die Wege sind nicht so gut ausgeschildert. Orientierungssinn ist zum Vorteil.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Daurada: Nr. 20

Comara Priorat: Der „Bezirk“ Priorat liegt in der Provinz Tarragona und ist einer der Gemeinden mit der niedrigsten Einwohnerzahl. Sehenswert mit vielen schönen Wanderrouten ist hier das Montsant-Gebirge mit den Flüssen Siurana und Montsant. Bekannt ist die Gegend vor allem für den Weinanbau, Olivenöl und Haselnüsse.

Wegbeschreibung

  • zu Beginn läufst du einige hundert Meter vom Parkplatz die asphaltierte Straße hinab
  • dann biegst du zwischen zwei Hügeln rechts in einen Feldweg ein, der gelb markiert ist
  • nur wenige Meter weiter steigt der Weg rechts steiler an
  • der Weg als solches ist kaum zu sehen
  • du folgst ihm bis zu einer Trockenmauer
  • auf einer Steinplattenstraße geht es leicht bergan
  • dann wanderst du entlang eines Olivenhaines
  • bis du das Schild Grau dels Bous entdeckst und auf diesen Pfad abbiegst
  • in Serpentinen geht es nun einen Berg hinauf
  • oben am Pass biegst du rechts ab und wanderst eine Weile auf Passhöhe
  • nach 20min wechselt der Weg die Schluchtseite
  • du gehst, bis du eine Kreuzung erreichst
  • hier biegst du nach links in einem Fahrweg und erreichst die Barraca del Creuetes
  • weiter auf dem Fahrweg, der schmaler wird über einen Passrücken
  • am Ende des Rückens führt der Weg steil bergab
  • du erreichst eine Kreuzung und gehst rechts: Pont de Cavaloca
  • ca. 10min und du entdeckst die Jahrtausend alte Brücke
  • du kehrst zurück zur Kreuzung und nimmst den Weg geradeaus
  • oberhalb von Olivenhainen wanderst du, bis du die Kreuzung erreichst, an der du zu Beginn abgebogen bist
  • jetzt auf bekanntem Weg zurück zum Auto

 

weiter Blick über das katalonische Land
uralte Hütte von Bergbauern in Katalonien
Olivenhaine in Katalonien
Ryok läuft über die Pont de Cavaloca in Katalonien

Serra Tivissa

Alaa und Ryok wandern an einem großen Felsen vorbei

Eine lockere, doch im Anstieg bisweilen anstrengende Rundwanderung in den Serra de Tivissa. Umgeben von einsamer Natur führt der wunderschöne Wanderweg tief hinein in das zerklüftete Kalksteingebirge, gibt herrliche Aussichten frei in die Ferne und führt entlang längst vergangener Kultur. Der Wanderweg ist auch für Hunde geeignet.

 Dauer: 4 – 5h / Länge: ca. 14km / Höhenunterschied: 500m

Tour bei Komoot

Ausgangspunkt

Der Wanderweg beginnt im Ort Tivissa am oberen Dorfrand. Hier findest du neben Wohnhäusern eine Abzweigung mit dem Hinweisschild GR7.

Anforderung

Im Prinzip ist es eine lockere Wanderung, die jedoch zwei steile und anstrengende Anstiege mit sich bringt. Insgesamt gut zu gehende Wege, mal auf schmalen Pfaden, mal auf Asphaltstraße. Die Beschilderung ist bisweilen nicht ausreichend und Orientierungssinn ist an manchen Stellen von Nöten. Obwohl es ein wunderschöner Wanderweg ist, zieht er sich an manchen Stellen und Ausdauer ist notwendig. 

Markierung

Zuerst folgst du dem GR7, danach den Ausschilderungen Coves de Villela und Coll de Monegret.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Daurada: Nr. 13

Wegbeschreibung

  • du nimmst die Abbiegung mit dem Hinweisschild GR7 und lässt schnell die Häuser hinter dir
  • es führt ein schmaler Weg über Wurzeln und Steinen
  • aus dem Pfad wird Asphaltstraße, die dich zur Ermita de Sant Blai bringt
  • weiter in Serpentinen die Straße entlang und über die Passhöhe Coll del Ventall
  • wenn der Fahrweg vom Coll de Maula auf die Asphaltstraße trifft, verlässt du den GR7
  • du wendest dich nach links
  • auf schmalem Pfad geht es immer leicht abwärts durch dichte Natur
  • der Fahrweg führt dich hinab ins Tal
  • du nimmst den Wegweiser Coves de Vilella
  • nach einigen hundert Metern geht rechts ein Pfad ab und du erreichst alsbald die drei Höhlen: Coves de Villela
  • kurz darauf erreichst du einen Fahrweg und wanderst in den Barranc dels Fogassos hinein
  • an der ersten Abzweigung hältst du dich scharf links talwärts
  • am Ende vom Tal nimmst du den Weg Richtung Coll de Monegret
  • auf gut präparierten Weg geht es immer aufwärts
  • am Coll de Monegret wendest du dich nach rechts
  • du bleibst immer auf dem Weg und umrundest an der Nordseite den Hang
  • nun nimmst du den Weg mit dem Hinweis Coll de la Llena
  • der Fahrweg endet und geht in den Wanderweg Camì de la Llena über
  • relativ steil steigst du nun in Serpentinen hinab bis du den Ort Tivissa erreichst
Ryok wartet auf einem Wanderweg
ruhiger Wanderweg unterhalb von Felsen
wunderschöner Wanderweg durch Katalonien
dichtbewachsene Wanderwege
Wandern in Katalonien

Wandern in Katalonien

Neben einer wunderschönen, 580km langen Küstenlandschaft findest du in Katalonien verschiedene Bergwelten, die sich alle zu entdecken lohnen. Die katalonischen Gebirge mit unterschiedlichsten Höhen zwischen 1500m bis zu 3000m und Formen sind wie geschaffen für...

Küstenwandern in Katalonien

Küstenwandern in Katalonien

Die katalonische Küste begeisterte uns - wie auch das katalonische Gebirge - mit ganz unterschiedlichen Landschaftsformen von rau bis lieblich, geprägt von Klippen und Felsen bis hin zu kilometerlangen, feinsandigen Stränden. Mit einer Länge von 580km haben wir -...

Reise nach Katalonien

Reise nach Katalonien

Reise nach Katalonien - Katalonien überraschte uns mit sehenswerten Orten und vor allem einer sagenhaft schönen Bergwelt, die wir so nicht erwartet hatten. Wir wanderten hier einige der schönsten Wanderungen, die wir bisher unternommen hatten. Aber es sind nicht nur...

Küstenwandern in Katalonien

Küstenwandern in Katalonien

badebucht am Cap de Creus

Die katalonische Küste begeisterte uns – wie auch das katalonische Gebirge – mit ganz unterschiedlichen Landschaftsformen von rau bis lieblich, geprägt von Klippen und Felsen bis hin zu kilometerlangen, feinsandigen Stränden. Mit einer Länge von 580km haben wir – trotz viel Tourismus – wunderschöne, unberührte Natur auf verschiedenen Wanderungen kennen gelernt. In unserem Blogartikel erfährst du mehr über die Küstenwandern in Katalonien: Ein Teil dieser Küstenwanderungen wandert man auf dem Camì de Ronda, einem Fernwanderweg. Wir sind mit unserem Hund in Tagestouren auf Teilstücken des Camì de Ronda unterwegs gewesen, die wir dir hier vorstellen wollen.

Alaa und Kristin von thealkamalsontheroad

 
Hi, wir sind Alaa & Kristin – die  Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.

Camí de Ronda

Der Camí de Ronda ist ein Fernwander- und Rundweg, der an der Küste der Costa Brava entlangführt. Er startet nahe der französischen Grenze in Portbou und führt bis nach Blanes und kreuzt dabei auch den Nationalpark Cap de Creus. Es gibt mehrere Möglichkeiten, auf dem Camí de Ronda zu wandern:

 

  • Teilstücke, die man auf der Route wandern kann.
  • Lineale Route führt von Sant Feliú de Guixols bis zum Fischerort Begur und ist 43km lang.
  • Circulare Route ist der tatsächliche Rundweg, der in Girona starte und auch endet und insgesamt 140km lang ist
Wandern Cami de Ronda Katalonien<br />

Beste Jahreszeit

Die Wanderungen an der Küste Kataloniens sind das ganze Jahr über möglich. Besonders aber im Frühling ist es hier sehr schön, wenn noch nicht so viele Touristen vor Ort sind und es überall blüht und frische Knospen gibt. Vorteil Sommer: Entlang der Wege findest du einige versteckte Badebuchten.

Essen & Trinken

In den Orten, an denen die Wanderungen starten, gibt es eine ausreichende Anzahl an Cafés und Restaurants, die auch in den Nebensaisonmonaten geöffnet haben. Und in den Sommermonaten findest du so manch geöffnete Beachbar in den verschiedenen Buchten.

Camping

In Katalonien haben wir auf verschiedenen Campingplätzen übernachten. Unsere Empfehlungen, Meinungen und Infos zu den Campingplätzen findest du in der Liste Campingplätze in Spanien.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Daurada & die Costa Brava

Übernachtung an der Costa Brava

Für alle die lieber ein Hotelzimmer, eine Ferienwohnung oder ein B&B mieten möchten, der findet hier unzählige Möglichkeiten an der Costa Brava.

Von Roses zur Cala montjoi

rauschende Wellen unterhalb roter Felsen

Herrliche Küstenwanderung auf einem Abschnitt des Camí de Ronda zwischen dem Ort Roses und der wunderschönen Bucht Cala Montjoi – locker und gut zum Gehen, und doch bisweilen anstrengend. Obwohl nur wenige Höhenmeter zu bewältigen sind, geht es mehrmals auf und ab. Der Ausblick auf die Küste und die Steilfelsen jedoch ist dabei einmalig. In wärmeren Monaten locken hier so einige versteckte Badebuchten, an denen sich eine kurze oder lange Pause lohnt. Die Wanderung ist auch für Hunde geeignet.

 Dauer: 3h / Länge: 9.1km / Höhenunterschied: 280m

Ausgangspunkt

Um den Ausgangspunkt zu erreichen, passierst du auf der Küstenstraße den Ort Roses, fährst vorbei am Campingplatz Ampudanés, bis du fast das Ende des Landzipfel erreichst. Hier, in der Carrera Paul Gaugin, kurz bevor die Straße in einen Zirkel übergeht, kannst du dein Auto abstellen und die Wanderung starten. Umgeben von herrlichen Villen findest du an einer Straßenkreuzung den ersten Wegweiser.

Anforderung

Die Wanderung ist eine leichte Wanderung auf gut ausgetretenen Pfaden, aber mit so einigen Steigungen, die nicht überall abgesichert sind. An nicht gesicherten Stellen gehen teilweise hohe Klippen tief ins Meer hinab – Achtung mit Kindern und Hunden! 

Markierung

Die Markierung findest du in den Farben Rot-Weiß und Gelb.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Brava: Nr. 35

Wegbeschreibung

  • zuerst auf der Straße bergauf
  • an der Mauerecke einer Villa rechts abbiegen auf Pfad – siehe Schild
  • du wanderst ab jetzt oberhalb des Meeres
  • nach einiger Zeit erreichst du die Punta Falconera, eine alte Bunkeranlage aus dem 2. Weltkrieg
  • weiter geht es oberhalb des Meeres
  • am Aussichtsplatz Mirador Cala del Lledó bringt dich ein Klippenweg hinab zu den Font del Lledó
  • danach geht es erneut steil bergauf, dann wieder hinab zur Cala Murta
  • der Pfad bleibt schmal mit Felsen und Wurzeln und Pinien am Rand
  • hinauf zum Cap Blanc
  • und wieder bergab zur Cala Rostella
  • noch einmal bergan, dann öffnet sich der Blick zum Cap de Norfeu
  • der Weg knickt ab, es geht leicht bergan und du erreichst bald die ersten Häuser an der Cala Montjoi
  • der Rückweg verläuft wie der Hinweg
Bucht in Katalonien
weite Sicht auf das mehr bei Küstenwanderung
Felsen werden von Wellen umbraust
blühende Landschaft im Frühling

Von L’escala zur Punta Ventosa

Ausblick am Punta Ventosa

Was für eine herrliche Kurzwanderung, beginnend in L’Escala, immer entlang der Küste und so mancher atemberaubenden Steilklippe. Dabei sind die Aussichten auf das Meer und die Küste und den zurückliegenden Ort einfach nur sehenswert. Das Ziel ist ein Aussichtspunkt, der lohnt. Zurück geht es durch einen friedlichen Pinienwald, im dem es ebenso viel zu entdecken gibt. Für Hunde ist die Wanderung gut geeignet.

 Dauer: 2h / Länge: 5.5km / Höhenunterschied: 110m

Tour bei Komoot

Ausgangspunkt

Du startest an der Cala Montgo in L’Escala, ein herrlicher Stadtstrand, der einen Besuch lohnt. Es geht direkt vorbei auf der Uferpromenade, die sich bald verengt und zu einem Teilstück des Camì de Ronda wird. Vor dem Strand gibt es ausreichende Parkplätze.

Anforderung

Insgesamt eine leichte Wanderung, die jedoch Trittsicherheit erfordert. Bisweilen geht es steil an hohen Klippen entlang. 

Markierung

Auf dem Hinweg folgst du der Markierung GR92 in rot-weiß, zurück gibt es keine Hinweise, so dass wir laut der App Komoot gelaufen sind.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Brava: Nr. 40

Wegbeschreibung

  • du startest am Strandstrand und hältst dich rechts
  • die Uferpromenade geht in einem Wanderweg über
  • nun geht es immer bergauf und bergab über Wurzeln und Gestein
  • du erreichst mehrere kleinere Buchten, in denen du Bademöglichkeiten findest
  • nach einiger Zeit erreichst du den Aussichtspunkt Punta Ventosa
  • von hier aus nehmen wir eine Straße, die nicht asphaltiert ist
  • wandern einige Zeit immer gerade aus
  • und biegen dann rechts ab
  • der Waldpfad führt Richtung L’Escala
  • an einem Strommast biegen wir erneut rechts ab und steigen einen steilen Geröllpfad hinab in den Ort
L'Escala mit Stadtstrand
Felsen an der Küste
Boot ankert vor Felsen im Meer
steile Küste mit klarem Wasser
Alaa blickt auf das Meer
Ryok schwimmt in Spanien im Meer
Wanderweg an Pinien vorbei
Ausblicke auf die Küste Spaniens

Von L’Estartit zur Cala Pedrosa

Bucht am Meer mit Felsen und Steinen

Die Wanderung von l’Estartit zur Cala Pedrosa ist eine leichte Wanderung, aber mit bisweilen kräftigem Anstieg.  Die Aussicht auf die Küste der Costa Brava und die Medes-Inseln sind grandios, die Ruhe auf der Wanderung sehr wohltuend und die Buchten, die du besuchst, sind wunderschön in der Landschaft eingebettet. Die Wanderung ist gut mit Hund machbar.

 Dauer: 3h / Länge: ca. 7.3km / Höhenunterschied: 400m

Ausgangspunkt

Du startest die Wanderung im Hafen von l’Estartit. Und zwar direkt am Ende des Hafens, wo du linker Hand abbiegst in die Carrer Cap de la Barra, die letzte Straße, die vor dem Ende der Bebauungen abgeht. An der Strandpromenade und am Hafen gibt es Parkmöglichkeiten.

Anforderung

Eigentlich ist die Rundwanderung eine leichte Wanderung auf ausgetretenen, steinigen Pfaden und gut sichtbaren Wald- und Feldwegen. Doch bisweilen gibt es kräftige Steigungen, auf denen man etwas außer Puste kommt.

Markierung

Die Strecke ist grün-weiß und mit Steinmännchen markiert.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Brava: Nr. 55

Wichtig!

Unterwegs passierst du zwei Vogelschutzgebiete auf kurzen Abschnitten – hier ist es wichtig, dass du dich angemessen verhältst und deinen Hund an der Leine führst. 

 Wegbeschreibung

  • am Ende des Hafens, wo die letzten Häuser stehen, geht links die Carrer de la Barra ab
    hier findest du das Hinweisschild: Cala Calella.
  • du geht obengenannte Straße gut steil bergauf und nimmst dann ein paar Stufen
  • oben erreichst du ein Karstplateau
  • hier hältst du dich rechts, der Weg ist ein schmaler Pfad
  • bald darauf erreichst du das Cap de la Barra, von dem aus du einen wunderbaren Blick über die gegenüberliegenden Medes-Inseln, die Steilklippen am Cap und die Miniaturhäuser von l’Estartit sehen kannst
  • du folgst dem Pfad bis zur Abzweigung, dann gehst du links in Serpentinen den Berg hinab bis zur Cala Calella
  • gegenüber geht es wieder bergan
  • steil führt ein Pfad hinauf, bis der Blick über eine Ebene voller dichter Macchia geht
  • nun wird der Pfad undeutlich, nur ein paar Steinmännchen weisen auf die Richtung
  • es geht bergab
  • in der Senke biegst du rechts ab – NICHT dem ansteigenden Pfad folgen – sondern in der Senke rechts in das geröllige und ausgetrocknete Bachbett steigen
  • weiter bis zum Strand von Port del Falaguer
  • erneut geht es bergan
  • du hältst dich links, erreichst eine Hochebene und wanderst bis zum Feldweg
  • an einer Gabelung gehst du geradeaus weiter – Hinweisschild Cala Pedrosa
  • ein Pfad führt in Serpentinen hinab zur Bucht
  • auf dem Rückweg steigst du die Serpentinen wieder hinauf
  • gehst bis zur Abzweigung
  • nimmst jetzt die Asphaltstraße, die nach l’Estartit führt
  • bald darauf erreichst du den Ort
Ryok spielt in der Cala Pedrosa
Blick über das Meer und die Felsen in Katalonien

Von Begur nach Tamariu

Felsen ragen aus dem Wasser

Auf dieser sehr schönen Wanderung wanderst du entlang der Küste mit tollen Aussichten und Bademöglichkeiten. Es geht immer wieder bergauf und bergab, dabei ist die Landschaft abwechselnd und beeindruckend. In Tamariu, einem kleinen Küstenort, geht es nicht nur beschaulich zu, hier lohnt es sich, in der Nachmittagssonne einen späten Lunch einzunehmen, oder auch nur ein Eis zu schlecken. Zurück durch den Wald ist ebenfalls sehr angenehm zu laufen. Für Hund eine gut geeignete Wanderung.

 Dauer: 3-4h / Länge: ca. 11.2km / Höhenunterschied: 410m

Tour bei Komoot

Ausgangspunkt

Du startest die Wanderung direkt neben dem Camping Begur, wo sich ein freier Parkplatz unter Pinien befindet. Zuerst geht es leider etwas hinter Häusern und Hotels entlang, bis du den Strand erreichst. Erst hier wird die Wanderung sehr schön.

Anforderung

Eine leichte Wanderung, die sich aber entlang der Küste im stetigen auf und ab zieht, so dass du einige Mal doch ins Schwitzen gerätst. Die Ausblicke jedoch entschädigen. 

Markierung

Der Weg ist selbsterklärend und führt stehts an der Küste entlang. Zurück sind wir wieder mit Hilfe der App Komoot gelaufen.

 Wegbeschreibung

  • der Beginn der Wanderung zieht sich etwas und ist leicht als öde zu empfinden
  • es geht auf einem Pfad entlang hinter Häusern und Hotels
  • die Ausblicke hier gleich null
  • aber sobald du den Weg entlang des Meeres erreicht hast, wird die Landschaft einmalig schön
  • der Pfad führt immer entlang der Küste
  • es geht bergauf und bergab
  • und du kreuzt so einige wunderschöne Villen
  • du erreichst Tamariu
  • zurück wanderten wir ein Stück auf der Straße, die aus Tamariu hinausführt
  • dann biegt ein Pfad rechts ab in den Wald (leicht zu übersehen)
  • diesem Pfad folgst du
  • und erreichst nach einiger Zeit die Straße, die zum Camping Begur führt
kleine Badebuchten auf der Wanderung
Felsen von Wellen umspült
natürlicher Pool hat sich zwischen den Felsen gebildet
Aussicht auf felsige Küste an der Costa Brava
Treppen führen hinab an den Strand
Häuser stehen nah am Strand

Von Tamariu nach LLafranc

weiße Stadt in Katalonien

Leichte Wanderung auf Feld, Wald- und Küstenwegen, die zwei pittoresken Orte Llanfranc und Tamariu an der Costa Brava miteinander verbindet und einen kurzen Abstecher ins Hinterland erlaubt. Die Wege sind abwechslungsreich und interessant zugleich und führen an wunderschönen Badebuchten vorbei, die im Sommer zum Abkühlen einladen. Die Wanderung ist auch für Hunde geeignet.

 Dauer: 3 – 4h / Länge: ca. 11.1km / Höhenunterschied: 370m

Ausgangspunkt

Du startest am Hotel Terramar in Llafranc, welches an der Strandpromenade liegt. Direkt neben dem Hotel geht eine kleine Straße ab, die du nimmst. Nur wenige Meter weiter entdeckst du das erste Hinweisschild für die Wanderung. Bevor du die steile Straße hinab in den Ort nimmst, kommt auf der rechten Seite unter Olivenbäumen ein Parkplatz – Aparcament – auf dem wir Anfang März komplett alleine standen. In der Hauptsaison fallen Parkgebühren an, bei uns war der Parkplatz kostenfrei.

Anforderung

Eigentlich eine leichte Wanderung auf gut ausgetretenem Forst/Waldweg, vor allem zu Beginn, die dann auf dem Rückweg aber in kurzen Strecken über Felsen geht und bisweilen recht steil wird.

Markierung

Auf dem Hinweg folgst du einer gelb-weißen Markierung (PRC-107) und auf dem Rückweg einer rot-weißen Markierung (GR-92). Die Markierungen sind gut sichtbar.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Brava: Nr. 46

Der Torre Gualta de Sant Sebastiá de la Guarda – ein Wachturm mit Aussicht kann in den Monaten April bis September besucht werden: Im Inneren gibt es eine Ausstellung und du kannst das Dach des Turms erklimmen.

Wegbeschreibung

  • am Hotel Terramar vorbei in eine Seitenstraße und steil bergauf
  • vorbei an einer weißen Kirche und anschaulichen Wohnhäusern
  • bald darauf endet die Straße und geht in einem Feldweg über
  • der Weg führt dich zuerst durch ein Kiefernwäldchen, dann entlang eines Feldes, bis du schließlich die Abzweigung Dolmen de Can Mina dels Torrents erreichst
  • zurück auf dem Hauptweg hältst du dich links, passierst eine Pferdefarm
  • zuerst auf einem Feldweg immer entlang der Pferdefarm, dann erreichst du  eine Straße (GIV-6542), der du ein-zweihundert Metern folgst
  • du überquerst die Straße und biegst in einen Forstweg
  • am dritten Löschwasserhydranten biegst du rechts ab
  • der Weg macht eine Spitzkehre und geht rechts ab in einen engeren Weg
  • danach nach links in einem zugewucherten Waldpfad
  • jetzt geht es immer bergab
  • der Weg endet auf einer Straße, die wieder von wunderhübschen Villen gesäumt ist
  • du folgst der Straße bis zur Ortsmitte von Tamariu
  • rechts neben dem Hotel Tamariu und der schmalen Straße gibt es eine rot-weiße Markierung an einer Mauer
  • du steigst kurz ein paar Stufen hoch, dann auf der anderen Seite wieder hinab
  • der Weg schlängelt sich nun immer an der Küste entlang
  • du gehst so lange, bis du den Wachtturm Torre Gualta de Sant Sebastiá de la Guarda erreichst
  • hier passierst du den Leuchtturm und das Restaurant und gehst links die Straße hinab Richtung Llafranc
Blumenfeld in Katalonien im Frühling
Grüne Abhänge am Meer
Ryok liebt das Wasser
Pinienwald mit Sonnenlicht

Von Palafrugell zur Patja Castell

Haus am Strand

Auch diese Wanderung auf einem Teilstück des Camì de Ronda ist eine herrliche Wanderung, die locker zu gehen ist und so manche verlockende Badebucht und grandiose Aussicht bereit hält. Wir haben den Weg zuerst durch den Pinienwald genommen und sind auf dem Rückweg an der Küste entlang gewandert. Absolut lohnenswert und auch für Hunde gut geeignet.

 Dauer: 3h / Länge: 9.5km / Höhenunterschied: 250m

Tour bei Komoot

Ausgangspunkt

Auf der Avinguda Costa Brava, die zum Cap Roig und dem Jardi botanic führt, befinden sich einige Parkplätze am Straßenrand. Am Ende dieser Straße gibt es eine T-Kreuzung und hier startet die Wanderung.

Anforderung

Leichte Wanderung auf lockerem Pfad durch den Wald und entlang der Küste.

Markierung

GR-92 bis nach Platja Castell, zurück immer entlang der Küste. Eigentlich nicht zu verfehlen, aber wer mag kann unsere Route auf der App Komoot nutzen.

Wanderführer

Rother Wanderführer für die Costa Brava: Nr. 47

Wegbeschreibung

  • an besagter T-Kreuzung geht es ein Stück entlang von Feldern geradeaus
  • wir wandern zuerst durch den Wald – immer das Ziel Platja Castell vor Augen
  • aus dem Wald heraus gehen wir ein kurzes Stück Straße
  • biegen gleich darauf leicht links in einen neuen Pfad
  • passieren Parkplätze für die Platja Castell und hören bereits das Meer rauschen
  • vor uns die Platja Castell – eine herrliche Badebucht
  • linke Seite am anderen Strandende führt der Weg weiter
  • nun geht es immer auf einem Pfad dicht entlang der Küste
  • bergauf und bergab
  • wir queren manche Badebucht
  •  und einmal müssen wir sogar die Wellen abpassen, damit uns das Wasser nicht nass macht
  • kurz bevor wir die Strände verlassen, schlüpfen wir durch ein Felstor
  •  steigen nun in den Wald hinauf
  • es geht sehr steil bergan
  • oben angekommen treffen wir wieder auf den Weg vorbei an den Feldern
  • und auf die T-Kreuzung
Patja Castell - herrlicher Strand in Katalonien
Ryok steht freudig am Strand
Felsen mit kleinen Pinien bewachsen
Blick an der Klippe hinab auf das Meer
von Pinien bewachsene Steilklippen
Aussichtsplattform auf der Wanderung
vom Meer umtoste Klippen
Alaa spaziert über Felsen im Meer
einsame Badebucht auf dem Camí de Ronda
Pinienwald mit vom Winde verwehten Ästen
Wandern in Katalonien

Wandern in Katalonien

Neben einer wunderschönen, 580km langen Küstenlandschaft findest du in Katalonien verschiedene Bergwelten, die sich alle zu entdecken lohnen. Die katalonischen Gebirge mit unterschiedlichsten Höhen zwischen 1500m bis zu 3000m und Formen sind wie geschaffen für...

Wandern in Katalonien 2

Wandern in Katalonien 2

Wandern in Katalonien 2 - in diesem Blogartikel befinden wir uns südlich von Barcelona, in dem es weitere herrliche Gebirgslandschaften Kataloniens zu entdecken gibt. Hier haben wir einige der schönsten und auch einsamsten Wanderungen in ursprünglicher Natur erlebt,...

Reise nach Katalonien

Reise nach Katalonien

Reise nach Katalonien - Katalonien überraschte uns mit sehenswerten Orten und vor allem einer sagenhaft schönen Bergwelt, die wir so nicht erwartet hatten. Wir wanderten hier einige der schönsten Wanderungen, die wir bisher unternommen hatten. Aber es sind nicht nur...

Reise nach Katalonien

Reise nach Katalonien

Flagge von Katalonien am Cap de Creus

Reise nach Katalonien – Katalonien überraschte uns mit sehenswerten Orten und vor allem einer sagenhaft schönen Bergwelt, die wir so nicht erwartet hatten. Wir wanderten hier einige der schönsten Wanderungen, die wir bisher unternommen hatten. Aber es sind nicht nur die Gebirge und die Wandermöglichkeiten, die es uns in Katalonien angetan – und die wir noch längst nicht alle erwandert haben. Es sind die kleineren Orte in den Bergen und im Hinterland, es sind die Menschen, die uns überzeugten, die Kulinarik, das Meer und die endlosen Strände, die uns begeisterten, und die eine und andere Stadt, die wir besichtigten. Katalonien hat uns ausgesprochen gut gefallen hat und davon erzählen wir in unserem Blogartikel.

Alaa und Kristin von thealkamalsontheroad

 
Hi, wir sind Alaa & Kristin – die  Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.

Flagge von Katalonien in Girona
Alaa und Ryok warten auf einer Treppe

Katalonien mit Hund bereisen

Wie bereits beschrieben hat es uns ausgesprochen gut gefallen in Katalonien. Wir haben uns rundum wohl gefühlt. Zum einen gibt es sehr viele Wandermöglichkeiten von leicht bis schwer. Die Wanderwege sind unterschiedlich und die Landschaft dazu atemberaubend von hohen Bergen bis hin zu Küstenwegen, die in ihrer Vielfältigkeit ebenso überzeugen. Zum anderen haben wir in Katalonien verschiedene Städte und Orte besichtigt, die uns von naja, kann man machen bis hin zu wir sind echt begeistert und würden gerne länger verweilen überzeugten. 

Und doch ist das Reisen mit Hund in Spanien weniger spaßig als im Nachbarland Frankreich oder auch in Italien. Leider hat uns das Kapitel nicht so gut gefallen. Gerade für Hundebesitzer ist das ein wichtiges Manko. Hunde sind häufig nicht im Restaurant erlaubt, auf der Terrasse bisweilen schon. Und obwohl eine wirklich lange und schöne Küste vorhanden ist, gibt es kaum Hundestrände, und als wir Strandabschnitte fanden, an denen Hunde erlaubt waren, dann waren das stets die letzten, dreckigen Sandhaufen vor einem Hafengebiet. Echt gruselig und nicht verständlich, denn gefühlt besitzt jeder Spanier einen Hund. Oftmals große Hunde, die auf den Balkonen zu sehen sind, die an der Leine oder auch nicht spazieren geführt werden.

Restaurantbesuch und Hundestrände, daran müsste gearbeitet werden.

Um das Ganze etwas ins Positive zu heben, haben wir an der Costa Brava einen grandiosen Hundestrand gefunden, an dem die Hunde spielen und im Meer toben können. Dort war es sehr, sehr schön. Also, wer nicht unbedingt viel Wert darauflegt, jeden Tag mit seinem Hund schwimmen zu gehen, sondern Katalonien eher auf Wanderungen im Gebirge und bei Besichtigungen von Städten erleben will, der wird hier eine wunderbare Zeit genießen dürfen.

Wir jedenfalls waren nicht das letzte Mal in Katalonien.

weite Landschaften in Katalonien
steile Felshänge auf dem Weg nach Siurana

Roadtrip-Tipps für Katalonien

Fahren & Parken

Wir haben festgestellt, dass es viel Spaß macht, in Spanien Auto zu fahren. Es ist ein angenehmes, sicheres Fahren, es wird sich an Verkehrsregeln gehalten und auch in den größeren Städten gibt es kein Durcheinander. Die Autobahnen sind gepflegt und es gibt ausreichende Rastplätze. Die Schnellstraßen sind ebenfalls gut ausgebaute Straßen, wie auch die normalen Landstraßen.

Autobahn / Schnellstraße // 120km/h
Landstraße // 90km/h
Innerorts // 30 – 50km/h

Nachdem wir von Frankreich aus die Grenze überquert hatten, leuchtete mehrmals die Info oberhalb der Autobahn auf, dass man nicht und niemals bei vermeintlichen Hilfeanfragen anhalten sollte. Denn oftmals wird eine Panne vorgetäuscht und dann die helfende Person ausgeraubt.

Auch vom Spiegeltrick haben wir in Spanien gehört. Hier wirft ein langsam vorausfahrendes Auto einen Stein an dein Auto. Es knallt, du erschrickst und hältst an. Mit Hilfe eines schwarzen Gummis wird – noch im unbeobachteten Moment – von dem Fahrer des langsam fahrenden Autos an dein Auto geschmiert und man behauptet jetzt, du hättest den Spiegel des langsam gefahrenen Autos abgefahren und sollst nun bitte dafür zahlen.

NICHT zahlen, sondern mit dem Handy dokumentieren, dann meistens beeilen sich die vermeintlichen Langsamfahrer abzufahren. Oder noch besser nicht beachten, und trotz des häufigem aggressiven Fahrverhaltens des Langsamfahrers einfach weiterfahren.

Beste Reisezeit

Die Costa Brava & die Costa Daurada lassen sich das ganze Jahr über bereisen, je nachdem was du unternehmen willst. Wir waren bisher im März an der Costa Brava, nachts war es recht kalt, aber tagsüber bei Sonnenschein steigen die Temperaturen bis auf 20 Grad. Im Gebirge war es zu dieser noch verschneit und es hat bisweilen geregnet. Dafür waren wenig Touristen unterwegs. Und dann waren wir noch im September an der Costa Daurada, hier war es stets warm, es gab viele Möglichkeiten baden zu gehen, aber es hat zwischendurch auch hin und wieder geregnet. Wandern und Städte besichtigen konnten wir zu jeder dieser Zeit.

Essen & Trinken

Spanien ist bekannt für hervorragendes Essen und Trinken. Wir fassen hier ein paar der Restaurants und Bars zusammen, die wir besucht haben.

Barcelona:

Café Flora // Wir fanden auf dem Rückweg zum Parkhaus das Café Flora, das auf dem ersten Blick unscheinbar wirkte. Doch wir konnten draußen in der Sonne sitzen, es gab Wasser für unseren Hund, das Sandwich war sehr, sehr lecker und die Preise im Normalbereich.

 Adresse: Pg. De Pujades, 21, Sant Martí, 08018 Barcelona

Siurana:

Refugi Siurana //In Siurana genossen wir in leckeren Lunch während unserer Wanderung vom Stausee Siurana zum Ort Siurana. Ein kleines Lokal mit gigantischer Aussicht auf die umliegenden Berge.

Adresse: Pla de la Torre Alta 1, 43362 Siurana

Girona:

Rocambolesc Gelateria // Von dieser Eisdiele ein Eis zu schlecken ist ein unbedingtes Muss, wenn du Girona besuchst. Geführt wird die Eisdiele von drei bekannten Brüdern, die für ein weiteres Restaurant in Girona drei Michelinsterne erhalten haben. Wir haben nur das Eis genossen und es war ausgesprochen lecker.

Adresse: Carrer de Santa Clara 50, 17001 Girona

Cambrils:

Curry Paradise Cambrils // Es gibt viele leckere Gerichte in Katalonien zu probieren, viele Tapas-Bars und unzählige Restaurants, in denen Meeresfrüchte serviert werden. Nur zufällig kreuzten wir den Weg dieses indischen Restaurants. Und wir kamen gleich zweimal, denn es war geschmacklich sehr gut und das Personal absolut freundlich. Manko: Mit Hunden darf man nur auf der Terrasse sitzen.

Adresse: Carrer de Frederic Mompou 4, 43850 Cambrils

Riumar:

Vistamar // In diesem Restaurant haben wir eine typisch, spanische Paella probiert und ein leckeres spanisches Dessert genossen. 

Adresse: Urb, Passeig Marítim 24, 43580 Riumar

Blanes:

Sa Classic Pizza // Es ist möglich im Lokal einzukehren, wir aber haben den Bestellservice genutzt. Und wir waren mit den Pizzen und den leckeren Desserts sehr zufrieden.

Adresse: Carrer del Doctor Xavier Brunet 4, 17300 Blanes

Blanes:

Pastisseria Gallostra // In Spanien gibt es eine Vielzahl an kleinen, leckeren Kuchen und Keksen, an Desserts und Schokoladen. Wir mussten sie – leider nicht alle – probieren. Die Pastisseria Gallostra hat und sehr glücklich gemacht.

Adresse: Carrer Enric Prat de la Riba 6, 17300 Blanes

Camping

In Katalonien haben wir folgende Campingplätze besucht:

Blanes // Camping Blanes **** in Blanes, einem größeren Ferienort mit vielen Restaurants und Bars. Der Platz hat uns gut gefallen, es war alles sauber, die Stellplätze ausreichend groß genug, direkt am Meer gelegen. Wir können den Campingplatz uneingeschränkt empfehlen.

Roses // In Roses haben wir auf dem Campingplatz Joncar Mar *** übernachtet, den wir bedingt empfehlen, da die Stellplätze uns zu eng waren. Leider standen wir dicht an dicht mit dem Nachbarn.

Mehr dazu findest du in der Rubrik Campingplätze in Spanien.

Übernachtung in Katalonien

Wir haben in Mont-roig del Camp übernachtet, einem kleinen Ort nahe der Küste, nahe Cambrils und Salou, beliebte Ferienorte mit schönen, langen Stränden. Und in Empuriabrava haben wir in einer Ferienwohnung übernachtet, die wir sehr empfehlen können.

Ryok schwimmt in einer Bucht am Cap des Creus
Ryok wartet auf einem Wanderweg

Was du in Katalonien gesehen haben solltest!

Barcelona

Barcelona ist mit 1.63 Millionen Einwohner die Hauptstadt Katalonien und die zweitgrößte Stadt Spaniens.

  • Sagrada Familia – berühmte Heilige Kathedrale von Gaudí entworfen und UNESCO-Welterbe
  • Park Güell – ein sehenswerter Park, ebenfalls von Gaudi entworfen
  • Camp Nou – Stadion des FC. Barcelona
  • Casa Battló – Haus ohne Ecken von Gaudí kreiert
  • Casa Mìla – von Gaudí entworfen und enthält nun ein Gaudí Museum
  • Picasso Museum – hier werden 4000 Kunstwerke des Künstlers ausgestellt
  • Las Ramblas – Hauptstraße / Einkaufsmeile mit einigen sündhaft teuren Shops
  • Mercat de la Boqueria – Markhallen mit frischem Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und leckerem Fingerfood
  • Stadtstrand – 4km lang mit vielen Restaurants und Bars

Die Stadt ist sehr groß und für einen Aufenthalt von nur ein paar Stunden zu weitschweifig. Uns hat es – trotz Hype auf die Stadt – nicht so gut gefallen. Um Barcelona zu besichtigen braucht es ein paar Tage und vor allem keinen Hund, denn mit Hund erhält man in den vielen interessanten Museen keinen Zutritt.

Arc de Triomf in Barcelona
Sagrada Familia und Bäume in einem Park

Tarragona

Tarragona ist mit 135.000 Einwohnen eine der wichtigsten Häfen im Mittelmeer und bei Touristen sehr beliebt.

  • La Rambla – Hauptstraße / Einkaufsmeile
  • Balkon des Mittelmeeres – grandiose Aussicht auf das Meer am Ende der La Rambla
  • Altstadt – viele verwinkelten Gassen mit kleinen Geschäften
  • Kathedrale de Santa Maria – aus dem 12. Jahrhundert
  • Römisches Amphitheater – aus dem 2. Jahrhundert nach Christus und Gladiadorkampfplatz
  • Pont de les Ferreres – Aquädukt, welches auch Teufelsbrücke genannt wird

Die Stadt und das Flair haben uns sehr gut gefallen. Tarragona ist nicht zu groß, es gibt aber einiges zu sehen und es macht Spaß durch die alten, verwinkelten Straßen und Gassen zu bummeln.

Tarragona mit Hund besuchen - Kathedrale von Tarragona
Amphitheater mit Strand in tarragona

Girona

Girona liegt mit 102.000 Einwohner an der Mündung des Riu Onyar, der 34km lang ist und die Stadt in zwei Teile teilt. Die Stadt hat viele alte Sehenswürdigkeiten und ist Hauptdrehort der 6. Staffel von Game of Thrones.

  • Altstadt – verwinkelte Gassen, viele Restaurants und Bars
  • Kathedrale Santa Maria – aus dem 11. Jahrhundert durch Karl dem Großen in Auftrag gegeben
  • Basilika Sant Feliu – aus dem 14. Jahrhundert
  • Stadtmauer – Fußweg, der auf der Stadtmauer entlangführt und grandiose Blicke auf die Dächer der Stadt bietet
  • Bunte Häuser am Riu Onyar – eine Vielzahl an bunten Häusern, die direkt am Fluss stehen
  • Pont de les Peixateries Velles – rote Eisenbrücke entworfen von Gustav Eiffel im Jahre 1876
  • Arabische Bäder – Badeanlagen aus dem 12. Jahrhundert
  • La Rambla de la Libertat – Hauptstraße / Einkaufsmeile

Girona hat uns sehr gut gefallen. Du findest hier einen mittelalterlichen Touch, der sich durch die verwinkelten Gassen zieht. Auch hier hat es Spaß gemacht, durch die Straßen zu bummeln und die Stadtmauer entlang zu spazieren.

bunten Häuser am Oynar
Arabische Bäder in einem schönen Licht

Cadaques

Der wunderschöne Ort Cadaques mit 2889 Einwohnern befindet sich auf der Halbinsel Cap de Creus und strahlt etwas ganz Besonderes aus.

  • Gotische Kirche Santa Maria – mit einem barocken Altar aus dem 18. Jahrhundert
  • Salvator Dalì Haus – das Haus steht in Portlligat und kann besichtigt werden
  • Einsiedelei Sant Baldiri – im 18. Jahrhundert gegründet
  • Altstadt – mit vielen verschiedenen Geschäften, Restaurants und Cafés
  • Casa Serinyana – weißes Haus mit blauen Ornamenten und  leider nur von außen zu besichtigen
  • Naturpark Cap de Creus – ein Muss!, wenn man in der Gegend ist

Es kommen sehr viele Touristen in diese kleine Stadt, und doch hat sie sich ein Flair von Fischerdorf erhalten. Uns hat es hier ausgesprochen gut gefallen. Es gibt viele kleine Gassen, durch die wir bummelten, viele kleine Geschäfte, die sich lohnen betreten zu werden und viele Restaurants, aus denen es lecker duftete.

die weißen Häuser von Cadaques mit Meer
Stadthäuser in weiß von Cadaques
Lila Blumen
Gasse mit Blumen in Cadaques
kleines blaues Fenster mit Blume
Bilder an einer Hauswand
gelbe Eingangstür
rote Blumen vor weißen Haus

Besalù

Besalú befindet sich mit seinen 2480 Einwohnern auf einem Felsen am Ufer des Riu Fluvià nur 33km entfernt der Pyrenäen.

  • Altstadt – verwinkelten Gassen und Geschäften, manche Häuser aus dem 13./14. Jahrhundert.
  • Kirche Sant Vincenc – aus dem 10 Jahrhundert
  • Klosterkirche Sant Pere de Besalú
  • Placa Llibertat – Hauptplatz des Ortes, umgeben von Steinhäusern mit Arcadengängen
  • Pont Vell – Brücke von Besalú 14. Jahrhundert, 105m lang

Obwohl ein kleiner Ort, gab es doch so einige Touristen, die wie wir in den mittelalterlichen Gassen bummelten. Ein sehr schöner Ort, der ein Besuch wert ist.

Brücke von Besalu
Blick auf die Stadt Besalu
Mittelalterbrücke in Spanien
Fenster mit Gitter und Pflanzen

LLeida

Lleida hat 140.797 Einwohner und liegt 160km südlich der Pyrenäen.

  • Altstadt – mit Restaurants, Cafés und vielen Geschäften
  • Placa de Sant Joan – Hauptplatz
  • Carrer de les Escales de Sant Joan – Turm, in dem sich ein Aufzug befindet
  • La Seu Vella – Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, die auf einem Berg steht und schon weitem zu sehen ist, mit sehenswertem Kreuzgang
  • Avinguda de Madrid – Uferstraße am Fluss Segre mit sehenswerten, verzierten Häusern
  • Castell del Rei – Königspalast

     

    Ein Ort, der uns weniger gefallen hat und der touristisch nicht all zu viel zu bieten hat. 

Kathedrale mit dunklen Wolken
runde Ecken an der Kathedrale

Reus

Reus ist mit 106.741 Einwohner die zweitgrößte Stadt Südkataloniens und Geburtsstadt von Antoni Gaudí.

  • Casa Navás – Privathaus im modernistischen Stil, möglich zu besichtigen
  • Placa del Mercadel – Hauptplatz
  • Altstadt – mit vielen Einkaufsmöglichkeiten
  • Gaudí Centre – Interpretationszentrum über das Leben und das Werk von Gaudí
  • Kirche Sant Pere – hier wurde Gaudí getauft
  • Wermutmuseum

Reus hat uns halbwegs gefallen. Kann man anschauen, durch die Straßen bummeln und einen Kaffee auf dem großen Platz trinken, muss man aber nicht unbedingt gesehen haben.

Balkone an einem Haus
Platz mit Cafés in Reus
großer Platz in Reus
Stadthaus mit Ornamenten in Reus

Mont-roig del Camp

Eigentlich wirkt Mont-roig del Camp mit 13.101 Einwohner viel kleiner, mehr dörflich. Joan Miró hat hier einige Jahre gelebt, und es ist verständlich warum. Mont-roig del Camp ist ein kleiner, aber sehr netter Ort, durch den ein Spaziergang lohnt.

  • Altstadt – kleine, verwinkelte Gassen
  • San Miguel Arcángel
  • Centro Miró – informiert über Werke Mirós, befindet sich in alter Kirche Eglesia Vella
  • Ermite de la Mare de Deu del la Roca – Kloster aus dem 13. Jahrhundert, welches nicht mehr genutzt wird, aber einen wunderbaren Blick auf die Umgebung gibt

Wir haben hier während unserer Reise übernachtet und haben den kleinen, ruhigen, in dem sich abends die Hunde auf der Straße unterhalten, die Zeit sehr genossen.

Pflanzen vor einem Haus
Kirche mit Jesus und Sonne

Prades

Der Ort Prades mit 625 Einwohnern befindet sich an der Costa Daurada und ist arabischen Ursprungs.

  • Santa Maria la Major – gotische Kirche mit Renaissancefassade
  • Renaissancebrunnen – der Brunnen ist kugelförmig
  • Placa Major – Hauptplatz
  • Burg mit mittelalterlichen Mauern
  • Roca Foradada – skurrile Felsformation

Auf einen Kaffee am Marktplatz oder einen leckeren Lunch kann man hier einkehren und eine Pause machen, aber insgesamt ein Ort, den man durchbummelt und ansprechend findet, aber sich nicht länger aufhält (außer man unternimmt Wanderungen von hier aus).

Gasse in Prades
Platz mit Restaurants

Castellfollit de la Roca

Castellfollit de la Roca mit seinen 926 Einwohnern steht auf einem 50m hohem Felsmassiv. Die Häuser sind aus vulkanischem Felsgestein und am äußeren Ende gibt es Aussichtpunkt: Mirador. Der Aussichtspunkt ist das Highlight des Ortes, von dem aus du wunderbar sehen, wie steil es an den Häusern in die Tiefe geht.

Häuser an einer Klippe
Häuser an einem Felsen mit Fluss

Montblanc

Montblanc mit 7410 Einwohnern wird von einer noch fast komplett erhaltenen Stadtmauer aus dem Mittelalter umgeben, zu der auch 31 Türme und 5 Tore gehören. Die Innenstadt steht seit 1947 unter Denkmalschutz. Bereits im frühen Mittelalter war Montblanc ein Hauptort, der ein eigenes Wappen führen durfte.

  • Kirche Santa María la Major – Erzpriesterkirche aus dem 14.Jahrhundert
  • Kirche Sant Miquel – mit einer romanischen Fassade aus dem 13.Jahrhundert
  • Königspalast aus dem 14. Jahrhundert
  • Castlà-Palast aus dem 15. Jahrhundert
  • Höhlenmalerei im Ortteil Rojals – gehören zum Weltkulturerbe

Durch Montblanc haben wir einen kurzen Spaziergang durch die engen Gassen unternommen. Ein kleiner, netter Ort, in dem man ruhig einen Kaffee trinken kann.

Kircheneingang mit Figuren
Seitengasse mit Kirche

Siurana

Ein winziger Ort mit 36 Einwohnern in der Gemeinde Cornudella de Montsant und sehr sehenswert. Es gibt hier sehr wenige Gassen, aber diese sind wunderschön und lassen erahnen, wie das Leben vor unzähligen Jahren hier stattfand. Zudem liegt Siurana am Stausee Siurana, der bei unserem Besuch leider fast ausgetrocknet war. Aber das Beste ist die Lage des Ortes, hoch oben auf einem Felsen, den wir bei einer anstrengend, aber atemberaubend schönen Wanderung erklommen haben.

Gasse in Siurana
Kirche in Siurana

Pont de Llierca

Wer im Hinterland der Provinz Girona unterwegs ist und die Möglichkeit hat, diese sehr alte Brücke anzufahren, der sollte das tun. Die Pont de Llierca ist eine einbögige, mittelalterliche – genauer gesagt aus dem 14. Jahrhundert stammende – Steinbrücke, die den Fluss Llierca in 28m Höhe überspannt. Die Brücke ist ein Ingenieurskunststück mit einer Länge von 52m und einer Breite von 3m.

Alaa und Ryok stehen auf der Brücke
Uralte Brücke und daneben Alaa und Ryok im Wasser

Monastir de Santa Maria de Poblet

Das Monestir de Santa Maria de Poblet ist eine mittelalterliche Zisterzienser-Abtei aus dem 12.Jahrhundert. Es wurde von Raimund Berengar IV, Graf von Barcelona, gegründet und gehört seit 1991 zum UNESCO-Welterbe.

Unbedingt besuchen! Das Kloster ist wirklich ausgesprochen faszinierend und sehenswert.

Öffnungszeiten:

15.09. – 14.06. 
Montag – Samstag // 10:00 – 12:30 + 15:00 – 18:00 Uhr
Sonn – & Feiertag // 10:30 – 12:30 + 15:00 – 18:00 Uhr

15.06. – 14.09. 
Montag – Samstag // 10:00 – 12:30 + 15:00 – 18:30 Uhr
Sonn – & Feiertage // 10:30 – 12:30 + 15:00 – 18:30 Uhr

1.1./.6.1./25.12./26.12. ganztags geschlossen
Gründonnerstag/Karfreitag/Ostermontag – nachmittags geschlossen

Eintritt: Erwachsene 9.50€ / Kinder 7.00€
Hunde sind im Kloster nicht erlaubt.

Wenn du magst, dann unternimm eine kurze Wanderung von 1h, die dich entlang von Weinbergen zu einem Aussichtspunkt auf das Monestir de Santa Maria de Poblet bringt. Die Wanderung findest du auch auf Komoot

Kreuzgang im Kloster
Stiller Raum im Kloster
Halle im Kloster
Sarkophage im Kloster
Garten des Klosters
Fenster der Kreuzgänge

Ebroebene

Die Ebroebene hat uns echt überrascht, weil sie ein so ganz anderes Erscheinungsbild hat als der Rest vom bergigen Katalonien. Die Ebene ist einfach flach, wirklich flach.

Im Schwemmlandgebiet an der Mündung des Flusses Ebro in das Mittelmeer wird zu 75% der Fläche für Reisanbau genutzt.

Wer das Ebrodelta zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden will, muss sich nicht sehr anstrengen, findet aber eine faszinierende Natur im Naturpark Parc Natural del Delta de l’Ebre, der mit einer Gesamtfläche von 80km², Brut- und Rastgebiet für viele Vögel ist: Flamingos, Möwen, Reiher, Enten, Blässhühner & Watvögel.

Reisanbau in der Ebroebene
Reisfelder geerntet
Baumstämme mit Katze
endloser Strand in der Ebroebene

Wandern in Katalonien

Wir waren vor allem zum Wandern in Katalonien unterwegs, obwohl uns auch ein paar der kleineren und größeren Orte interessiert haben. Insgesamt unternahmen wir 11 Wanderungen an unterschiedlichen Orten im Norden, an der Küste und im Süden Katalonien.

Acht unserer Wanderungen findest du auch auf Komoot.

Cap de Creus // 13.8km // mittelschwere Wanderung über die sagenhafte Halbinsel
Punta de la Móra // 7.5km // leichte Küstenwanderung // Costa Daurada
Pont de Cavaloca // 7.5km // mittelschwere Wanderung im Priorat mit Aussicht
Ermita de Sant Bartomeu // 9.3km // leichte Wanderung in Einsamkeit
Camí de Ronda // 9.1km // mittelschwere Küstenwanderung // Costa Brava
Llafranc – Tamariu // 11.1km // leichte, herrliche Küstenwanderung // Costa Brava
Turò de l’Home & Les Agudes // 9.1km // im Anstieg anstrengende Wanderung im Montseny-Gebirge
Cala Pedrosa // 7.3km // leichte Küstenwanderung // Costa Brava
Roca Corbatera // 11.0km // anstrengende Wanderung im Montsant-Gebirge
Siurana // 12.0km // anstrengende Wanderung zu einem verlassenen Bergdorf
Aussichtpunkt Monestir de Santa Maria de Poblet // 4.0km // leichte Wanderung mit schöner Aussicht
Serra Tivissa // 14.0km // mittelschwere Wanderung im Kalksteingebirge

wilder Felsformation mit gelbbraunem Gestein
Blick über rote Felsen und grüne Wälder

Wissenswertes zu Katalonien

Katalonien liegt im Nordosten Spaniens und gehört zu Spaniens 17 autonomen Gemeinschaften. Die Hauptstadt ist Barcelona, man spricht Katalanisch und Spanisch.

Landschaft
Katalonien besteht zum Großteil aus Bergen, mal hoch, mal weniger hoch. Gleich an der französischen Grenze findest du die katalonischen Pyrenäen mit mehreren Gipfeln über 3000m hoch.

Danach – Richtung Süden – schließen sich die katalanischen Vorpyrenäen an, ein ca. 45km langer Streifen, mit einigen Gipfeln über 2000m hoch.

Die Serralada Transversal sind ein Gebirge in der Mitte Kataloniens und gehen im nördlichen Bereich in die Pyrenäen über. Hier findest du das Vulkangebiet Garrotxa und den Fluss Fluvià und Erhebungen um die 1500m.

Das katalanisches Vorküstengebirge ist ein nicht zusammenhängender Mittelgebirgszug, der ca. 60km lang ist. Hier haben wir die meisten Wanderungen unternommen im Montsant-, Monserrat- und im Montseny-Gebirge.

Die katalonische Küste ist ganze 580km lang – an der Costa Brava eher felsig und schroff mit kleineren sandigen Badebuchten, an der Costa Daurada hingegen findest du lange feine Sandstrände.

In Katalonien gibt es einige wunderbare und besuchenswerte Naturparks wie den Naturpark Montseny, den Naturpark im Ebrodelta, den Naturpark auf der Halbinsel Cap de Creus, oder in den Pyrenäen der Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici.

Tierwelt
Katalonien hat eine reiche Fauna, egal ob in der Meereswelt oder an Land. Du findest hier eine Vielfalt der Tierwelt: Tintenfische, Muscheln, Krabben, Hummer, Flamingos, Bartgeier, Habichtsadler & Zwergtrappe, Bären, Wölfe, Dachse, Wildschweine und viele interessante Amphibien und Insekten.

Geschichte
Die Geschichte Kataloniens beginnt bereits bei den Neandertalern, geht weiter über die Iberer bis 1000 v.Chr. und natürlich bis hin zu den Römern. Als das römische Reich unterging, kamen die Westgoten und die Araber aus dem Vorderen Orient. Im 9. Jahrhundert vereinte Graf Wilfied der Haarige einige Grafschaften und es entstand die Dynastie der Grafen von Barcelona. Im 11. Jahrhundert vereinte Raimund Berengar IV. Katalonien mit Aragonien, später kam noch Kastilien dazu. Zu Zeiten Napoleon gehörte die Gegend zu Frankreich und wurde im 20. Jahrhundert dann wieder Spanien zugeschrieben.

weiße Stadt in Katalonien
Wanderstart an herrlicher Hochebene mit weitem Blick
Wandern in Katalonien

Wandern in Katalonien

Neben einer wunderschönen, 580km langen Küstenlandschaft findest du in Katalonien verschiedene Bergwelten, die sich alle zu entdecken lohnen. Die katalonischen Gebirge mit unterschiedlichsten Höhen zwischen 1500m bis zu 3000m und Formen sind wie geschaffen für...

Küstenwandern in Katalonien

Küstenwandern in Katalonien

Die katalonische Küste begeisterte uns - wie auch das katalonische Gebirge - mit ganz unterschiedlichen Landschaftsformen von rau bis lieblich, geprägt von Klippen und Felsen bis hin zu kilometerlangen, feinsandigen Stränden. Mit einer Länge von 580km haben wir -...

Girona mit Hund besuchen

Girona mit Hund besuchen

Girona mit Hund besuchen: Die Stadt mit ihren elf Brücken über den Onyar, lädt dich und deinen Hund ein zu einem Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen, hinauf zur Kathedrale, die über der Stadt thront, entlang der Stadtmauer mit Blick auf die Dächer und die...

Tarragona mit Hund besuchen

Tarragona mit Hund besuchen

Tarragona mit Hund besichtigen - Kathedrale von Tarragona

Tarragona mit Hund besuchen – bei einem Besuch des südlichen Kataloniens darf diese wunderbare Stadt auf deiner Liste nicht fehlen. Die Stadt ist Dank der Römer und ihren Eroberungen zum Teil UNESCO-Welterbe und besticht zum anderen vor allem durch seine schmalen Gassen, kleinen Geschäften, Straßencafés und Restaurants. Doch wie läuft ein Besuch der Stadt mit Hund ab? Ist es angenehm oder suchen wir bald das Weite? Auch Tarragona haben wir mit unserem Hund besucht und die wunderbare Stadt auf einem Spaziergang entdeckt. Erfahre mehr über Tarragona in unserem Blogartikel.

Alaa und Kristin von thealkamalsontheroad

 
Hi, wir sind Alaa & Kristin – die  Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.

Haus mit Katalonischer Flagge
steile Gasse in Tarragona

Tarragona mit Hund besichtigen

Tarragona wirkt wie eine große Stadt, ist sie aber nicht. Langgezogen an der Küste, hat sie einen gewissen Charme.

Die Stadt hat uns gut gefallen, ielleicht auch weil hier noch eine Altstadt präsent ist. Hier haben wir viel entdecken können, sind durch schmale Gassen gebummelt ohne von der Fülle erschlagen zu werden. Tarragona ist hübsch anzusehen, gepflegt und es ist noch einmal ein anderes Lebensgefühl, am Meer unter Palmen auf der Hauptstraße zu flanieren.

Es gab einige Touristen, die wie wir unterwegs in der Altstadt waren, aber sie waren nicht zu viel. Es gab viele Restaurants und Cafés, aber nicht nur für Touristen, sondern jene in denen auch die Einwohner einkehren würden.

Hunde gibt es auch. In keinem anderen Land haben wir so viele Hundehalter gesehen wie in Spanien. Und so auch in Tarragona. Viele Hunde, die sich freundlich begrüßen, die von den Balkonen blicken, die bellen, die mit dem Schwanz wedeln, die zufrieden aussehen. Hunde auf den Straßen, Hunde in den Cafés, Hunde im Park. Und es gibt in Tarragona die eine und andere Grünfläche, auf der so mancher Hund unterwegs war.

Tarragona mit Hund besuchen klappt ganz wunderbar.

Amphitheater mit Strand in tarragona
Ausgrabungen in Tarragona

Unsere City-Tipps für Tarragona

Ist das Autofahren in Tarragona einfach?

Wir werden sicher nicht müde, in jedem Artikel zu erzählen, dass das Fahren in Spanien angenehm ist. Es herrscht Ordnung auf den Straßen, es wird auf Verkehrsschilder geachtet und man hält sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. So fährt es sich in Tarragona auch ziemlich entspannt, obwohl doch gut Verkehr ist. Durch die vielen Kreisel, die wir von Deutschland in diese Menge nicht kennen, ist es relativ einfach, umzukehren, falls man sich mal verfahren hat.

Wo parke ich in Tarragona?

Auch das Parken ist in Tarragona kein Problem. Es gibt freie Plätze am Straßenrand (weiß umrandet sind sie kostenlos, blau umrandet musst du eine Gebühr zahlen) und es gibt einige Parkhäuser. Wir nutzen gerne Parkhäuser, preislich liegen sie ungefähr auf gleicher Höhe wie Deutschland.

Was ist die beste Reisezeit für Tarragona?

Die beste Reisezeit für Tarragona ist eigentlich das ganze Jahr über und liegt ein wenig an dem, was du unternehmen willst. Die beste Zeit, um die wirklich schönen langen Strände rund um Tarragona zu genießen, sind die Monate Mai – Oktober, am wärmsten ist es von Juni – September. Am meisten Regen gibt es wohl in den Monaten Oktober – Dezember, kühl wird es im Januar und im Februar mit ungefähr 12 Grad tagsüber. 

Camping

Rund um Tarragona findest du, besonders in Meeresnähe, eine Vielzahl an tollen Campingplätzen. Sie reihen sich entlang des Strandes und du hast die Möglichkeit, dir den besten Platz auszusuchen.

Wo kann man gut essen und trinken in Tarragona?

In Tarragona findest du eine Vielzahl an Restaurants, aus denen es in der späten Mittagszeit lecker duftet sowie viele Cafés und Bars. Wir haben uns auf der La Rambla Nova Nahe des Balkons des Mittelmeeres einen Platz in einem Café gesucht und dort typisch spanische Tapas genossen.

Übernachtung in Tarragona

Wir übernachteten 32km entfernt in einer Ferienwohnung in Mont-roig del Camp. Jedoch gibt es in der näheren Umgebung und in der Stadt selbst unzählige Hotels und Ferienwohnungen, die einen wunderbaren Urlaub versprechen.

Haus mit Palmen
Haus mit bemalter Front

Sehenswürdigkeiten in Tarragona

Welche Sehenswürdigkeiten in Tarragona kann ich mit meinem Hund ansehen?

  • Hauptstraße La Ranbla Nova
  • Balkon des Mittelmeeres
  • Altstadt
  • Kathedrale ( von außen)
  • Pont de les Ferreres
  • El Serrallo
  • Plätze & Parks in Tarragona

Hauptstraße La Rambla Nova

Die Hauptstraße La Rambla Nova besticht mit viele Restaurants und Cafés und vor allem auch mit vielen Geschäften, in denen sich Shopping lohnt. Hier ein wenig zu bummeln macht Spaß, denn die Straße wird geteilt und der Mitte gibt es Palmen und Sitzbänke, um sich auszuruhen.

Balkon des Mittelmeeres

Die La Rambla Nova endet an einer steilen Felswand, auch genannt der Balkon des Mittelmeeres Das Ende der Straße wird mit einem Geländer gesichert, denn es geht so ziemlich steil meterweit hinab. Dafür ist die Aussicht grandios. Und – so heißt es – bringt es Glück, das metallene Geländer zu berühren.

Rambla Nova s/n, 43001 Tarragona

Altstadt

Von der La Rambla Nova Richtung Stadt blickend spazierst du dich eher rechts haltend und dann den Hügel hoch. Oben angekommen erreichst du die wunderschöne Kathedrale, aber zuvor geht es auf schmalen Gassen durch die Altstadt.

Kathedrale de Santa Maria

Die Kathedrale de Santa Maria (seit Spanien habe ich jetzt den Ohrwurm von Roland Kaiser im Kopf und bekomme ihn nicht mehr raus ;)) ist ein Highlight Tarragonas und wurde in den Jahren 1171 – 1331 im Übergangsstil von der Romantik – Gotik erbaut. So wurde z.B. das Hauptportal erst im Jahre 1475 fertig gestellt und ist gotischen Stils.
Es gibt je nach Jahreszeiten verschiedene Öffnungszeiten, die auf der Webseite der Kathedrale ersichtlich sind.

Adresse: Plaça Pla de la Seu, s/n, 43003 Tarragona

Moll de Costa

Der Moll de Costa ist ebenfalls sehenswert. Es ist der nördliche Kai des Hafens und hier kannst du vier historische Lagerhäuser entdecken, die Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurden. Noch heute werden sie für kulturelle Zwecke und Ausstellungen genutzt.

Römisches Amphitheater

Das Römische Amphitheater stammt aus dem 2. Jahrhundert nach Christus und für Gladiatorenkämpfe genutzt. Es kann ebenfalls besichtigt werden.

Adresse: Parque del Miracle, 43003 Tarragona

Pont de les Ferreres

Die Pont de les Ferreres oder auch die Teufelsbrücke genannt, ist eines der besterhaltenen Aquädukte und war ursprünglich 25km. Heute misst sie noch 217m und ist 27m hoch. Der Name Teufelsbrücke geht aus einer Sage hervor, nach der der Teufel die Brücke baute, nachdem ein Mädchen ihre Seele verwettet und verloren hat.

Adresse: CN-240 de Valls a Lleida a 4 Km. de Tarragona, 43006 Tarragona

 

Römische & Paläochristliche Nekropolen

Die Römischen und Paläochristlichen Nekropolen sind ein frühchristlicher Friedhof, der von den Römern bis ins 7. Jahrhundert genutzt wurde.

Adresse: Avenida Ramón y Cajal 82, 43005 Tarragona

Stadtmauer

Die Stadtmauer, die aus den Jahren 3 – 2. Jahrhundert vor Christus stammt, wurde auch von den Römern errichtet. Sie ist nicht mehr ganz erhalten, aber Rest und drei Türme sind noch vorhanden.

Archäologisches Museum

Im sehenswerten Archäologischen Museum gibt es vor allem Fundstücke aus der Zeit der Römer zu entdecken.

Adresse: Avda. Ramón i Cajal, 82, 43005 Tarragona

Römischer Circus

Der Römische Circus wurde Ende des 1 Jahrhunderts erbaut und für z.B. Wagenrennen genutzt.

Adresse: Rambla Vella s/n, 43003 Tarragona

Römisches Forum

Im Römischen Forum, bestehend aus einem viereckigen Platz, waren z.B. Geschäfte angesiedelt.

Adresse: Calle Lérida s/n, 43001 Tarragona

Plätze in Tarragona

Plaça de la Font, Plaça del Fòrum, Plaça del Rei – Plätze, an denen du die Geschichte spüren und doch in der Moderne angekommen bist. Hier gibt es viele Restaurants und Straßencafés.

El Serrallo

El Serrallo ist ein typisches Fischerviertel, in dem abends der Fang versteigert wird. Auch hier gibt es viele Bars und Restaurants, die köstliche Meeresfrüchte anbieten.

Mercado Central

Der Mercado Central ist der Hauptmarkt von Tarragona, auf dem regionaltypische, frische Produkte angeboten werden.

Adresse: Pl. de Corsini, 43001 Tarragona

Ausflüge rund um Tarragona

Reus, Lleida, Kloster Poblet
Die beiden Orte Reus und Lleida sind besuchenswert und lohnen einen Bummel. Unterwegs kannst du das sehr sehenswerte Kloster Poblet und einen Aussichtspunkt besichtigen:
Kurzwanderung zum Aussichtspunkt auf das Kloster //leicht // 1h + 3,4km.

Weinroute
In der Gegend um Tarragona gibt es einige Weinanbaugebiete mit sehr guten und beliebten Weinen, Hier entlang kannst du eine Weintour mit Weintestung unternehmen.

Ebrodelta
Im Ebrodelta fliesst der Ebro in das Meer. In der Ebene ist es sehr feucht, deshalb wird hier Reis angebaut. Und es gibt unzählige Lagunen, die von Flamingos besucht werden.

Strände & Touristenorte
Entlang der Küste gibt es kilometerlange, sehr schöne Strände. Hier reiht sich eine moderne Stadt an die andere wie z.B. Cambrils, Salou, La Pineda. Hier findest du unzählige Hotel, Ferienwohnungen, Restaurants, Bars und Diskos.

Barcelona
Nur 95 km entfernt von Tarragona befindet sich die am häufigsten besuchte Stadt Spanien: Barcelona. Für den einen oder anderen ein lohnenswertes Ausflugsziel.

Wandern nahe Tarragona

Im Montsant-Gebirge und um Montblanc-Gebirge gibt es eine große Anzahl an herrlichen Wanderungen, von leicht bis schwer. Es gibt auch einige Klettersteige, die wir aber mit Hund natürlich nicht gegangen sind.

Rundwanderung zur Pont de Cavaloca // locker mit steilem Anstieg // 2:45h + 7,4km
Rundwanderung zur Ermita de Sant Blai // locker, aber bisweilen steil im Anstieg // 4h + 14km
Küstenwanderung zum Torre de la Móra // leicht // 2:15h + 7,5km // mit Bademöglichkeit
Rundwanderung auf den Roca Corbatera // anstrengend // 3:15h + 11km
Rundwanderung zur Ermita de Sant Bartomeu // locker zum Gehen // 3h + 9,3km
Rundwanderung zum Dorf Siurana // anstrengend // 3:25h + 11,3km

 

Leitungen von Haus zu Haus in Tarragona
großes Tor mit Ornamenten

Wissenswertes zu Tarragona

  • Tarragona ist einer der wichtigsten Häfen im Mittelmeer
  • Rund um die Stadt gibt es viele Haselnussplantagen und Weinanbaugebiete
  • Seit 1991 hat Tarragona eine eigenständige Universität
  • Jedes Jahr finden in Tarragona ein Karnevalsumzug, in der Karwoche katholische Prozessionen, im Juli ein Feuerwerkswettbewerb und im September ein Stadtfest statt

Die Stadt Tarragona ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Tarragona im südlichen Katalonien. Sie liegt direkt am Mittelmeer und hat ca. 135.000 Einwohner.

Wie viele Städte an den Mittelmeerküsten blickt auch Tarragona auf eine lange Eroberungszeit zurück. Wir beginnen – wie so häufig – bei den Römern, die das Gebiet im Jahre 218 v. Christus eroberten und der Stadt den Namen Tarraco gaben. Sie errichteten nicht nur Tempelanlagen, sondern einen ganzen, zum Teil erhaltenen Komplex aus Monumenten, die du heute besichtigen kannst. Dazu gehört das Amphitheater, ein römischer Circus, die Stadtmauer und vieles mehr.

Nach dem Untergang Roms im Jahre 416 nahmen die Westgoten unter König Eurich die Stadt ein bleiben eine Weile, bis im Jahre 716 die Mauren eintrudelten, die Stadt zerstörten und unbesiedelt zurückließen

Erst im Jahre 1118 eroberte Raimund Berengar III die Stadtgebiete erneut, baute Tarragona wieder auf und siedelte hier die katholische Kirche an.

Katze gemalt an einer Steinmauer
Pflanzen an einer gelben Mauer
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Barcelona mit Hund besichtigen

Barcelona mit Hund besichtigen

Barcelona mit Hund besichtigen - Sagrada Familia ein Wahrzeichen der Stadt

Barcelona mit Hund besichtigen – heißt eine der angesagtesten Städte in Katalonien und weltweit zu besichtigen. Die Stadt besticht durch unzählige Sehenswürdigkeiten vor allem aus der Zeit der Moderne, lädt ein zum Bummeln durch die Stadtviertel, zum Schwimmen am kilometerlangen Stadtstrand und zum gemütlichen Essen und Cocktailschlürfen in den unzähligen Restaurants und Bars in der Stadtmitte. Wenn man schon einmal in Katalonien ist, dann – zumindest das erste Mal – guckt man sich auch Barcelona an. Die Stadt wird recht gehypt und jeder, mit dem wir gesprochen haben, will unbedingt nach oder war schon in Barcelona.  Doch wie so oft fragten wir uns vor unserem Besuch: Wie funktioniert Barcelona mit Hund? Wird es entspannend, wird es hektisch? Lese mehr dazu in unserem Blogartikel.

Alaa und Kristin von thealkamalsontheroad

 
Hi, wir sind Alaa & Kristin – die  Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.

Arc de Triomf in Barcelona
kunstvoll verziertes Museum in Barcelona

Barcelona mit Hund besichtigen

Barcelona ist eine sehr große Stadt. So groß, dass wir uns das Erlaufen der Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten anfangs viel leichter gedacht und letztendlich an einem Tag als kaum machbar empfunden haben. Also mal kurz von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten huschen, das klappt in Barcelona nicht. Uns hat Barcelona als Stadt gut gefallen – auf den Wegen, die wir entlanggewandert sind.

Nun zur Frage: Barcelona mit Hund – wie funktioniert das?

Wir haben viele Leute mit Hund gesehen haben, davon auch sehr viele Einwohner, die von ihrem Hund an oder auch nicht an der Leine begleitet wurden. Hunde gibt es unzählige in Barcelona und wenn sie aufeinandertrafen, dann haben sie sich immer gut erzogen benommen.

ABER für uns ist Barcelona keine Stadt, die wir wieder mit Hund besuchen würden. Hunde sind so gut wie in jeder Sehenswürdigkeit nicht erlaubt, von außen sind die Sehenswürdigkeiten zwar interessant, aber es ist nicht unbedingt notwendig, sie zu sehen.

Eine Möglichkeit die langen Wege abzukürzen wäre es, die Metro zu nehmen, aber dort sind Hunde in der Größe unseres Ryoks nur in ruhigen Zeiten und mit Maulkorb, aber nicht in den Stoßzeiten erlaubt, und in Bussen sind Hunde von nur kleiner Größe erlaubt in einem Tragekorb.

Insgesamt ist in Barcelona sehr viel los, viele Leute, viele Autos, viele Sirenen – es ist eine unruhige Stadt, eine Stadt, die auf den ersten Blick durcheinander wirkt und doch ihren ganz eigenen Charme besitzt.

Barcelona ist ohne Frage sehenswert und können wir jedem ohne Hund empfehlen: die unterschiedlichen Stadtviertel aus alter Zeit bis hin zur Moderne, die bisweilen engen Gassen und wiederum endlos wirkenden Einkaufsmeilen, bepflanzt mit Palmen, die sagenhaften Sehenswürdigkeiten gefüllt mit Touristen, der wunderschöne Stadtstrand mit seinen Restaurants und Bars.

Es gibt viel zu sehen, viel zu beobachten und viel zu unternehmen. Und Barcelona und seine Sehenswürdigkeiten und seine verschiedenen Museen zu besichtigen, macht sicher ganz viel Spaß.

Mit Hund jedoch war die Stadt für uns zu viel, zu groß, zu laut und zu unendlich.

Wohnhaus in Barcelona
rotes Haus mit Balkonen in Barcelona
Stadtstrand mit Rettungsturm
Straße mit Palmen in Barcelona

Unsere City-Tipps für Barcelona

Ist das Autofahren in Barcelona einfach?

In Spanien Auto fahren macht Spaß, denn die Spanier halten sich an die Verkehrsregeln, kaum jemand drängelt, kaum jemand hupt, kaum jemand fährt rechts rasant vorbei.

Der Verkehr, vor allem auf der Stadtautobahn, ist im Fluss und gleitet ohne unangenehme Situationen dahin. In den engeren Straßen ist die Stadt auch gut befahrbar, jedoch unbedingt beachten, es gibt einige Einbahnstraßen.

Wo parke ich in Barcelona?

Wir haben in einem bewachten und somit recht teuren Parkhaus geparkt. Da wir mit unserem Van unterwegs waren und von der Höhe nicht in jedes Parkhaus passen, haben wir eines für Van/Busse/Wohnmobile gewählt. Der Preis von 36 Euro für den Tag war jedoch relativ teuer.

Was ist die beste Reisezeit für Barcelona?

Barcelona kannst du das gesamte Jahr über besuchen. Am schönsten ist es in Barcelona im Frühling in den Monaten März bis Mai und im frühen Herbst von September bis Oktober. Im Sommer gibt es sehr viele Touristen und es kann sehr heiß werden. In den Wintermonaten November bis Februar kann das Wetter bisweilen unbeständig, regnerisch und auch mal kühl werden. 

Wo kann man gut essen und trinken in Barcelona?

Möglichkeiten zum Essen und Trinken gibt es unzählige in Barcelona.

  • Café Flora: Wir fanden auf dem Rückweg zum Parkhaus das Café Flora, das auf dem ersten Blick unscheinbar wirkte. Doch wir konnten draußen in der Sonne sitzen, es gab Wasser für unseren Hund, das Sandwich war sehr, sehr lecker und die Preise im Normalbereich.

Adresse: Pg. De Pujades, 21, Sant Martí, 08018 Barcelona

Campingplatz

In der Umgebung gibt es einige Campingplätze, einer davon ist so nah, dass er einen Shuttle-Service in die Stadt anbietet (Hunde erlaubt oder nicht – wissen wir nicht). Wir haben auf dem Campingplatz Blanes in Blanes – 70km entfernt von Barcelona – übernachtet und dort hat es uns sehr gut gefallen.

Up Suites BCN

Die edel eingerichteten, klimatisierten Apartments befinden sich zentral gelegen im Stadtviertel Eixample und sind mit WLAN, Sat-TV und einem Balkon ausgestattet. Es ist eine vollausgestattete Küche vorhanden und ein täglicher Reinigungsservice. Von der Rezeption werden Tickets für Shows und Stadtführungen organisiert wie auch Leihfahrräder oder Leihwägen. Hunde sind auf Anfrage und ohne Gebühr erlaubt.

ME Barcelona

Das luxuriöse Fünf-Sterne-Hotel bietet wunderschön eingerichtete und klimatisierte Zimmer, kostenloses WLAN, Terrasse, Restaurant, Bar und einen Außenpool. Zudem gibt es als Buffet angebotenes Frühstück und an der Rezeption werden mehrere Sprachen gesprochen. Hunde sind auf Anfrage und ohne Gebühren erlaubt.

Catalonia Magdalenes

Nur 200m entfernt der Kathedrale befindet sich das sehr schöne Hotel mit einer stilvollen Einrichtung, einer Terrasse mit Außenpool und einem Wellnessbereich und Fitnessraum. Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und klimatisiert. Hunde sind auf Anfrage erlaubt, Kosten pro Nacht 25€ und eine Kaution von 200€, die es beim Check-out zurück gibt.

Strandpromenade mit Radfahrern, Inlinern, Joggern und Spaziergängern in Barcelona
Sagrada Familia mit Kran

Sehenswürdigkeiten in Barcelona

Welche Sehenswürdigkeiten in Barcelona kann ich mit meinem Hund ansehen?

  • Sagrada Familia (von außen)
  • Park Güell
  • Casa Battló (von außen)
  • Las Ramblas & Bari Gòtic
  • Casa Mìla (von außen)
  • Berg Montjuïc
  • Berg Tibidabo
  • Port Vell
  • Torre Glòries
  • Parc de la Ciutadella & Arc de Triomf
  • Stadtstrand
  • Wanderungen um Barcelona

Sagrada Familia

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit von Barcelona ist die von Gaudi entworfene „Heilige Kathedrale“ – mittlerweile UNESCO-Welterbe. Sie befindet sich seit 1882 im Bau und soll ungefähr im Jahre 2026 fertig gestellt werden. Die Sagrada Familia zeigt verschiedene Stile wie die Neugotik und die Moderne und wird von komplexen Verzierungen geschmückt. Insgesamt ist die Kathedrale ein gigantisches Bauwerk, wie man eine Kirche zuvor noch nie gesehen hat.

Die Warteschlangen sind enorm und es ist oft nicht gesagt, dass man es schafft, alles zu sehen, wenn man spät eingelassen wird. Deshalb wird empfohlen, dass Ticket vorab zu kaufen. Da es eine Kirche ist, sind hier Kleidungsvorschriften zu beachten.

AdresseCarrer de Mallorca, 401 Barcelona

Park Güell

Der Park – ebenfalls von Gaudi entworfen – mit Mosaiken und Bänken aus Salamander ist sehenswert und darf wohl mit Hund an der Leine besucht werden. Es gibt wegen des Besucheransturms nur eine begrenzte Einlasszahl pro Stunde.

AdresseCarrer d’Olot, Barcelona

Camp Nou

Das Camp Nou ist das Stadion, in dem der FC. Barcelona seine Spiele abhält. Das Stadion und das dazugehörige Museum kann besichtigt werden.

AdresseAv. de Joan XXIII, 1, 08001 Barcelona

Casa Battló

Das Casa Battló ist ein von Gaudi entworfenes Haus – wellenförmig, abgerundet und ohne Ecken – welches die Geschichte des St. Jordis, dem Drachentöter von Barcelona widerspiegelt. Das Bauwerk ist ein gefragtes Touristenziel mit langen Warteschlangen, deshalb lohnt es sich, vorab ein Ticket zu kaufen.

AdressePasseig de Gràcia, 43, 08007, Barcelona

    Casa Mìla

    Die Casa Mìla ist ebenfalls ein Haus von Gaudi entworfen. Es befindet sich die Gaudi-Ausstellung darin und ist sehr gefragt, deshalb besser Ticket vorab reservieren. Ein Highlight ist die Nachtführung im Museum.

    AdressePaseo de Gracia, 92, 08008, Barcelona

    Picasso Museum

    Im Picasso-Museum findest du eine Ausstellung mit 4000 Kunstwerken des Künstlers.

    AdresseCarrer de Montcada 15-23 A

    Las Ramblas & Barri Gòtic

    Las Ramblas ist die 1300m lange Flaniermeile Barcelonas mit vielen Geschäften bekannter Designer, Cafés und Restaurants. Das Gotisches Viertel befindet sich im historischen Zentrum Barcelonas und nahe einiger bekannter Plätzen wie den Plaça Reial und den Plaça Sant Jaume.

    Mercat de la Boqueria

    Mercat de la Boqueria sind die Markthallen Barcelonas. Hier kannst du frischen Fisch, Obst, Gemüse und diverse leckere Lebensmittel kaufen und probieren.

    AdresseRambla, 91 Mercat de la Boqueria, Barcelona

    Castell de Montjuïc

    Auf dem Berg Montjuïc befindet sich das Castell de Montjuïc, eine Festung aus dem 18. Jahrhundert. Von hier erhältst du einen gigantischen Blick über die Stadt. Den Berg erreichst du mit einer Seilbahn, aus der du auch einen tollen Blick über Barcelona bekommst. Im Castell de Montjuïc finden Ausstellungen zur Geschichte des Castells statt.

    AdresseAvinguda Miramar, 30, Sants-Montjuïc, 08038 Barcelona

    Berg Tibidabo

    Den Berg Tibidabo erreichst du mit der Zahnradbahn und kannst dort eine Kirche, einen Vergnügungspark und eine grandiose Aussicht genießen. Die Öffnungszeiten und Preise für den Vergnügungspark und den Aussichtspunkt sind vielfältig.

    Adresse4, Plaça del Tibidabo, 3, 08035 Barcelona 

    Port Vell & Aquarium

    Der Port Vell ist der Alte Hafen von Barcelona. Von hier aus sind Bootsfahrten möglich, es gibt ein großes Einkaufszentrum und das größte Aquarium Europas. Du findest den Port Vell am Ende der Ramblas nahe der Kolumbus-Statue.

    Aquarium & Ozeanarium von Barcelona:

    In einem 80m langen Tunnel, kannst du direkt das Leben des Mittelmeeres betrachten sowie weitere 35 Becken gefüllt mit 6 Millionen Liter Meerwasser und 11000 Fische aus 450 verschiedenen Arten.

    AdresseMoll d’Espanya del Port Vell

      Parc de la Ciutadella + Arc de Triomf

      Der Stadtpark, auch genannt Unabhängigkeitspark, wurde 1888 zur Weltausstellung erschaffen und befindet sich in der Nähe des Viertel El Born. Die Highlights des Parks sind der Brunnen Font de Cascada, der Zoo und der Arc de Triomf. Der Arc de Triomf ist ein Triumphbogen, der für die Weltausstellung im Jahre 1888 erschaffen wurde.

      Torre Glòries

      Der Torre Glòries ist ein Wolkenkratzer mit 38 Etagen und einer Oberfläche von 30.000 Quadratmetern. Er wird nachts von 45.000 LED-Lampen beleuchtet und tagsüber reflektiert der Aluminium-Sonnenschutz das Sonnenlicht. Und er ist von weitem zu sehen.

      Stadtstrand

      Barcelona hat eine sehr schönen und 4 Kilometer langen Badestrand mit Restaurants und Bars. An dessen Ende gibt es einen abgesperrten Abschnitt, in dem auch Hunde im Wasser schwimmen dürfen.

      Ausflugsziele rund um Barcelona

      Natürlich gibt es in dieser schönen Gegend noch viele weiter Ausflugsziele. Kleinere Orte wie Figueres mit dem bekannten Dalì-Museum, Cadaques, die weiße Stadt am Meer oder auch Lleida, die historische Stadt nahe der Pyrenäen.

      Wir haben die 45km nördlich liegende Stadt Girona besucht und waren begeistert. Die Stadt besticht mit ihren schmalen Gassen, ihrem mittelalterlichen Stadtkern und einer Stadtmauer, auf der du einen tollen Blick über Girona genießen kannst.

      Die Umgebung von Barcelona lädt auch zum Wandern ein. Deshalb gibt es hier Tipps für vier Wanderungen, die wir in der Nähe unternommen haben:

       

      Sagrada Familia  und Bäume in einem Park
      Barcelona mit Hund besichtigen - Sagrada Familia ein Wahrzeichen der Stadt

      Wissenswertes zu Barcelona

      Barcelona ist – nach Madrid – die zweitgrößte Stadt Spaniens und Hauptstadt der Region Katalonien. Sie liegt nicht nur direkt am Mittelmeer, auch wurde sie entlang eines sehr schönen, sandigen Strandes mit vielen Bademöglichkeiten erbaut. Und befindet sich ungefähr 120km entfernt der Pyrenäen und Frankreich. Ein Teil des Küstengebirges Serra de Collserola grenzt direkt an Barcelona, die Stadt selbst wird von mehreren Hügeln durchzogen.

      •  1,63 Millionen Einwohner
      • Zehntgrößte Gemeinde der Europäischen Union
      • Zweitdichtest besiedelte Stadt nach Paris in Europa

      Es gibt drei verschiedene Gründungslegenden über Barcelona:

      1. Die Stadt geht aus einer iberischen Siedlung hervor, die sich Barkeno nannte.

      2. 230 vor Christus gründete der karthagische General Hamilkar Barkas, Vater des berühmten Hannibal, die Stadt mit dem Namen Barkenon.

      3. Der Halbgott Herakles reiste im Jahre 1153 vor Christus mit neun Schiffen, um das goldene Vlies zu suchen. Bei einem Sturm kam ihm eines der Schiffe abhanden, welches er an der katalonischen Küste sucht und samt der Mannschaft, die überlebte, wiederfand. Ihm gefiel die Region so gut, dass er hier die Stadt Barca Nona gründete.

      Wie auch immer, nach ihm oder den anderen kamen die Römer, die die Stadt ausbauten für pensionierte Soldaten. In guten Zeiten lebten hier bis zu 5000 Einwohner unter den Römern. Aber die Zeit der Römer verging, die ersten Christen übernahmen und bauten eine Kathedrale. Nach ihnen kamen die Westgoten und ab dem 700 Jahrhundert die Mauren. Und nach den Mauren eroberte Ludwig, der Fromme, Sohn Karl des Großen.

      Im Laufe der Zeit übernahmen verschiedene Königshäuser durch Heirat und Kriege die Stadt und auch die Gegend, die bisweilen sogar Frankreich zugehörig wurde. Es kamen Bürgerkriege, Weltkriege und Franco. Und letztendlich wurde die Gegend wieder zur Autonomen Region.

      Gasse in orange und rot in Barcelona
      Haus mit Ornamenten in Barcelona
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