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Pompeji & Vesuv & Neapel: Geschichte atmen in Pompeji, den Ausblick auf den Golf von Neapel vom Vesuv aus genießen und einmal eintauchen in die faszinierende Millionenstadt Neapel – das war unser Plan. Nachdem wir Rom besucht hatten, machten wir uns auf, weiter gen Süden Richtung Apulien. Doch zuvor – was lag da noch passend auf dem Weg zwischen Rom & Apulien? Genau! Der historische Ort Pompeji, der faszinierende Vulkankegel Vesuv und die beeindruckende Millionenstadt Neapel. Erfahre mehr über den Besuch in unserem Blogartikel.

Hi, wir sind Alaa & Kristin – die Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.
Der kurze Zwischenstopp in Pompeji, am Vesuv und in Neapel war absolut lohnenswert für uns. So viel Geschichte, wie wir hier gesehen haben – konnte auf dieser Reise nur Rom toppen!
And again – um alles zu entdecken und besichtigen, was es zu sehen gibt, war die Zeit – ein Tag für Pompeji, Vesuv und Neapel – zu wenig. Viel zu wenig. So bietet die Gegend mit der Amalfiküste und Capri noch vieles mehr. So dass wir unbedingt zurückkehren müssen.
Pompeji war faszinierend schön, und es ist unvorstellbar, welches Unglück die Bewohner im Jahre 79 n.Chr. dort getroffen hat. Faszinierend wie viel doch unter der dicken Lavaschicht erhalten geblieben ist und wie gut man sich jetzt, durch die Ausgrabungen, das Leben von damals vorstellen kann.
Vesuv – wir kehren unbedingt zurück und buchen ein Ticket. Das wir keinen Einlass erhalten haben, war sehr, sehr schade. Die Aussicht von der Straße zum Vesuv hinab auf den Golf von Neapel und die Stadt Neapel war allerdings atemberaubend und entschädigte uns einen kurzen Moment.
Neapel – ja, was sollen wir sagen. Muss man gesehen haben. Neapel ist großartig, quirlig, sehenswert und voller Leben. Neapel ist echt faszinierend.


Pompeji ist sehr gut ausgeschildert, es ist nicht zu verfehlen.
Du kannst direkt auf dem Großparkplatz des Camping Zeus kostenpflichtig vor den Toren zu Pompeji parken.
Die beste Reisezeit für Pompeji ist von April – Oktober.
Kleinere Hunde bis zu zehn Kilo sind wohl in Pompeji an der Leine erlaubt. Es gibt ein paar Straßenhunde, die wir in Pompeji gesehen haben. Lustig, weil sie mit den Führungen liefen, bisweilen stehenbleiben und scheinbar den Guides lauschten.
Starten wir mit Pompeji. Wir hatten Onlinekarten gebucht, damit wir nicht lange in der Warteschlange stehen mussten. Als wir ankamen, konnten wir direkt vorbeihuschen an den Reihen, die auf den Einlass zur antiken Stadt warteten.
Der Weg durch die Stadt begann recht unspektakulär und wurde mit jedem Meter faszinierender. Zuerst ein paar Häuser, in denen es nicht viel zu sehen gab. Einfach nur Häuser – mit ein wenig Wandmalerei. Aber dann ging es bergauf über die gepflasterte Straße in die Stadt und du beginnst zu spüren, dass es hier vor knapp 2000 Jahren Leben gegeben hat.
Es ist bisweilen unglaublich: Hier fand Alltag statt, in den wir jetzt für minimale Momente zurückblicken können. Hier in Pompeji findest du alles, was damals Leben ausmachte:
Ein Forum, eine Basilika, Wochenmarkt, Handwerkshäuser und Wohnhäuser, in denen ganze Familien zusammen lebten. Große Villen, die von den Reichen aus Rom als Entspannungsdomizil erbaut wurden, und du siehst in Pompeji auch ein Bordell.
Ja, genau. Ein Bordell. Und das ist ziemlich gut erhalten. Es war und ist noch heute eines der beliebtesten Ziele in der Stadt mit vormals 20.000 Einwohnern. Damals drängten die Einwohner in das schmale Haus, heute wird es von unzähligen Touristen besichtigt. Du siehst einzelne Zimmer mit bereits bestehenden Steinbetten und kleinen Fenstern und Wandmalerei, die ziemlich eindeutige Bilder darstellt.
Doch Pompeji bietet mehr als ein oder zwei Bordelle. Immerhin war die Stadt 1500 Jahre lang unter dicker vulkanischer Asche und Bimsstein begraben.
Bereits 1. Jahrtausend v. Chr. gab eine kleine Siedlung, die – laut Sage – vom Halbgott Herakles gegründet wurde. Die Stadt wuchs und wuchs und füllte sich mit Leuten. Doch das half wenig, bereits im Jahre 62 n. Chr. kam es zu einem ersten Beben, während dem sich der Schlotpfropfen des Vesuvs lockerte und dessen Widerstand sich in den nächsten 17 Jahren durch die Gase im Inneren weiter verringerte. Bis es im Herbst des Jahres 79 n Chr. zu diesem alles unter sich begrabenden Vulkanausbruch kam.
Man geht von nahezu 20 000 Toten aus, die in dieser antiken Stadt im Golf von Neapel verschüttet wurden.
Asche, Lava, Gas und großes und kleines Bimsgestein regnete auf die Stadt hinab, blockierte Türen und brachte Dächer zum Einsturz. Menschen erstickten in den Häusern oder wurden von herabfallenden Steinen erschlagen. Nur den wenigsten gelang die Flucht.
25m dick war die Schicht, die Pompeji 1500 Jahre ruhen ließ, bis irgendwann im 18 Jhdt. mit den Ausgrabungen begonnen wurde. Auch heute kannst du den Archäologen bei ihrer Arbeit auf dem Gelände der Stadt Pompeji zu sehen.
Pompeji ist echt sehenswert – den Besuch in der Antike können wir dir nur empfehlen.


Über eine gut ausgeschilderte Straße und einigen Serpentinen kommst du bis zum Parkplatz am Eingang des Nationalparks. Auf einer Höhe von ca. 1000m gibt es einen Parkplatz. Vom Parkplatz aus geht es noch einmal ca. 300m aufwärts zu Fuß. Dafür benötigst du ungefähr 20 min.
Die beste Reisezeit ist von April – Oktober, wobei der Frühling am schönsten ist, da der gelbe Ginster und die Macchia zu blühen beginnen.
Es gibt wohl viele Wanderungen in diesem Gebiet, die Bekannteste ist der Wanderweg Nr. 5 – Gran Cono. Will du den Vulkan komplett umrunden, musst du eine Führung mit Guide buchen.
Wintermonate 09:00 – 15:00 Uhr
Sommermonate: 09:00 – 18:00 Uhr
Früher war der Vesuv spitzer geformt und höher ca. 3000m, doch die Spitze hat es irgendwann weggesprengt, die Magmakammern sanken in sich zusammen und bildeten eine Caldera. Seit 1995 wurden der Vesuv und das Gebiet rundherum zum Nationalpark erklärt. Den wohl schönste Blick auf den Vulkan erhältst du vom Castel Sant‘Elmo bei Neapel.
- Der Vulkan ist 400.000 Jahre alt,
- 1281m hoch
- und im Jahre 1944 das letzte Mal ausgebrochen.
Der Vesuv ist oder besser gesagt wäre ein Ziel gewesen, welches wir zu gerne besichtigt hätten. Doch durch mangelnde Vorinformationssuche unsererseits standen wir vor verschlossenen Türen.
Der Vesuv ist gut ausgeschildert und der Weg ist sehenswert. Du fährst in Serpentinen hoch hinauf Richtung Vesuv und erhältst einen fantastischen Blick über den Golf von Neapel und hinab auf die Millionenstadt Neapel. Auf der Hälfte des Weges haben wir einen kurzen Stopp in einem Imbiss gemacht und hatten ein Lunch. Restaurant können wir nicht empfehlen.
Den Parkplatz zum Vesuv haben wir nicht erreicht, die Straße war an einer Kreuzung abgesperrt und wir stoppten in einer Seitenstraße. An der Absperrung gab es einen Infostand. Dort erfuhren wir, dass wir nur mit Online-Tickets und einer vorher gebuchten Zeit Eintritt erhielten. Das wussten wir nicht – handelt es sich doch um eine Wanderung und wir nahmen an, jeder kann zu jeder Zeit dorthin gelangen.
Aber: Lasst euch nicht abbringen, kauft die Tickets online und schaut euch den Vesuv an. Für eine Führung empfehlen wir wieder Get Your Guide, weil wir bisher gut damit gefahren sind.


Wir sind natürlich wider besseren Wissens mit dem Auto nach Neapel gefahren. In die Altstadt. Und ja, es wurde bisweilen recht knapp mit dem Platz. Überhaupt war der Verkehr schon ein wenig pulserhöhend. Es ist eng, es ist voll und hier trifft tatsächlich zu, was man über das Autofahren in Italien sagt, es gibt ganz eigene Regeln, die man als Außenstehender nicht kennt. Falls du dich also nicht ganz so sicher fühlt im wilden Getümmel, dann lasst das Auto außerhalb stehen.
Wir würden ein Parkhaus empfehlen, das erspart dir die Suche in der doch recht vollen Innenstadt. Wir fanden einen Parkplatz auf einer Einkaufsstraße mitten in der Altstadt, es war angezeigt, dass man zahlen solle. Aber auf Rückfrage in einem Geschäft neben dem Parkplatz sagte man uns, wir müssen nichts zahlen. Niemand zahlt und es gibt nichts, wo man zahlen könnte. Also wer wagt, der gewinnt. Wir haben das Auto einfach unbezahlt geparkt. Und das war okay so.
Die beste Reisezeit ist von April – Oktober.
Auf unserem Spaziergang durch die Stadt haben wir unzählige Restaurants und Cafés gesehen, die wirklich einladend wirkten.
Es gibt viele schöne Hotels, Ferienwohnungen und B&B’s in Neapel und der näheren Umgebung, die dir einen entspannten Urlaub bieten.
Das passende Wort, welches uns zu Neapel einfällt, ist: crazy. Einfach nur crazy. Verrückt auf eine faszinierende und spannende Weise. Was für eine Stadt!
- 1 Million Einwohner
- nach Rom und Mailand die drittgrößte Stadt Italiens
- die Altstadt ist seit 1995 Weltkulturerbe der UNESCO.
Und natürlich wird die Frage auftauchen, soll/kann ich mit meinem Hund diese große, laute italienische Stadt besuchen? Ja, ist möglich. Es ist viel los, viele Leute und viele Autos und Motorräder, aber wenn dein Hund daran gewöhnt ist, warum nicht.
Altstadt
Die Altstadt ist UNECSO-Welterbe und besticht durch seinen Kirchen, barocke Paläste und antike Wohnhäuser, enge Gassen in denen es wimmelt von Leuten und Geschäften und Verkaufsständen für Street Food. Es duftet an jeder Ecke nach anderem Essen, es ist eng, es ist voll und es ist faszinierend. Ein Highlight ist die Krippenstraße Via San Gregorio Armenio, wo Puppen für Weihnachtsgrippen erstellt und ausgestellt werden.
Napoli Sotterranea
Die Stadt unter der Stadt. Wer hier Möglichkeit hat eine Führung zu unternehmen, der sollte das unbedingt tun. Napoli Sotterranea ist eine Unterwelt voller Katakomben, Gänge und Brunnen aus Tuffsteingewölbe. Ungefähr 80 km lang schlängelt sich das Tunnelsystem unter der Stadt dahin.
Archäologisches Museum
Ein sehr sehenswertes Museum, das vor allem viele Fundstücke aus Pompeji zeigt und eine Ergänzung zu den Ausgrabungen ist, die du in Pompeji oder Herculaneum besichtigen kannst.
Adresse: Piazza Museo, 19, 80135 Napoli
Shoppingmeile Via Toldeo – Galleria Umberto
Die längste Shoppingmeile Neapels mit allem, was das Herz begehrt: Designermode, Kunsthandwerk, Feinkostgeschäften und vielen, vielen Café und der fantastischen, sehenswerten Galerie Umberto, einem Gebäude in neoklassizistischer Architektur. Die Shoppingmeile endet an der Piazza Plebiscito.
Piazza Plebiscito
Die Piazza Plebiscito ist der größte und berühmteste Platz in Neapel mit Blick auf den Königspalast Palazzo Reale und voller Leben, und Cafés und Restaurants. Ein Platz für große Feste umringt von sehenswerten Bauwerken wie der Kuppelkirche San Francesco di Paola, dem Königspalast Palazzo Reale, dem Palazzo Salerno und dem Palazzo della Foresteria.
Promenade Via Partenope
Ein Spaziergang über die Promenade lohnt sich sehr. Der Ausblick auf den Vesuv und in die andere Richtung auf Capri besticht in jedem Falle – herrliche alte Villen und einige der besten Hotels Neapels stehen hier und es gibt einem Park zum Verweilen. Fischer, die ihren frischen Fisch direkt verkaufen, gibt es noch dazu, wenn du bis zum Hafen Mergellina am Ende der Promenade schlenderst.
Castell dell’Ovo
Die kleine „Eierfestung“ von Neapel mit Blick auf den Vesuv und die Promenade Partenope ist vor allem am Abend sehr sehenswert. Du kannst du auf das Dach der Burg steigen und von dort aus den Sonnenuntergang genießen. Die Festung liegt auf der kleinen Insel Megaride und ist durch eine Straße mit dem Festland verbunden.
Castel Sant’Elmo & das Kloster Certosa di San Martino
Der Besuch hier lohnt sich vor allem wegen der Aussicht, denn die beiden Gebäude stehen hoch über Neapel auf dem Vomero und bieten dir einen fantastischen Blick über ganz Neapel. Und danach ein Besuch in den Terrassengärten des angrenzenden Klosters. Hier wie da gibt es Ausstellungen, die für manch einen interessant sind.
Friedhof Fontanelle
Der Friedhof ist nicht unbedingt ein Friedhof, sondern eine katakombenähnliche Grotte 3000 Quadratmeter groß und gefüllt mit ca. 400.000 Gebeine von längst Verstorbenen.
Die Pest, die Cholera, Kriege und Hungersnöte – dafür hat der Platz auf den Friedhöfen der Stadt nicht mehr gereicht und somit wurden die Toten dort begraben, wo Tuffgestein abgebaut wurde. Zuerst wahllos, dann sortiert und aufgeschichtet liegen die Gebeine jetzt geordnet in der Grotte und werden häufig besucht – davon zeugen aufgestellte Kerzen, diversen persönliche Dinge und Dank- und Bittzettel.
Führungen werden angeboten.


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Rom – Reise in die Hauptstadt: Rom ist nicht nur fantastisch, Rom ist schlichtweg überwältigend. Wir sind nicht sicher, ob es noch andere Städte gibt, die so prächtig und voller Historie sind wie Rom. Du atmest Geschichte, sobald du Rom betrittst. Rom ist reich und verdammt arm zugleich. Es ist alt und doch jung, Rom ist riesig, es ist voller Farben und Gerüche, Rom ist viel und für manchen sicher zu viel. Jedes Jahr wird Rom von ungefähr 8 Millionen Touristen besucht. Acht Millionen! Wird man jemals alles gesehen haben in Rom? Wir glauben nicht. Es gibt so viel zu sehen und zu entdecken in dieser großen, wunderbaren Stadt. Mehr über Rom erfährst du in unseren Blogartikel.

Hi, wir sind Alaa & Kristin – die Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.


Eine Reise nach Rom, das stand schon eine ganze Weile auf unserer Wunschliste. Doch Rom mit Hund besichtigen, dass wollten wir weder unserem Hund noch uns antun. Als wir nach Rom besuchten, durfte unser Hund zu Hause mit dem Rest der Familie eine schöne Zeit erleben.
Natürlich kann Rom gut mit Hund funktioniert. Es gibt viele Hunde in Rom, viele Römer sind Hundebesitzer und überall gehen sie mit ihnen spazieren. Es gibt auch viele Parks, in denen Hunde erlaubt sind. Aber in den Sehenswürdigkeiten – wahrscheinlich der Grund schlechthin, weshalb man Rom besucht – sind Hunde nicht erlaubt.
Wir wollen dir aber auch unsere Reisen ohne Hund nicht vorenthalten, vielleicht kannst du doch die eine oder andere Anregung finden …
Rom ist gefüllt mit alten Kunstwerke, langen Boulevards, schmale Gassen zwischen den Häusern, grüne Parks, Geschäfte & Shoppingmeilen, vielfältige Restaurants, winzige Gelateria, in denen das Eis hervorragend schmeckt und Wochenmärkte. An jeder Straßenecke sieht es anders aus, gibt es Neues zu entdecken und du findest talentierte Straßenmusiker, Straßenmaler und Künstler, die auf den Straßen ihre Show aufführen. Rom ist bunt und unbeschreiblich. Die Stadt zu erleben ist eine Bereicherung.
Rom ist genial, ist sehenswert, ist eine wunderschöne und bereichernde Stadt. Alt, so alt, und trotzdem oder gerade deswegen fühlst du das Leben, dass hier über tausende Jahre gelebt wurde. Du spürst es an jeder Ecke, auf jeder Straße und jedem Pflasterstein. Die Stadt lebt und lebte schon so lange, unvorstellbar lange. Und wenn du genauer und tiefer gehst, dann wurde hier so viel Geschichte geschrieben, so viel die Welt geändert und neue Zeitalter begonnen. Rom ist fantastisch. Die Stadt pulsiert und ist selten still – wobei es nachts, als wir mit einem späten Gelato durch die Straßen liefen, nicht wirklich laut war. An machen Stellen mag es gefährlich sein, wir haben uns jedoch immer sicher gefühlt, uns wurde auch nichts gestohlen und wir haben auch nichts dergleichen beobachtet. Rom hat uns sehr gut gefallen – ein paar Tage länger wäre besser gewesen – aber auf die kurze Zeit haben wir unglaublich viel gesehen und sind unglaublich viel gelaufen – an einem Tag 24km und am nächsten 27km. Reise nach Rom – ein unbedingtes Muss. Sagen wir.


Rom mit dem Auto – Um Gottes Willen. Man muss verrückt sein. In unserer Recherche haben wir unzählige Tipps gelesen, einer davon: Fahre nicht mit dem Auto nach Rom. Und was haben wir gemacht? Wir sind mit dem Auto nach Rom gefahren. Und es war kein Problem.
Die Regeln in Rom sind ähnlich unseren, wir haben nicht großartig gemerkt, dass die römischen Autofahrer wüster und regelloser fahren als wir. Es hat System, das Autofahren in Rom. Und mit den passenden Apps, um an den richtigen Ort zu gelangen, ist das alles gut möglich.
Rom ist eine Großstadt, dementsprechend mehr an Verkehr gibt es. In Rom selbst haben wir das Auto dann vor unserer Ferienwohnung abgestellt und die Metro benutzt oder sind sehr viel zu Fuß gegangen.
Wichtig!: Im historischen Bereich von Rom gibt es eine ZTL – zona traffico limitato – eine verkehrsberuhigte Zone, die man mit dem Auto meiden sollte. Sie wird von Kameras überwacht und bereits das Einfahren kann teuer werden
Das Parken in Rom wiederum ist eine andere Sache. Parken wird tatsächlich etwas anders gehandhabt als bei uns in Deutschland. Es gibt Parkplätze vor den Häusern und es gibt einige Parkhäuser, die du nutzen kannst.
Parkst du auf der Straße, dann musst du auf die farbliche Markierung achten:
Weiß: parken kostenlos
Gelb: nur für Anwohner, Busse, Taxis
Blau: gebührenpflichtig von Montag – Freitag // 8:00 – 23:00 pro Stunde ca. 1,50 Euro
Wir hatten großes Glück und fanden vor unserer Unterkunft einen Parkplatz mit einer weißen Markierung. Das eigentliche Problem beim Parken ist die Enge. Viele Autos, wenig freie Parkflächen – so wird natürlich ein wenig geschubst und gedrängelt, bis der gewünschte Platz passend wird. Es gibt sehr viele Autos, die ein wenig verbeult durch Rom fahren. Auch unsere Stoßstange wurde leicht eingedellt. Und das gefällt nicht jedem Tourist, der sein Auto liebt.
Nach Rom kannst du das ganze Jahr über reisen, da gemäßigtes Klima herrscht. Das heißt, die Sommer sind trocken und heiß, die Winter mild und feucht. Am besten sind die Übergangsmonate: April – Mai und September – Oktober. In den Sommermonaten Juni – Juli sind die meisten Touristen in der Stadt, lange Warteschlangen und eine Fülle an Menschen. Und im August ist Urlaubszeit in Italien, es kann sein, dass du dann vor einigen verschlossenen Türen stehst.
Rom erkundet man am besten zu Fuß, jedoch sind die Wege irre lang. Also niemals die Wege in Rom unterschätzen und sagen, ach lass uns schnell mal hingehen … Schnell geht nicht, denn obwohl vieles zu sehen ist, ist der Weg oft viel weiter als gedacht.
Für weiter auseinander liegende Sehenswürdigkeiten lohnt es sich die Metropolitana di Roma zu nehmen. Roms Metro besteht aus drei Linien: A und B führen an allen Touristenattraktionen vorbei. Linie C ist noch nicht ganz fertig gestellt.
Die Metrotickets kaufst du am besten in der Metro an einem Automat, an dem du auch die Sprache einstellen kannst und somit alles verstehst.
Je nachdem wohin du fahren möchtest, wie oft und wie viele Tage hast du verschiedene Möglichkeiten z.B. 24h/48h/72h Ticket oder auch nur für den einmaligen Gebrauch.
Fahrzeiten der Metro:
Montag – Donnerstag + Sonntag // 05:30 – 23.30 Uhr.
Freitag + Samstag // 05:30 – 1:30 Uhr.
Wichtig!: Ticket entwerten, sonst drohen Bußgeldstrafen.
Wir hatten 3 Tage Zeit, um uns Rom anzusehen und haben in den 3 Tagen alle Sehenswürdigkeiten besucht, die auf unserer To-See-Liste ganz oben standen – sicher gibt es noch viele, viele weitere touristische Ziele, große und kleine, bekannte und weniger bekannte. Für Rom sind drei Tage eindeutig zu wenig, denn wir waren stundenlang und relativ schnell unterwegs. Mehr Zeit und zwischendurch Entspannung wären gut gewesen.
Über 2500 Trinkbrunnen – von den Römern „Nasone“ genannt – stehen verteilt in Rom und Ostia. Die Qualität ist sehr gut, wird immer kontrolliert und du kannst das Wasser bedenkenlos trinken. Somit ersparst du dir in der Hitze und auf den langen Wegen in Rom, Wasserflaschen mit dir herumzuschleppen. Du kannst an diesen Brunnen deine Trinkflasche füllen oder du kannst aber auch direkt vom Brunnen trinken. Indem du unten das Loch zuhältst, kommt oben der Wasserstrahl heraus. Wer sicher sein mag, den richtigen Brunnen zu erwischen, für den gibt es kostenlose Apps, die die Trinkbrunnen in Rom anzeigen. Aus den Springbrunnen und Monumentalbrunnen in der Stadt sollte man jedoch nicht trinken, sowie auch kein Wasser aus Brunnen mit dem Hinweis „Aqua non potabile“.
Italienisch steht ganz sicher an erster Stelle und die Möglichkeiten, sehr lecker italienisch zu essen sind fast grenzenlos. Wir haben z.B. am ersten Abend in einer Seitenstraße eine fantastische Pizza gegessen und wurden währenddessen von einem jungen Paar unterhalten, das auf dem Gehsteig zusammen eine Oper gesungen hat. Das war typisch und sehr schön. Wir haben hier unterschiedliche Tipps für dich. Dreimal waren wir Essen, einmal italienische und zweimal arabisch. Und wir können dir alle drei Restaurants empfehlen:
Adresse: Via Giovanni Lanza, 102/104, 00184 Rom
Adresse: Via Cavour 291, 00184 Rom
Adresse: Via Augusto Valenziani 14, 00187 Rom
In der Pension Lory House, die nur 4 Gehminuten vom Petersdom entfernt lieht, gibt es für dich kostenloses WLAN, klimatisierte Zimmer und ein italienisches Frühstück. Die Zimmer sind sauber und gemütlich eingerichtet. Hunde sind nicht erlaubt.
Die gemütlich eingerichtete und klimatisierte Wohnung ist voll ausgestattet mit einer Küche, Badezimmer und einem Flachbild-TV. Sie bietet zudem kostenfreies WLAN, einen Balkon mit Aussicht und einen Privatparkplatz mit Aufpreis. Hunde sind kostenfrei erlaubt.
Absolut traumhaft mitten in der Stadt gelegen, bietet die Unterkunft elegant eingerichtete und klimatisierte Zimmer, eine Minibar mit kostenlosen Snacks und kostenfreiem WLAN. Zudem gibt es Frühstück in der Unterkunft. Und auch Hunde sind kostenfrei gestattet.


Jeder kennt ihn, den Trevi-Brunnen, vor allem durch die bekannte Filmszene, als Anita Ekberg Marcello Mastroianni in den Brunnen lockte. Eiskalt soll es gewesen sein, viele Schnäpse zum Aufwärmen wurden wohl gebraucht. Wir haben uns den Brunnen noch am Abend unserer Ankunft angesehen. Ein lauer Sommerabend in Rom, die Luft war herrlich warm und es gab viele Leute, die unterwegs waren. Bei Nacht hat der Trevi-Brunnen eine ganz andere Wirkung als bei Tag, größer, geheimnisvoller und sehr schön.
Fontana di Trevi:
- größte Brunnen Roms
- steht an der Rückseite des Palazzo Poli
- ist ungefähr 26m hoch und 50m breit
- wurde von 1732 – 1762 von Nicola Salvi im Spätbarockstil erbaut
Die Anfänge des Brunnens gehen bis auf 19. Jahrhundert v. Chr. zurück, als Marcus Agrippa das Aquädukt Aqua Virgo anlegen und dadurch Wasser aus den Sabiner Bergen 26 km bis nach Rom führen ließ. Der Name des Brunnens hat möglicherweise mehrere Ursprünge. Jedoch gefällt uns der am besten, der besagt, dass die Jungfrau Trivia dem Konsul Marcus Agrippa nach einer Seeschlacht mit Kleopatra die Quelle dieses reinen Wassers in den Sabiner Bergen zeigte und er sich erfrischen konnte.
Der Trevi Brunnen wird von einem monumentalen Motiv geziert: Die Hauptfigur stellt Meeresgott Neptun dar, der von zwei geflügelten Pferden und Tritons (junge Meeresgötter) auf einem Streitwagen gezogen wird. Neben ihm stehen zwei weiter Statuen, die der Fruchtbarkeit und die der Fülle gewidmet sind.
Ein weiter Aberglaube betrifft die Münzen, die jährlich zu 1,4 Millionen Euro in den Brunnen geworfen und an die Caritas gespendet werden:
Bevor 1723 die Scalinata di Trinita dei Monti von Francesco de Sanctis erbaut wurde, gab es dort nur einen wild bewachsenen Hang, der den damaligen Stadtherren nicht mehr so recht ins Gesamtbild passte. Also musste ein Wettbewerb her, eine Treppe wurde gebaut und nach der Piazza genannt, an der sie endet: Piazza di Spagna – der spanische Platz.
Die Treppe war immer ein wenig ein Machtgerangel zwischen Frankreich, dem Papst und letztendlich Spanien, zu deren Hoheitsgebiet der Platz vor der Botschaft gehörte. Jeder Mann, der sich dort aufhielt, konnte zur spanischen Armee eingezogen werden. Egal, ob er Spanier war oder nicht. Wurde er gebraucht, zog man ihn – einfach so – ein. Asylsuchende jedoch, die vor dem Vatikan flüchteten, hatten wiederum Glück. Denn genau dort fanden und erhielten sie Asyl.
Heute steigst du 136 Stufen hinauf und erhältst einen wunderbaren weiten Blick über die Stadt Rom.
Das neben dem Vatikan wohl bekannteste Bauwerk Roms ist das Kolosseum. Es ist sehr groß und zerfallener als von uns gedacht. Das Kolosseum ist nicht nur populär, es ist auch das größte Amphitheater weltweit und der größte geschlossene Bau der Antike.
Kaiser Vespasian gab den Bau des Kolosseums in Auftrag – dreigeschossig sollte es sein mit Arkaden aus 80 Bögen. Sein Sohn und Nachfolger Kaiser Titus setzte dem ganzen noch eines obenauf und ließ ein viertes Geschoss anbauen – jedoch ohne Fenster und Torbögen, nur mit schmalen Öffnungen. Nach der Fertigstellung wurde das Kolosseum laut dem Geschichtsschreiber Cassius Dio mit hunderttägigen Spielen eingeweiht: Gladiatorenkämpfe, nachgestellte Seeschlachten und Tierhetzen – dabei wurden sage und schreibe über 5000 Tiere getötet.
Über die Jahre gesehen, starben im Kolosseum insgesamt durch die Kämpfe 300.000 – 500.000 Menschen und Millionen Tiere. Das sind unglaubliche Zahlen, besonders nachdem man als Tourist einfach durch die Logen und über den Arenaboden läuft. Unzählige Schicksale wurden hier besiegelt und das ungefähr 450 Jahre lang.
In das Kolosseum passten zu seinen besten Zeiten ungefähr 5000 Leute. In einer ausgeklügelten Sitzordnung fand jeder – ob Kaiser in der Kaiserloge, den Senatoren daneben, den Rittern und den Bürgerlichen wie auch der Unterschicht – seinen zugehörigen Platz. Denn jeder freie Bewohner Roms durfte hinein – ob arm oder reich.
Das Kolosseum wurde in Ellipsenform gebaut, so dass sich niemand von denen, die in der Arena kämpfen mussten, in einer Ecke verstecken konnten. Die Arena bestand aus einem Holzboden, der sich entfernen ließ, und darunter gab es Kellerräume und ausgeklügelte Falltürsysteme.
Während des Mittelalters wurde das Kolosseum als Steinbruch benutzt z.B. für den Bau des Vatikans, so dass vom nördlichen Ring – wie du gut sehen kannst – nicht mehr viel übrigblieb.
Heute schaden vor allem die Abgase der Autos der Bausubstanz und das Kolosseum zerfällt zusehends.
Ticket und Öffnungszeiten: gehen gleich mit dem Forum Romanum und dem Palatin.
Das Forum Romanum ist der älteste Marktplatz in Rom und liegt zwischen den Hügeln Palatin, Kapitol und Esquilin.
Bevor ein Marktplatz errichtet wurde, gab es hier nicht anderes als eine sumpfige Ebene und einen Friedhof. Doch mit dem Trockenlegen der Gegend ab ungefähr 600 v. Chr. entstand so nach und nach ein Marktplatz und wurde letztendlich zum politischen, religiösen und juristischen Zentrum des damaligen Roms: Senatssitz, Curia, der Versammlungsort des Senats, es gab Rostra, die Rednerbühnen Roms, mehrere Tempel für Saturn und Castor und Romulus, mehrere Basilika, das Haus der Vestalinnen und den Vesta Tempel.
Zwischen dem 13. Und 16 Jhdt. zerfielen die Tempel und Häuser auf dem Forum Romanum, und die herrschenden Päpste benutzten auch dieses Baumaterial für deren Kirchen in Rom. Erst Ende 19. Jhdt. begann man mit den Ausgrabungen des Forum Romanums.
Es war für uns faszinierend über das Forum Romanum zu spazieren. Es ist alles so unvorstellbar alt und so viel Geschichte, die dort passiert ist. Leben, das gelebt wurde. Menschen, die dort weilten und schon lange vergangen. Alltag, wie wir ihn kennen – es wurde gegessen, geredet, gefühlt, diskutiert – und das alles an einem Ort wie diesen. Von dem nicht mehr viel erhalten ist, und der doch eine Zeitlang einer der wichtigsten Plätze in dieser Stadt war.
Ticket und Öffnungszeiten: gehen gleich mit dem Kolosseum und dem Palatin.
Wenn du das Forum Romanum betrittst, dann kommst du auch auf den Palatin, einen der sieben Hügel Roms. Laut der Legende um Romulus wurde hier an diesem Ort die Ewige Stadt – Rom – gegründet. Seit dem 9. Jahrhundert war es einer der vornehmsten Orte zum Wohnen in Rom. Einige der reichsten und einflussreichsten Römer wie Augustus, Cicero, Tiberius lebten hier und auch so mancher Kaiser.
Heute ist der Palatin eine Parkanlage mit einem lohnenswerten Spaziergang durch die Farneser Gärten vorbei an dem Gebiet, in dem Romulus und Remus in ihrer antiken Hütte lebten und an den Ausgrabungen der Residenzen und Tempel aus längst vergangener Zeiten. Es gibt ein Museum, das in Modellen die erste Besiedlung des Hügel zeigt, und du findest hier nach einem Rundgang unter schattenspenden Bäumen eine angenehme Ruhe und eine grandiose Aussicht auf die Stadt Rom.
Du kaufst ein Ticket und kannst dir damit Kolosseum, Forum Romanum und Palatin ansehen. Um Wartezeiten zu vermeiden, kannst du die Tickets online kaufen und musst zur bestellten Uhrzeit pünktlich anwesend sein.
Adresse:Kolosseum // Piazza del Colosseo 1, 00184 Rom
Forum Romanum + Palatin // Via della Salara Vecchia, 5/6, 00186 Rom


Der Petersdom oder auch die Basilica Sancti Petri in Vaticano genannt ist die größte Kirche der Welt im unabhängigen Staat der Vatikanstadt und eine der sieben Pilgerkirchen Roms. Entstanden auf einem Hügel im 4. Jhdt. und zu Ehren Petrus, der ebendort unter Kaiser Nero gekreuzigt und begraben wurde. Machthungrige Päpste rissen alte Gebilde ab und bauten neue, es dauerte viele hunderte Jahre bis der Dom letztendlich 1626 fertig gestellt wurde. Riesig mit Platz für 20000 Menschen im Inneren, findest du dort auch 800 Säulen aus Marmor, Bronze und Stuck, 44 Altäre und einer von Michelangelo gefertigten Statuen, der Pieta Michelangelos.
Der Besuch des Peterdoms war ein echtes Highlight. Eine faszinierende Kirche, prunkvoll und architektonisch und künstlerisch ein Meisterwerk. Die Farben sind so prächtig und glänzend. Absolut einen Besuch wert.
Adresse:Piazza San Pietro, 00120 Città del Vaticano
Die Kuppel des Petersdoms geht auf die Baupläne von Michelangelo zurück und ist das größte freitragende Bauwerk aus Ziegeln weltweit. Und du kannst es natürlich besichtigen.
Es gibt zwei Aussichtsplattformen:
1. Aussichtsplattform lässt den Blick frei ins Innere des Doms. Von oben herab nach unten erhältst du einen herrlicher Blick in den Innenraum des Doms und seinen großen Dimensionen. Die Seitenwände bestehen aus feinen, goldschimmernden Mosaiken.
2. und äußere Aussichtsplattform erreichst du, nach dem du in der Kuppel weitere Stufen nach oben steigst. Diese Stufen sind nichts für Leute, die unter Platzangst leiden. Es wird sehr eng und sehr schräg, doch die Aussicht auf Rom ist atemberaubend.
Normalerweise sind 551 Stufen zu erklimmen, aber es gibt für einen Teilabschnitt einen Lift, danach sind es noch 302 Stufen zu steigen.
Wir besichtigten die Kuppel mit Führung morgens ca. 9:00 und wir waren bereits nicht mehr alleine auf der Plattform. Es war sehr interessant unserem Guide zu lauschen, sie erzählte viel Wissenswertes bisweilen mit Humor gespickt. Am meisten haben wir die Aussicht genossen, der Blick geht unendlich weit über die Stadt.
Wir haben eine Führung am frühen Morgen mit Petersdom und Kuppelbesteigung gemacht. Das Licht war zu dieser Zeit einzigartig, es waren wenige Leute unterwegs und die Führung war zudem noch sehr interessant.
Adresse:Piazza San Pietro, 00120 Città del Vaticano // Der Eingang zur Kuppel liegt auf der rechten Seite des Petersdoms über dem Besucherzentrum.


Die vatikanischen Museen beherbergen die päpstliche Kunstsammlung. Und ist eine der größte Sammlungen weltweit vom alten Ägypten über die Antike, die Römerzeit, Renaissance bis hin zu zeitgenössischer Kunst. Es gibt so unglaublich viel zu sehen, dass es wahrscheinlich am sinnvollsten ist, dass du dir das für dich wichtigste herauspickst.
Wir fanden bewundernswert die Stanzen des Raffaello, die Galerie der Landkarten, die Ägyptische Kunstsammlung, den große Saal der Bibliothek … und die von Guiseppe Momo 1932 entworfene Treppe – eines der architektonischen Highlights im Vatikan.
Die Museen sind prachtvoll und faszinierend. Wir hätten viel mehr Zeit für die einzelnen Räume und die langen Gänge benötigt. Die Vielzahl an Kunst ist so enorm und für uns an einem Tag nicht zum Aufnehmen. Aber auch die vatikanischen Museen können wir unbedingt empfehlen.
Wer kennt sie nicht, die Sixtinische Kapelle. Alle Geschichts- und Kunstinteressierte und letztendlich auch alle, die den Film „Illuminati“ mit Tom Hanks gesehen haben. Der Ort an dem der nächste Papst gewählt wird, an dem die Bischöfe die Konklave abhalten und das berühmteste Gemälde der Welt zu sehen ist.
Sie ist in jedem Falle ein Besuch wert. Die Kapelle ist irgendwie kleiner als wir uns vorgestellt hatten. Das fantastischen Gemälde jedoch ist so enorm, dass es kaum möglich ist, alles Szenen bei einem Besuch wahr zu nehmen.
Wichtig
Auf angemessene Kleidung achten – Schulter und bis zum Knie bedeckt halten. Die Besichtigung ist nur auf einem Weg durch die vatikanischen Museen möglich und ist im Ticketpreis für die Museen enthalten.


Es gibt in Rom einige Wochenmärkte, die sich alle einen Besuch lohnen. Wir haben uns den Markt Campo de Fiori ausgesucht, der täglich stattfindet. Besonders morgens um 9:00 Uhr, wenn der Markt eröffnet und noch nicht so viel los ist, macht es Spaß an den Ständen entlang zu spazieren.
Hier findest du alles von: Blumen, Obst- und Gemüse, Olivenöle, Gewürze und Fisch und anderen Delikatessen sowie Kleidung und Handwerk z.B. Schnitzarbeiten.
Da viele Leute den Markt besuchen, sind mit der Zeit rundherum einige Restaurants, Bars und Cafés entstanden. Wir waren bereits morgens um halb neun vor Ort und haben nach unserem Rundgang ein herrliches Frühstück in einem der Cafés genossen.
Adresse: Campo de’Fiori, 00186 Rom
Das Pantheon ist ein heiliges Bauwerk aus der römischen Antike und den Göttern Roms geweiht. Es entstand bereits im Jahre 114 n Chr. – 125 n Chr. Und wurde von den Päpsten zu einer christlichen Kirche und Grabstätte für z.B. den Maler Raffael umgewandelt.
Der Eintritt in das Pantheon ist kostenfrei, es gibt aber je nach Uhrzeit lange Warteschlangen. Es gibt auch die Möglichkeit, die Warteschlangen zu umgehen und eine Audiotour zu buchen.
Adresse: Piazza della Rotonda, 00186 Rom
Die Villa Borghese und die dazugehörigen ausgedehnten Parkanlagen der borghesischen Fürsten – Weinberge, Gärten, Ställe, Tiergehege und Wasserspiele – sind ein weiteres Besuchsmagnet, welches wir leider nicht geschafft haben. Zur Villa Borghese gehört auch die Galleria Borghese, in der eine wunderschöne Sammlung von Meisterwerken aus der Renaissance ausgestellt ist.
Adresse: Piazzale Napoleone 1, 00197 Rom
Engelsburg Museum wurde als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian errichtet, der dort unter anderem neben dem bekannten Kaiser Marc Aurel beigesetzt ist. Heute fungiert es als Museum.
Im Kapitolinischem Museum findet du römische Altertümer und eine Pinakothek mit Gemälden von Rubens und Tizian.
Adresse: Piazza del Campidoglio, 1, 00186 Rom
Hier im MAXXI findest du moderne Kunst und Architektur aus dem 21 Jhdt.
Adresse: 4A Via Guido Reni, 00196 Rom


Geschichte
Bereits die Sage, wie Rom im Jahre 753 v Chr. entstand, ist eine fantastische Geschichte: Der Kriegsgott Mars und die Priesterin Rhea Silvia zeugten, nicht ganz freiwillig, Zwillinge – Romulus und Remus. Dem damaligen Oberhaupt der Stadt, Amulius, waren die Zwillinge ein Dorn im Auge, daraufhin setzte er sie in einem Weidenkorb auf dem Tiber aus. Zu ihrem Glück führte der Tiber gerade Hochwasser und als es schwand, blieb der Korb an einem Feigenbaum hängen.
Dort wurden die wimmernden Zwillinge von einer Wölfin gefunden, die sie mit in ihre Höhle nahm, sie säugte und mit Hilfe eines Spechts am Leben hielt. Nach einiger Zeit wurden sie von einem Schweinehirt gefunden, der sie – ohne zu wissen, wer sie waren – daraufhin aufzog.
Letztendlich kam irgendwann heraus, dass Amulius die Zwillinge ausgesetzt und diese überlebt hatten. Daraufhin wurde Amulius getötet. Und die Zwillinge durften zum Dank, in ihrem Schicksal ausgeharrt zu haben an eben jenem Platz – nämlich am Fuße des Palatin, wo sie ausgesetzt worden waren – eine Stadt gründen.
Romulus und Remus stritten sich natürlich, wer was wie viel bekommt. Doch Romulus hatte mehr Anhänger, nahm sich alles und baute sogleich eine Stadtmauer.
Sein Bruder jedoch verspottete ihn und wagtes über die Stadtmauer, die zu diesem Zeitpunkt als Heilig galt, zu hüpfen. Und die Geschichte nahm somit ihren Lauf. Romulus erschlug seinen Bruder und sagte:“ So möge es jedem ergehen, der über meine Mauern springt!“
Und so entstand Rom auf dem Hügel Palatin.
- Rom ist die Hauptstadt Italiens, Hauptort der Region Latium & historische Hauptstadt des Römischen Reichs.
- Die Stadt hat 2.873.000 Einwohner,
- steht auf sieben Hügel und wird vom Fluss Tiber durchflossen.
- Rom liegt in der Mitte der Apenninhalbinsel und wird die „Ewige Stadt“ genannt.
- Das Klima ist mediterran: Im Sommer heiß & trocken und im Winter feucht & kühl.


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Roadtrip nach Apulien: Ein Roadtrip sollte es sein, ein Roadtrip durch Italien. Und da uns die Zeit für ganz Italien fehlte, musste eine Entscheidung her: „Lass uns nur eine Region bereisen. Eine, die typisch italienisch ist, urtümlich und sehenswert.“ Wir wälzten Bücher über die verschiedenen Regionen, nach Sehenswürdigkeiten, nach Landschaften, die atemberaubend sind. Und by the way das ist jede Region in Italien. Jede hat etwas Besonderes an sich, jede ist es wert bereist zu werden. Letztendlich entschieden wir uns für: Apulien, und davon erzählen wir dir in unserem Blogartikel.

Hi, wir sind Alaa & Kristin – die Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.
Und Apulien ist tatsächlich so wie wir es erwartet haben: unendliche Weite, Felder, Olivenbäume, Kakteenfeigen, azurblaues Meer, weiße Häuser – soweit das Auge reicht. Nette Leute, gutes Essen, Sehenswürdigkeiten, die faszinierend sind. Landschaften, die begeistern. Und noch vieles mehr. Es war eine wunderbare Reise, eine langsame Reise, die wir sehr genossen haben. Apulien ist traumhaft schön und eine ganz große Empfehlung, denn Apulien ist Italien in seiner ursprünglichsten Form.


In Apulien man fährt auf gut ausgebauten Schnellstraßen und kleineren Landstraßen. Auf den Schnellstraßen kommst du rasch voran (100km/h), auf den kleineren Landstraßen geht es eher langsam voran mit höchstens 80 km/h. Eine Autobahn ist nicht vorhanden. Autofahren in Apulien fanden wir nicht kompliziert. Es geht bisweilen nicht ganz so geordnet zu, aber mit Aufmerksamkeit kommt man gut voran. Insgesamt sind die Wege länger als man denkt und du solltest auf jeden Fall gut Zeit einplanen.
Innerorts: 50km/h
Landstraße: 90km/h
Schnellstraße: 110km/h
In den Orten herrscht oft Einbahnstraßensystem, an das man sich auch tunlichst halten sollte. Die Straßen sind bisweilen so eng, dass es kein Ausweichen, nur noch ein Rückwärtsfahren gibt.
Überhaupt – haltet nach Straßenschildern Ausschau, die auch weiter oben angebracht sind. Die zählen genau so und missachtet man sie, weil man nicht noch oben schaut, gibt es bisweilen Monate später einen bitteren Strafzettel – an dessen Grund man sich nur noch dunkel erinnern kann.
Wir haben in jedem Ort gut ausgeschildert Parkplätze oder Haltebuchtendirekt am Straßenrand gefunden.
Die beste Reisezeit für Apulien ist beinahe das ganze Jahr über. Es herrscht Mittelmeerklima. Das heißt, die Sommer sind sehr heiß und dauern relativ lange, dafür sind die Winter eher mild und feucht mit 12-15 Grad.
Badeurlaub: Mitte Mai bis Oktober
Radfahren/Wandern/Sightseeing: März bis November
Wir reisten Mitte September durch Apulien, wollten im Meer baden, uns Sehenswürdigkeiten anschauen, die Landschaft entdecken und leckeres Essen genießen. Es war warm, aber nicht zu heiß. Das Meer war angenehm von der Sonne aufgeheizt, der Strand hingegen schon nicht mehr so voll. In den Städten war es – abgesehen von der Mittagszeit – zwar warm, aber gut zum Aushalten und Spazieren. September war für uns der perfekte Zeitpunkt.
In Apulien gibt es unzählige Restaurants, in denen du größtenteils sehr gut essen kannst. Auch findest du viele Cafés zum gemütlichen Sitzen und Strandbars für einen Cocktail im Sonnenuntergang.
Wir können zwei Restaurants empfehlen:
Adresse: Lungomare C. Colombo, 73040 Santa Maria di Leuca
Adresse: Strada Provinciale Patú, 73053 Patú
Ein ganzes Ferienhaus – ein Trullo – für dich allein. Im Haus befinden sich zwei Schlafzimmer, ein Badezimmer, es ist klimatisiert und hat eine gut ausgestattete Küche. Das Ferienhaus hat Stadtblick und wenn du magst, erhältst du ein italienisches Frühstück. Hund sind auf Anfrage erlaubt – möglicherweise jedoch mit Gebühr.
Das Aquamarea steht auf einer Klippe und bietet nicht nur einen traumhaften Ausblick, es bietet auch klimatisierte Zimmer, ein Restaurant auf dem Dach und eine Loungebar. Frühstück nimmst du auch auf dem Dach mit Ausblick zu dir. Hunde sind auf Anfrage erlaubt. Möglicherweise fallen dafür Gebühren an.
Die geschmackvoll eingerichtete Unterkunft befindet sich nur 400m entfernt de herrlichen Strandes. Es gibt eine Klimaanlage, kostenloses WLAN, eine Terrasse und Grillmöglichkeiten. Und Hunde sind auf Anfrage auch erlaubt – möglicherweise mit Gebühr.


Alberobello liegt im Zentrum des Valle d’Itra, dem Gebiet zwischen dem Ionischen Meer und der Adria und ist die Stadt der Trulli = der Kegelhäuser.
Trulli sind weiß gekalkt Häuser mit grauen Dächern aus schräg aufeinander geschichteten Kalksteinplatten in der Form eines Kegels. Genau diese Form der Häuser ist das Besondere an Alberobello und dem Umland. Bereits in den Dörfern und Orten rund um Alberobello wirst du auf der Anfahrt ein paar dieser Trulli entdecken. In Alberobello jedoch findest du ungefähr 2000 solcher Trulli.
- seit 1996 Weltkulturerbe der UNESCO
- ungefähr 12.000 Einwohner
- liegt ca. 50 km südwestlich von Bari.
Alberobello ist bereits weit vor der Stadt gut ausgeschildert. Im Ort wirst du via Schilder zu den Besucherparkplätzen geleitet, die du unbedingt nutzen solltest Und auch der Weg vom Parkplatz zu den Trulli ist ausgeschildert.
Der Hauptteil des Ortes heißt Rione Monti. Hier findest du die meisten Trulli – gut erhalten und gepflegt werden sie heute nur noch selten bewohnt. In diesem Bereich der Stadt der Trulli befinden sich vor allem Souvenirläden, Cafés und Restaurants. Links und rechts der engen Gassen gibt es in den Trulli – neben unnützem Allerlei – bisweilen auch sehr schöne Erinnerungsstücke zu kaufen. Manches Trullo wurde auch zu einem B&B umgebaut – falls du ein oder zwei Nächte in der Stadt verbringen magst, ist das sicher eine außergewöhnliche Idee.
Gegenüber von Rione Monti gibt es einen weiteren, weniger überlaufenen Teil von Alberobello. Hier findest du Panoramaterrassen, von denen aus sich der Blick über die grauen Kegeldächer sehr lohnt. Zwei der Highlights von Alberobello sind:
Doch warum diese Bauweise?
Im 17 Jahrhundert gab es im Königreich Neapel – dem auch Apulien angehörte – die Bestimmung, dass es verboten war, ohne Erlaubnis neue Ortschaften zu gründen. Dafür musste man eine Stange Geld hinlegen.
Um das zu umgehen, verpflichtete der damalige Feudalherr dieser Gegend, Giangirolamo II. Acquaviva, Graf von Conversano, seine neuen Siedler, diese Form und Bauweise der Trulli anzuwenden, da sie leicht auf- und abzubauen waren. Kam eine kaiserliche Kontrollkommission, wurden die Dächer schnell entfernt.
Somit wurde die Siedlung, die nun nur noch aus halben Wänden bestand, nicht mehr Siedlung genannt. Und die kaiserliche Kommission musste wieder abziehen – ohne Steuereinnahmen.
Und weil das stets so gut klappte, blieb man bei dieser Bauweise in der Gegend.
Alberobello ist sehr sehenswert – ohne Frage. Aber wenn du anreist, sollte dir bewusst sein, dass der ganze Ort sehr touristisch vermarktet wird. Überall sind Touristen unterwegs. Alberobello ist voller Leute, die nur zum Gucken kommen für ein paar Stunden – und darauf wurde reagiert. Die niedlichen Gassen sind nett zum Anschauen, aber letztendlich voller Souvenirläden. Alles in allem ein wenig überladen und zu touristisch vermarktet.




Von Alberobello aus setzten wir unsere Fahrt (30 min/29 km) fort nach Polignano a Mare – mit seinem wohl einzigartigen Strand. Letzteres ist wahr, wenn wir für diesen auch zum falschen oder – wie man es persönlich sieht – richtigen Zeitpunkt kamen.
Wir wollten durch die Gassen bummeln, irgendwo eine Pizza oder Lunch essen, an den berühmten Strand gehen und möglicherweise in das glasklare und sehr blaue Meereswasser tauchen. Als wir ankamen, war etwas im Gange. Die Stadtmitte war gesperrt und wimmelte von Leuten.
Zuerst spazierten wir durch die Stadt, eine typische italienische Altstadt mit weißbeigen Häusern, Blumen und Palmen und Kakteen überall und Cafés und Restaurants zum Sitzen und Genießen. In der Mitte des Ortes findest du die Statue des berühmten Sängers Domenico Modugno. Sein bekanntester Song „Volare oooh, cantare ooohhh“ kennt wahrscheinlich mittlerweile schon jeder. Da das Meer die Kalksteinklippen unterhalb von Polignano a Mare stetig aushöhlt, haben sich dort Höhlen gebildet, die du auf einem Bootsausflug besuchen kannst.
Doch kehren wir zurück zur Frage: Warum die vielen Leute? Die Polizei? Krankenwagen? Sperrung?
Wir erreichten die Cala Porto, eine römische Brücke, die die Stadt, die auf zwei gegenüberstehenden Klippen steht, miteinander verbindet. Und dann entdeckten wir das warum. Von der Brücke aus erhältst du einen direkten Blick auf den sehenswertesten Strand Apuliens – gelegen zwischen eben diesen zwei Klippen endet der Strand aus hellen Kieselsteinen am azurblauen Meer. Genau an dem Tag, als wir Polignano a Mare besuchten, fanden die Klippenspringerweltmeisterschaften 2021 ( Red Bull Cliff Diving) statt.
Und das war tatsächlich sehenswert. 27m geht es für die Klippenspringer und Klippenspringerinnen knapp neben den Felsen in die Tiefe. Faszinierend und beängstigend zugleich, aus welcher Höhe die Springer kraftvoll ins Wasser springen. Von eben jenem fantastischen Strand aus – der an diesem Tag zum Schwimmen gesperrt war – beobachteten wir einige der Springerinnen und Springer, die sich, bevor sie ins Wasser tauchten, mehrmals kunstvoll drehten. Ein unerwartetes und begeisterndes Erlebnis inmitten einer wunderschönen, kleinen italienischen Stadt.




Wie der Name schon sagt, ist es eine Grotte, die wir als nächstes besuchten. Über Jahrhunderte leckte das Meer an den Steinklippen und formte eine Höhle unterhalb der Felswände 30 m vom Meer entfernt. Du wanderst dicht an den Klippen entlang über felsiges Gebiet, bis du inmitten des Felsens ein Loch erreichst: Grotta della Poesia.
Von oben kannst du hinabschauen, und möglicherweise auch baden. Es gibt Fotos, auf denen Leute von den Klippen in die Grotte springen und schwimmen. Bei uns schien zwar die Sonne, aber es wehte ein recht kühler und starker Wind. So dass von uns und auch sonst niemand hätte baden wollen. Es ist ein besonderes Erlebnis, an den tiefen hinabreichenden Klippen zu spazieren, während die Wellen sich lautstark an den Felswänden brachen. Neben der Grotte kannst du auch die Ruinen eines alten Wachturms und Herrenhauses aus dem 16 Jahrhundert anschauen sowie die Wallfahrtskirche Madonna di Roca besuchen.


Ganz in der nähe befindet sich die nächste Sehenswürdigkeit: Torre Saint’Andrea, ein vom Meer und den Wellen gemachtes Tor inmitten eines Felsen, der im Wasser steht. Entlang der Klippen steigst du über in den Felsen gehauene Treppen hinab, um den Torre Saint‘ Andrea zu erreichen – allein das ist den Ausflug wert. Als wir den Ort besuchten, begann die Sonne unterzugehen, die Klippen glühten im orangefarbenen Licht und noch immer wehte ein starker Wind, so dass sich dicht neben uns hohe Wellen mit weißer Gicht am Felsen brachen. Das war ein herrliches Naturschauspiel.


Ein weiteres Ziel auf unserem Roadtrip durch Apulien war: Gallipolli.
Gallipoli ist ein wunderschöner Ort mit einer gemütliche Altstadt aus weiß/gelben Häusern, engen Gassen, vielen Cafés und Restaurants, und einem Hafen, in dem du Fischern beim Angeln zusehen kannst.
- älteste Stadt in dieser Gegend
- ca. 20.000 Einwohner
Die historische Altstadt befindet sich auf einer Insel, die du über eine Brücke erreichen kannst. Diese ist mit der Neustadt verbunden. Du kannst diese Insel über eine Brücke erreichen, von der aus du die Festung mit ihren Türmen, Basteien und Mauern wunderbar sehen kannst. Wenn du magst, kannst du die Festung aus dem 13 Jahrhundert besteigen und einen herrlichen Blick über die Stadt und die Umgebung genießen.
In der Altstadt findest du auch die erwähnenswerte Kathedrale „Basilica concattedrale di Sant`Agata“ aus dem 17. Jahrhundert. Die Altstadt befindet sich auf einer felsigen Insel, die du über eine Brücke erreichst. Diese Brücke verbindet Alt- und Neustadt von Gallipoli. Auch in der Altstadt findest du das Castello di Gallipoli, einer Festung, die du besichtigen kannst.
Im neueren Bezirk findest du eine große Hauptstraße, an der sich unzählige Modegeschäfte, Banken, Gemüse- und Obstläden, Cafés und Restaurant reihen. Hier auf einer Bank zu sitzen und ein Eis zu schlecken und dem bunten Treiben zu zusehen, macht gerade in den Abendstunden, wenn die Türen der Häuser sich öffnen und Gallipolli zum Leben erweckt, viel Spaß.


Das Punta Ristola ist ein Kap an der südlichsten Absatzspitze des italienischen Stiefels. Und das Besondere an diesem Ort ist: Hier treffen sich das Ionische Meer und das Adriatische Meer und fließen ineinander. Das kannst du so nicht sehen, aber du kannst auf den Klippen gut spazieren, und wenn du mutig bist, bis zum äußersten Zipfel vordringen. Dann ist da nicht mehr außer du und das weite Meer.


Apulien ist, in Kurzform Puglia genannt, der Absatz des italienischen Stiefels. Die Halbinsel Salento ist die flachste Region Italiens.
Die Region liegt zwischen dem Adriatischen Meer und dem Ionischen Meer und hat sage und schreibe 865 km lange Sandstrände mit herrlichstem azurblauen Meer. Dazu kommen mittelalterliche Städte mit verwinkelten Gassen und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten. Manche davon sind als UNESCO-Erbe ausgezeichnet.
Es gibt kleine Dörfer mit weiß gekalkten Häusern, Jahrhunderte altes Ackerland mit rotbrauner Erde, Felder voll mit knorrigen, alten Olivenbäumen, daneben Weingärten behangen voller tiefblauer, reifer Trauben. Und am Straßenrand stehen unzählige Kakteenfeigen voller reifer, roter Früchte.
Apulien ist Italien in seiner ursprünglichsten Form.
Einwohner: 3.922.941
Fläche: 19365,8 km²
Hauptstadt: Bari
Klima: heiße Sommer, milde WinterSprache: italienisch


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Florenz mit Hund bereisen – genieße laue Sommernächte inmitten des Trubels unserer Lieblingsstadt Italiens. Lass dich mit deinem Hund durch die engen Gassen treiben und bestaune all die mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten, die die wunderbare Stadt zu bieten hat. Einmal Florenz, immer wieder Florenz? Ja, Florenz überzeugt tatsächlich. Doch wie ist es, Florenz, die Hauptstadt der Toskana mit Hund zu bereisen? Funktioniert es? Eine italienische Stadt mit Hund? Ist das nicht zu viel von dem einen und zu wenig von dem anderen? Zu viel Lärm und Trubel? Zu wenig Grünfläche und Auslaufmöglichkeiten? Erfahre mehr in unserem Blogartikel.

Hi, wir sind Alaa & Kristin – die Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.


Wie es funktioniert mit Hund in Florenz?, das fragten wir uns, als wir für eine Nacht Halt machten, bevor wir die Fähre zur Isola d‘ Elba nahmen. Meistens sind größere Städte nicht so vorteilhaft, wenn du mit Hund unterwegs bist. Meistens ist es laut und stinkig, zu viele Leute und zu viel Verkehr.
Das ist in Florenz ein wenig anders. Es ist laut, aber nicht stinkig. Es sind viele Leute unterwegs, aber sie verlaufen sich in den Gassen und auf den Plätzen, so dass es nie zu viel wurde. Und Verkehr gab es gar nicht so viel, ein großer Teil in der Altstadt war schlichtweg für Autos nicht erreichbar.
Fakt ist, willst du die Sehenswürdigkeiten nicht nur von außen sehen, dann musst du einen Partner mitbringen, der auf deinen Hund aufpasst oder du versucht einen der Dogsitter, die es laut Internet in Florenz zu buchen gibt. Denn die Museen und Kirchen kannst du nur ohne deinen Hund betreten.
Besichtigungen mit Hund sind natürlich nicht ganz einfach. Bis auf einen Rundgang durch die Stadt und die Besichtigung der Gebäude von außen, gibt es nichts, was du im Inneren besuchen kannst – außer ihr reist zu zwei, zu dritt, zu viert und wechselt euch mit Dogsitting ab. Oder ihr wählt einen Dogsitter-Service aus dem Internet. Wir haben das noch nie probiert, aber falls es bereits jemand versucht hat, kann er gerne in den Kommentaren schreiben, welche Erfahrungen er damit gemacht hat.
Falls ihr also einen Dogsitterservice ausprobieren oder abwechselnd die Sehenswürdigkeiten besichtigen wollte, listen wir für euch alle Attraktionen auf, die der Tourist in Florenz gesehen haben sollte.
Manche Restaurants erlauben keine Hunde. Das ist uns aber auch noch nie passiert, zumal wir oft im Sommer unterwegs sind und dann gerne draußen sitzen.
Wir waren insgesamt zweimal in Florenz. Einmal erwischte uns ein Regentag im Sommer (wahrscheinlich der einzige Tag mit Regen in jenem Sommer) und im Jahr darauf besuchten wir Florenz einen Spätnachmittag lang bis einschließlich früher Morgen am nächsten Tag. Viel Zeit für Sehenswürdigkeiten blieb uns nicht, deshalb vergnügten wir uns mit einem ausgiebigem Spaziergang in der Abendsonne und einem gemütlichen Restaurantbesuch.
Möchtest du dir die Stadt ohne Museen und das Innere von Kirchen ansehen, dann ist Florenz eine ideale Stadt mit Hund. Florenz ist italienisch, eine Eigenschaft, die uns Urlauber bereits alleine überzeugt. Aber Florenz strahlt zudem eine willkommene Wärme aus. Ein: hier möchte ich ein wenig bummeln und danach ein wenig sitzen und ein wenig Eis essen.
Und es gibt – ein großer Pluspunkt – eingezäunte Hundebereiche in den verschiedenen Parks der Stadt, in denen dein Hund, ist er verträglich, Auslauf haben und toben kann.
Keine Frage, die Museen speziell die Uffizien sind einen Besuch wert, aber es gibt auch ohne Museen und das Kircheninnere genug in Florenz zu sehen und zu entdecken. Es ist die Geschichte der Stadt, der Familien, des Landes, die überall zu spüren ist, und Florenz sehenswert macht. Und es ist das Leben, was Florenz so liebenswert macht.


Fahren in Florenz ist wie in jeder größeren Stadt. Es ist viel Verkehr und für manche Straßenführung braucht man eine Sekunde länger zum Überlegen, aber insgesamt war Florenz – wir sind bereits in Neapel Auto gefahren und dazu können wir nur sagen: Ja, Halleluja – ein leicht zu handhabender Verkehr. Jedoch darfst du nicht vergessen, die Altstadt die ist eine ZTL-Zone = Zona a Traffico Limitato. Das heißt, es ist verboten in dieser Zone Auto zu fahren – außer du kannst eine Sondergenehmigung vorweisen.
Parken in der Stadtmitte ist aussichtslos und solltest du auf jeden Fall vermeiden (siehe Fahren in Florenz). Zu wenig Möglichkeiten, die zudem erlaubt sind. Wir parkten das erste Mal Florenz in einem Parkhaus nahe der Altstadt – Preis war akzeptabel – und das zweite Mal, als wir Florenz besuchten, parkten wir in einer Seitenstraße nahe der Wohnung (zu Fuß ungefähr 15 min in die Altstadt), die wir gemietet hatten.
Florenz kannst du ganzjährig mit Hund besuchen. Die beste Reisezeiten sind von April bis Juni (wenn es überall herrlich blüht) und von September bis Oktober ( wenn es schön warm, aber nicht mehr zu heiß ist). Von November bis März kann es häufiger regnen und die Temperatur nachts auch mal bis in die Minusgrade gehen, dafür ist vieles billiger und es sind weniger Touristen zu finden. Und in den Monaten Juli bis August ist es wie im Süden erwartet sehr, sehr heiß und voll.
In Italien herrscht für Hunde Maulkorbpflicht. Wir haben immer einen Maulkorb dabei, haben ihn aber noch nicht gebraucht und wurden auch nie darauf hingewiesen, ihn zu benutzen. Auch gehören Hunde in Italien an die Leine – unbedingt – und sie sollte nicht mehr Platz als einen Meter zwischen dir und deinem Hund lassen. Wir haben Ryok an der Leine, aber sie ist bisweilen nicht nur einen Meter lang – und auch hier hat uns niemand bisher darauf angesprochen.
Wie in allen italienischen Städten wird man in Florenz nicht verhungern. es gibt unzählige Restaurants, Trattoria, Osteria, Cafés und Eisläden. Es ist eine wahre Freude, hier ein Lokal suchen zu müssen und dann essen zu gehen.
Adresse: Piazza di Santa Croce, 25/26r, 50122 Florenz
Die Villa aus dem 19. Jahrhundert nur wenige Fahrminuten entfernt der Altstadt bietet wunderschön eingerichtete Zimmer mit Klimaanlage, einem großen Garten mit Außenpool und kostenfreiem WLAN. Das Frühstück ist reichhaltig und Hunde sind auf Anfrage erlaubt.
Das Hotel neben elegant und modern eingerichteten Zimmern auch einen herrlichen Panoramablick über Florenz und die Hügel der Toskana. Klimatisierte Suiten, kostenfreies WLAN und ein Frühstücksbuffet runden das Angebot ab. Hunde sind auf Anfrage kostenfrei erlaubt.
Das gemütlich eingerichtete B&B befindet sich nur zwei Kilometer außerhalb der Altstadt mit direkter Bushaltestelle vor der Tür. Reichhaltiges Frühstück und kostenfreies WLAN stehen in der Unterkunft zur Verfügung. Hunde sind auf Anfrage und ohne Aufpreis erlaubt.




Florenz ist traumhaft. Das ist keine Frage, das ist eine Feststellung, die man so schnell nicht widerlegen kann. Florenz ist italienisch.
Locker und leicht, fühlt sie sich an, diese Stadt. Sonne und Sightseeing – Urlaub eben. Florenz ist voller Sehenswürdigkeiten, voller Geschichte, voller Leben. Cafés und Restaurants, kleine Geschäfte mit niedlichen Produkten, und sündhaft teure Shops, die nur wenige betreten.
Gelateria, Bäckerei, Metzgerei, Käserei, Weinläden, es gibt alles und viele toskanische Spezialitäten locken zum Kauf. Doch Florenz ist viel mehr als nur eine Stadt zum Shoppen, Florenz ist Kultur und Geschichte. Es gibt so unendlich viel zu entdecken. Jede Ecke der Stadt hat gelebt und hat etwas Sehenswertes für sich.
Unser Spaziergang startete an der Ponte S. Niccoló und führte uns entlang des Arno – der sage und schreibe 200 km lang ist – Richtung Altstadt vorbei an der Biblioteca Nazionale, bis wir die Ponte Vecchio erreichten.
Die berühmte Brücke, die Jahre 1345 erbaut wurde, verbindet die Uffizien mit dem Medici-Palast auf der anderen Seite des Arnos. Die Brücke gleicht einer schmalen Straße an der Häuser erbaut wurden, bisweilen über den Brückenrand hinaus. In den Häusern findest du vor allem Schmuck- und Uhrengeschäfte. In der Mitte der Brücke kannst du links und rechts vorbei an den Häusern das bunter Stadtpanorama genießen. Die Brücke kannst du auf deinem Spaziergang natürlich mit Hund besuchen.
Unser Weg führte uns dann weiter Richtung Uffizien. Wir spazierten unterhalb der hohen Torbögen vorbei am Museum und passierten dabei eine Handvoll Maler, die wahlweise den Arno, Florenz und die Ponte Vecchio malten oder dich, falls du als Tourist ein Andenken wünschst, welches dich und deinen Partner auf humorvolle Weise mit großer Nase oder Segelohren oder dicken Lippen zeigt.
Falls du ohne Hund unterwegs bist oder mit einem Partner reist, der weniger Interesse an Skulpturen und Gemälden von Botticelli, Giotto, Michelangelo und Da Vinci hat als du, dann lass den Hund für einen ausgiebigen Spaziergang bei ihr/ihm und besichtige die lohnenswerten Räume und Ausstellungen der Uffizien.
Adresse: Piazzale degli Uffizi, 6, 50122 Florenz, Italien
Der Platz ist ein weiteres sehenswertes und geschichtliches Highlight auf der Liste der Sehenswürdigkeiten von Florenz. Und nicht nur das, er ist wunderschön und das Zentrum der Altstadt.
Die große Piazza ist viereckig und von hohen, alten Häusern umrandet. Eines davon ist der Palazzo Vecchio mit dem 90m hohen Arnolfoturm, von dem aus du – nach 233 Stufen – eine fantastische Rundsicht über die Stadt genießen kannst. Vor dem Palazzo steht der berühmte Neptunbrunnen, dessen Wasser nicht nur unter grimmigen Mienen diverser Flussgottheiten und den Argusaugen des Neptuns fröhlich dahin plätschert. Nein, der Brunnen ist tatsächlich der Endpunkt eines Aquäduktes aus der Antike.
Wir kauften uns auf der Piazza della Signora erst einmal ein Eis, denn Italien ohne Eis ist nicht Italien, und setzten uns auf ein paar Treppen, um dem Treiben auf dem Platz zu zuschauen. Neben uns, unter einem Torbogen der Uffizien, wurde ein klassisches Konzert abgehalten und erfüllte die Piazza della Signora mit wunderschöner, zarter Musik. Langsam verschwand die Sonne hinter den hohen Mauern der Häuser und ließ uns auf einem abendlichen Platz zurück, der sich mit mehr und mehr Leuten füllte. Restaurants öffneten, Tische wurden gedeckt, Gläser herausgetragen und es begann appetitlich nach Spaghetti aglio e olio zu duften.
Die Stadt begann zu leben.
Wir wandern weiter durch enge Gassen, vorbei an alten Hauseingängen mit meterhohen dunkelglänzenden Türen, unter Torbögen hindurch und entlang kleinerer und größerer Plätze. Und erreichten irgendwann die Piazza di Santa Croce mit der Basilica di Santa Croce.
Laut einer Legende wurde der Grundstein der Basilica di Santa Croce vom heiligen Franz von Assisi gelegt. Sehenswert ist die Basilica aber auf jeden Fall, denn nicht nur die Architektur überzeugt, du findest hier auch einige Gräber berühmter Künstler und Gelehrter wie Michelangelo, Galileo Galilei und Rossini.
Es war herrlich warm auf der Piazza di Santa Croce und wenig los. Es gab ein paar Touristenführungen, Kinder, die Fahrrad fuhren, Leute, die ihren Hund spazieren führten, und Liebespaare, die auf den Bänken zusammensaßen.
Auf dem Rückweg zu unserer Wohnung setzten wir unseren Spaziergang fort. Die Straßen und Restaurants füllten sich mehr und mehr, während wir die Piazza del Duomo mit der sehr sehenswerten Kathedrale Santa Maria del Fiore erreichten.
Kathedrale Santa Maria del Fiore
Die Kathedrale Santa Maria del Fiore ist die viertgrößte Kirche Europas, mit drei massiven Bronzetüren und einer Kuppel aus dem 12 Jahrhundert, die von keinem geringeren als Brunelleschi entworfen wurde. Die Kathedrale Santa Maria del Fiore kannst du natürlich besichtigen, der Eintritt ist frei. Willst du die Kuppel besichtigen und besteigen, musst du eine Führung buchen.
Campanile Giottos
Gleich neben der Kathedrale steht der Campanile Giottos, ein Turm, der zwölf Kirchenglocken beherbergt und den du auch besichtigen kannst. Die 414 Stufen zur Turmspitze zu erklimmen und den atemberaubenden Panoramablick über Florenz zu genießen, ist eine große Empfehlung von uns. Natürlich nur ohne Hund möglich.
Baptisterium San Giovanni
Gegenüber der Kathedrale findest du das Baptisterium San Giovanni mit seinen drei kunstvollen Bronzetoren. Auch sehr sehenswert.
Adresse:Piazza del Duomo, Florenz, Italien
Eine weiter Sehenswürdigkeiten in Florenz ist der Palast der Medici, eine Attraktion aus dem 15. Jahrhundert mit einem herrlichen Innenhof und Garten und einer Galerie, die man gesehen haben sollte – vorausgesetzt man hat keinen Hund dabei.
Adresse: Palazzo Medici Riccardi, Via Camillo Cavour 3, 50129 Firenze, Italien
Wir empfehlen dir auch den Mercato Centrale zu besuchen, einem Markt untergebracht in einer riesigen Halle. Du findest hier alles, einfach alles: Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, diverse Brote und Kuchen, Blumen und alle möglichen Käsesorten. Im oberen Stockwerk sind Restaurants und Lounges untergebracht, in denen du verschiedene und echt leckere Speisen ausprobieren kannst.
Adresse: Piazza del Mercato Centrale, Via dell’Ariento, Florenz, Italien
Und jetzt eine Sehenswürdigkeit, die auf jeden Fall mit Hund funktioniert und die du unbedingt besuchen musst: Die Piazzale Michelangelo.
Die Piazzale Michelangelo ist einer der schönsten Aussichtspunkte von Florenz mit einem sagenhaften Panorama über die Stadt und den Arno, und einer Nachbildung des berühmten „David“ von Michelangelo. Die echte Skulptur kannst du in der Galerie der Accademia bewundern.
Die beste Zeit für einen Besuch ist der Abend, wenn die Sonne hinter Florenz und den nahen Bergen untergeht. Dann gibt es ein atemberaubendes Schauspiel über der Stadt und den Lichtern der Straßen, die weit unter dir funkeln.
Wir besuchten die Piazzale am frühen Morgen und waren bis auf zwei weiter Touristen alleine. Das ist natürlich ein Pluspunkt für diese Zeit. Der Ausblick auf die erwachende Stadt war wundervoll erfrischend.
Lage: Du erreichst die Piazzale Michelangelo über die Stufen, die von der Piazza Guiseppe Poggi hinaufführen, oder wahlweise mit dem Auto auf der mit Bäumen gesäumten Allee Viale Michelangiolo aus der Innenstadt kommend.


Wie in jeder Stadt gibt es auch in Florenz, die achtgrößte Stadt Italien mit 382.258 Einwohnern unglaublich viel zu besichtigen und zu entdecken. Florenz ist nicht nur die Hauptstadt der Region Toskana sondern auch die Hauptstadt der Renaissance – was bereits alles sagt.
Aber wir holen ein wenig aus:
Florenz wurde bereits in der Antike von Julius Cäsar errichtet und in diversen Kriegen fast nahezu wieder zerstört. Nach einer Pestepidemie – ungefähr ab dem Mittelalter – begann Florenz sich zu einer gefragten Handels- und Kulturstadt zu mausern. Künstler und Gelehrte, die die Welt kennt wie Donatello, Botticelli, Michelangelo, Da Vinci oder Galileo Galilei siedelten sich in Florenz an. Zeitgleich wuchs die Stadt durch die reiche Familie der Medici zu einem wichtigen Handels- und Finanzzentrum heran.
Florenz ohne Kultur geht einfach nicht – an jeder Ecke findest du Zeugnisse vergangener Epochen. Epochen, die herrlichste Sehenswürdigkeiten hervorbrachten, den Fortschritt und faszinierende Geschichte.


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Elba bietet sehr viel Urlaub und sehr viel Erholung. Eine perfekte Insel für eine perfekte Zeit: herrlichste Sandstrände zum Schwimmen, pittoreske Orte zum Bummeln, leckerstes Essen in den Restaurants, bunte Wochenmärkte zum Stöbern, und den Berg Monte Capanne, den es heißt zu besteigen. Die Wanderung auf den Monte Capanne ist eine angenehme und vor allem ruhige Wanderung durch die Steineichenwälder Elbas mit einem grandiosen Rundumblick vom Gipfel auf die kleine Insel und das Mittelmeer. Auch mit Hund ist die Wanderung gut machbar.

Hi, wir sind Alaa & Kristin – die Autoren und Fotografen von thealkamalsontheroad. Gemeinsam mit unserem wunderbaren Malinois Ryok treibt uns eine unbändige Reiselust hinaus in die Welt – und das am liebsten mit unserem Caravan.
Dauer: 4 – 5h / Länge: ca. 8,4km / Höhenunterschied: 650m
Du startest die Wanderung an der Cabinovia Monte Capanne, also an der Talstation der Seilbahn, in Marciana. Von hier aus wanderst du auf einer schmalen Straße Richtung Marciana Alta, an deren Ende auf der linken Seite ein Weg abzweigt mit der Nr. 101. Diesen Weg nimmst du. Wahlweise ist es auch möglich im nächsten Ort Poggio zu starten.
Insgesamt ist es eine mittelschwere Wanderung. Der Anstieg von ca. 600m ist nicht ohne, es geht schon straff den Berg hinauf. Aber man will ja auch auf 1019m Höhe. Die Wege sind gut begehbar, zuerst Waldboden, später wird es steinig und geht über leicht felsiges Gelände. Im oberen Bereich ist es schattenlos und kann sehr heiß werden.
Die Markierung auf diesem Weg ist rot-weiß und mit der Nummer 101 gekennzeichnet. Wobei es kaum Möglichkeit gibt, den Weg zu verfehlen.
Unbedingt gutes Schuhwerk anziehen, Turnschuhe mit grifffester Sohle oder besser noch Wanderschuhe. Auch kann es auf dem Weg sehr heiß werden, da im oberen Bereich kein Schatten vorhanden ist. Also viel Wasser für Mensch und Hund mitnehmen.
Auf dem Weg zum Gipfel gibt es keine Möglichkeit, Essen und Trinken zu erstehen. Deshalb unbedingt ausreichend Getränke mitnehmen. In den umliegenden Orten wie Marciana, Poggio und dann weiter Richtung Meer gibt es viele Restaurants und Cafès, um sich nach der Wanderung zu stärken.
Die beste Zeit den Monte Capanne zu besteigen ist von Frühling bis Herbst, wenn die Temperaturen angenehm moderat sind. Im Hochsommer kann es sehr, sehr heiß werden, da es im oberen Bereich keinen Schatten gibt. Im Winter kann es hier sehr kalt werden und möglicherweise kommt es sogar zu Schneefall, weshalb die kalten Monate eher bedingt für die Wanderung geeignet sind.
Von Marciana aus kannst du auch ohne große Anstrengung den Gipfel des Monte Capanne erreichen, in dem du für ungefähr 20min die Seilbahn nimmst. Wahlweise kannst du Hin- und Rückfahrt buchen wie auch nur eine Einfache Fahrt nach oben oder nach unten.
Die Kabinen der Seilbahn sind Zwei-Personen-Gondeln ohne Dach, quietschgelb und stoppen nicht ihre Fahrt – wenngleich sie langsamer werden – damit du aufspringen kannst. Das Gitter, das dir ungefähr bis zum Oberkörper reicht, wird geschlossen, du stehst auf engem Raum zu zweit wie in einem Vogelkäfig und dann geht es in ungefähr zwanzig Minuten bergauf/bergab von oder bis zur Talstation der Seilbahn.
Es mutet etwas abenteuerlich, aber wir haben uns sagen lassen, die Fahrt ist angenehm und zeigt einen wunderbaren Ausblick.
Die Gartenanlage und der beheizte Außenpool haben uns überzeugt. Das Hotel liegt ideal nahe Bonifacio, bietet Frühstück mit hausgemachten Marmeladen und Broten, kostenloses WLAN und kostenfreie Parkplätze. Hunde sind auf Anfrage gestattet.




Wandern auf Elba – für uns ein unbedingtes Muss. Und was gibt es besseres als den höchsten Berg der Insel, der 1019m über des Meeresspiegel ragt, zu erwandern?
Die Aussicht – so heißt es – soll fantastisch sein, weit über die Insel bis hin nach Korsika. Das hört sich traumhaft an – und ist es auch.
Obwohl es gerade auf Elba sehr verlockend ist, den Tag am weißen, weichen Strand und dem azurblauen, warmen Meer zu verbringen, mit einem leckeren Gelato in der Hand oder zwei oder drei, die Wanderung auf den Monte Capanne möchten wir nicht missen.
Eigentlich startest du in dem kleinen Ort Marciana, nicht weit entfernt der Kabinenbahn Cabinovia. Der Weg ist gut ausgeschildert und eigentlich nicht zu verfehlen. Du gehst kurze Zeit die schmale Straße Richtung Marciana Alta und biegst dann an deren Ende nach links auf einen Pfad mit der Nummer 101. Der geht nun erst einmal locker durch einen Wald und über eine kleine hölzerne Brücke.
Wir sagen eigentlich, denn wir kürzen ab und machen nicht den großen Bogen, den uns GoogleMaps anzeigt. Wir stiefeln also querfeldein durch den Wald und immer mit Blick auf die Karte und den Geräuschen plaudernder Menschen, die oberhalb auf dem tatsächlichen Weg wandern. Genau da wandern, wo wir hin wollten. Unsere Abkürzung dauert nicht lange, aber das kurze Stück bringt uns trotz Schatten gut ins Schwitzen. Es geht steil bergauf über Stock und Stein.
Nachdem wir den eigentlichen Weg erreichen, laufen wir eine ganze Weile locker dahin. Umgeben von Kastanienbäumen, die wunderbaren Schatten und Licht spenden.
Nach ungefähr 40 min findest du den ersten markarten Wegabschnitt, die Einsiedelei San Cerbone und die dazugehörige kleine Kirche aus dem 15 Jhdt. Es gibt eine Holzbank und einen Holztisch, um eine erste kurze Rast zu machen. Danach geht es weiter, immer bergauf, bis sich letztendlich der Wald immer weiter lichtet. Und du irgendwann heraustrittst und den Blick weit über die Insel und das blaue Meer schweifen lassen kannst.
Die Kastanienbäume weichen der mediterranen Macchia, die wunderbar würzig nach Lavendel, Thymian, Myrte und Ginster duftet. Hier und da stehen vereinzelt Pinien, die Felsbrocken am Wegrand werden mehr und letztendlich führt der Weg über manchmal lose Steinplatten, wackeliges Geröll und Steinstufen weiter nach oben. Dazwischen wachsen Blumen und Orchideen, überall spießt es zart in rosa, pink, blau und saftigem gelb.
Es sind nur sehr wenige Leute unterwegs, es ist unglaublich ruhig und angenehm. Unter einem schattenspendenden Baum machen wir wieder eine kurze Raste und genießen den Ausblick und leichten, warmen Wind, der vom Meer herüberweht.
Auf dem letzten Teilstück gehst du durchweg in der Sonne. Da wir den Juli für unsere Reise und diese Wanderung gewählt hatten, ist es heiß und die Sonne brennt stark. Der Gipfel des Monte Capanne ist jedoch nah, die Felswände greifbar neben uns.
Wir schwitzen gehörig, aber als wir unser Ziel erreichen – den Gipfel des Monte Capanne – werden wir augenblicklich von einer herrlichen Aussicht über die Insel belohnt.
Selten bisher erlebt, aber du kannst hier oben tatsächlich links und rechts jeweils jede Inselseite hinab auf das Meer schauen und unter dir liegt Elba. Und da das Wetter klar ist, sehen wir die Nachbarsinsel Korsika – so nah als könnten wir kurz mal hinüberschwimmen.
Das Panorama vom Monte Capanne aus ist atemberaubend und der Höhepunkt einer lohnenswerten Wanderung.
Nachdem wir ausreichend ausgeruht und Muskeln entspannt haben, kommt die Entscheidung: Zwei Möglichkeiten für den Abstieg:
Wir wählen Variante eins, weil wir gerne wandern. Zurück gehen wir denselben Weg. Erst entlang des schattenlosen Bereichs gleich unterhalb des Gipfels über bisweilen lose Steinplatten und rollendes Geröll, dann durch die ersten schattenspendenden Wälder voller zarter Schmetterlinge, die um die blühenden Büsche kreisen, voller Hummeln, die brummend an uns vorbeifliegen, und an Vögeln, die in den Wäldern zwitschern. Es ist herrlich entspannend.
Wir passieren die Einsiedelei San Cerbone und die kleine Kirche und erreichen dann den Wegabschnitt, den wir anfangs eigentlich hätte gehen sollen. Dieses Mal nehmen wir ihn und es geht locker durch den Wald, über die kleine Holzbrücke und einem plätschernden Bach. Die ersten Häuser sind zu sehen und wir erreichen dann bald die Straße und unser Auto.
Wir benötigen ungefähr 2h für den Abstieg. Gerade am frühen Nachmittag ein herrliches Erlebnis, weil nahezu niemand außer uns unterwegs und der Abstieg weit weniger anstrengend war als der Aufstieg.


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Ostuni – die weiße Stadt steht Stolz und im Sonnenlicht strahlend auf einem Hügel 223 Meter über dem Meeresspiegel. Umgeben von flachem Land voller Olivenbäumen – alt und knorrig. Du passierst einzelne Höfe, die zum Olivenöltest einladen. Dazwischen ein paar Felder mit Wein, an denen die Weintrauben im Spätsommer tiefblau und saftig hängen. Die Luft ist heiß, die Straße flirrt. Zikaden singen im Gras und Eidechsen laufen über das erhitzte Pflaster. Vom Meer aus weht eine warme Prise über das Land. Von weitem wirkt Ostuni wie die weiße Stadt aus dem Film „Herr der Ringe“ und mit viel Fantasie kannst du sehen, wie König Aragon mit wehendem Umhang zu seinem Palast schreitet. Erfahre mehr in unserem Blogartikel über die faszinierende Stadt.

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Ostuni ist nicht nur eine Empfehlung, nicht nur ein: Wenn du mal vorbeikommst, dann guck mal hin. Nein, Ostuni ist ein Muss für jeden Italienreisenden, für jeden der das Besondere mag, und das urtümliche. Denn das findest du hier in Ostuni.
Zugegeben Ostuni bietet keine große Menge an Sehenswürdigkeiten und Museen. Ostuni bietet vor allem eine Altstadt, die sehr sehenswert ist.
Nicht nur weiß gekalkte Wände, auch die bunte Wäsche, die aus den Fenstern hängt, die rote Vespa, die neben einer blau gestrichenen Tür parkt, Gardinen, die am offenen Fenster wehen, Radiomusik, die aus den Häusern klingt, der Duft nach einer frischen Pizza direkt aus dem Ofen, und Katzen, die im Schatten dösen und erst zur Dämmerung aktiv werden.
Diese grandiose Stadt musst du gesehen haben. Und wenn es dir möglich ist, dann nimmt dir ein paar Tage Zeit, wandere am frühen Morgen, wenn alles erwacht, und am Abend durch die Stadt, wenn das Leben erneut beginnt nach einer langen, langen Mittagspause.
Spaziere durch die engen Gassen und du wirst so viel Neues entdecken. Willst du noch mehr erleben, steig in den Bus und fahre die wenigen Kilometer bis zum Meer, um einmal einzutauchen in das Azurblau.
Für uns war die Zeit zu kurz in Ostuni. Und das ist ein Grund zurückzukehren, wiederzukommen und länger zu verweilen … in Ostuni, der weißen Stadt.


Bist du mit dem Auto unterwegs nach Ostuni, kommst du entweder aus der Richtung Fasano auf der SS16 oder aus der Richtung Brindisi ebenfalls die SS16. Du kannst Ostuni – egal woher du kommst – nicht verfehlen. Ostuni siehst du von weitem. Es gibt keinen großen Verkehr und es ist alles gut ausgeschildert.
Parkmöglichkeiten sind vorhanden und auch gut ausgeschildert. Du musst nur darauf achten, dass innerhalb der Altstadt Einbahnstraßensystem herrscht, manche Gassen sehr, sehr eng gebaut sind und es möglicherweise ein Fahrverbot gibt.
Beste Reisezeit für Ostuni ist von Mai bis Oktober. Bereits im Mai blüht es überall in den herrlichsten Farben. Angenehme Wärme findest du von April bis November. Sehr heiß wird es im Juli/August, kalt und weniger schön in den Monaten Dezember bis Februar.
In Italien herrscht für Hunde Maulkorbpflicht. Wir haben immer einen Maulkorb dabei, haben ihn aber noch nicht gebraucht und wurden auch nie darauf hingewiesen, ihn zu benutzen. Auch gehören Hunde in Italien an die Leine – unbedingt – und sie sollte nicht mehr Platz als einen Meter zwischen dir und deinem Hund lassen. Wir haben Ryok an der Leine, aber sie ist bisweilen nicht nur einen Meter lang – und auch hier hat uns niemand bisher darauf angesprochen.
Überall findest du kleine und große, gemütliche und wunderschön dekorierte Restaurants und Cafés. An jeder Ecke gibt es Platz und aus jeder Ecke duftet es herrlich. Wir haben inmitten der Stadt, in einer winzigen Gasse, eine Pizza genossen. Und auf der Piazza della Liberta in einem der Cafés einen Iced Espresso getrunken. Sehr, sehr lecker.
In Ostuni gibt es zahlreiche Möglichkeiten zu übernachten, Hotels, Ferienwohnungen, B&B’s und Farmhäuser, die oftmals sehr schön sind.


Die Piazza della Liberta ist der Platz, der die Altstadt mit der Neustadt verbindet. Es ist der größte Platz vor Ort und voller Café und Restaurants, die Tische und Stühle draußen platziert haben.
Von hier aus kannst du dem bunten Treiben auf der Piazza della Liberta bei einem leckeren Espresso zuschauen, dabei die Statue des Heiligen Oronzos – der Patron der Stadt – bewundern und das Rathaus, das aus einem ehemaligen Kloster entstanden ist.
Es macht Spaß, eine Weile hier zu sitzen, im Schatten eines Sonnenschirmes und den Leuten in ihrem Alltag zu zusehen.
Von hier starten wir unseren Rundgang.
Als erstes natürlich einen Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt. Wir starten unseren Rundgang auf der Piazza della Liberta, um zuerst die Neustadt zu erkunden – hier findest du einen hübschen Park voller skurriler Bäume und Palmen und Bänke zum Entspannen, es geht vorbei an Tante-Emma-Läden mit prall gefüllten Obstkörben vor der Tür, Kleidungsgeschäften und an Schmuck- und Kunstläden, die Vielerlei zum Verkauf anbieten.
Dann führt uns der Weg in die Altstadt:
Das besondere an Ostuni ist die Farbe: Ostuni ist weiß. Tatsächlich ganz und gar weiß. Weiß gekalkte Häuser soweit die Straßen und Eingänge der Häuser reichen.
In früheren Zeiten wurden die Wände wegen des Sonnenlichts und der Pest gekalkt, heute werden sie gekalkt, damit es ein einheitliches Gesamtbild ergibt.
Die Stadt ist prächtig in ihrer weißen Farbe, dem blanken, bisweilen rutschigem Steinboden, den engen Gassen und der rosa und lila emporrankenden Bougainvillea. Palmen und Kakteen gedeihen im Schatten der Hauswände, neben Haustüren, die in verschiedenen Blautönen gestrichen sind.
Ob innerhalb der Stadt oder außerhalb an der Stadtmauer entlang mit Blick auf das Meer in der Ferne, überall findest du weiße Häuser, strahlen weiß im Sonnenlicht.
Wir passieren kleineren Shops, in denen Olivenöle aus der Gegend, Cremes und Bodylotion aus Oliven oder Nudeln mit Olivensoßen verkauft werden. Auch hier gibt es überall luftige Sommerkleidung, Hüte und Schmuck und bunt bemalte Teller für einen sommerlich gedeckten Tisch zu erstehen.
Die Vielfalt ist groß und die Verlockung dazu.
Die Kathedrale ist eine römisch-katholische Kathedrale erbaut in den Jahren 1435 – 1495 inmitten von Ostuni.
Wohl wahr: Es gibt größere, imposantere Kathedralen, doch diese hier schmiegt sich perfekt in das Gewirr der Gassen. Im Inneren gibt es eine prachtvolle Decke und hohe Säulen, die sie stützen.
Direkt vor der Kathedrale findest du die Arco Scoppa, eine Brücke zwischen dem Bischofspalast und dem Palazzo del Seminario. Und auch – nicht weit entfernt – überzeugt die Chiesa di San Vito aus dem 18 Jahrhundert mit ihrer bunten Kuppel.
Eines der Highlights dieser wunderschönen Stadt ist der fantastische Blick von der Stadtmauer über das Land, über die dunkelgrünen Olivenhaine inmitten rostroter Erde und bis hin zum Meer, das azurblau am Horizont schimmert. Was für ein farblicher Kontrast.
Das Museum gibt Einblick in die präantike Zeit des Mittelmeerraumes. Wir haben es ausgelassen, da wir mit Hund unterwegs waren, aber es soll einen Besuch wert sein.
Der lokale Wochenmarkt findet immer Samstag statt und es ist eine Empfehlung. Überhaupt sind Märkte in Italien etwas ganz Besonderes und du solltest unbedingt dort einmal einkaufen gehen. Es gibt für wenig Geld alles Mögliche: frischer Fisch, Obst und Gemüse aller Sorten vor allem Weintrauben, Limonen, Auberginen, Tomaten, es gibt selbstgemachten Honig und Marmelade und Wurst. Ebenso Kleidung, Haushaltsgegenstände und Möbel.
Die Strände, und die sind tatsächlich traumhaft schön, sind nur 8 km entfernt von Ostuni. Das adriatische Meer ist hier besonders sauber und blau. Herrlich blau.
Die Fahrt in einem Ape mag so manchem Tourist gut gefallen. Wir haben es – wegen des Hundes – ausgelassen und die Stadt zu Fuß erkundet.
Aber für diejenigen, die weniger Zeit haben oder nicht so gut zu Fuß sind, empfehlen wir die Fahrt mit dem elektrobetriebenen Tuk-tuk. Der Fahrer stoppt für Fotos an den Sehenswürdigkeiten der Stadt.


Ostuni, mit ungefähr 30.302 Einwohnern, befindet sich in der Region Apulien ungefähr acht Kilometer entfernt der Küste der Adria und steht auf insgesamt drei Hügel mit 223m über dem Meeresspiegel. Die Stadt trägt wegen ihrer Farbe den Name: Città bianca – Weiße Stadt.
Bereits vor mehr als vor 30.000 Jahren in der Altsteinzeit wurde die Gegend bewohnt, und war eines der Orte, die Hannibal besuchte und zerstörte. Die Griechen bauten die Stadt neu auf, die Römer übernahmen und als das Römische Reich unterging, reisten die Normannen an. Diese bauten weiter an der Stadt und an der Festung, von der nicht mehr viel übrig ist. Jahrhunderte später ging die Stadt in den Besitz von Isabella, Herzogin von Bari, über und erlebte einen Aufschwung. Heute leben die Einwohner von vor allem Tourismus und vom Wein- und Olivenabbau.


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